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Väterglück – Kicker, Kacka, Kaltgetränkepipeline

"Meine Definition von Glück? Keine Termine und leicht einen sitzen!" Vor zwei Wochen fragten Daddylicious ihre Leser, was sie zu einem glücklichen Vater macht. Ergebnis: Nicht nur die großen Momente, sondern auch ein Toilettenbesuch kann Väter erfreuen.

Wir haben Euch vor zwei Wochen die Studie "Was Väter glücklich macht" vorgestellt und im Zuge dessen aufgerufen, uns Euer #Väterglück mitzuteilen. Zuerst einmal vielen Dank für die tollen Beiträge, die wir nun gerne zusammenfassen. Erkenntnis: Es sind sowohl die kleinen Dinge des Lebens als auch große Momente des Glücks, die uns Kinder schenken können. Es sind Gefühlsmomente und auch einfach Situationen, die Väter glücklich machen. Und wenn es einfach nur der Wunsch ist, in Ruhe kacken zu können...

"Meine Definition von Glück? Keine Termine und leicht einen sitzen!" - wahre Worte von Harald Juhnke, die sich Janni von ichbindeinvater.de auf die Fahnen geschrieben hat. Für ihn ist eine ausgiebige Party mit ausreichend Gerstensaft ein Glücksmoment. Für einen Vater ein wahrlich selten gewordener. Zudem steht er auf seinem Balkon gerne am Grill und "kocht". Auch ein feiner Glücksmoment, wenn die Kleinen gut gelaunt ihre Bratwurst knabbern.

Für Sven von zwillingswelten.de ist die Frage nicht so einfach zu beantworten. Doch bereits nach seiner Erkenntnis, dass die Zeit in Bezug auf die Kinder einfach nur davonrast, sind es die vielen kleinen Momente, die sich zu einem Gesamtbild fügen. Selbst als er erfuhr, dass es Zwillinge werden, verspürte er Glück. Dabei liegt es doch nahe, erst einmal geschockt zu sein bevor sich so etwas wie "Glück" einstellt. Auch das leise "Servus" an den Drillinstructor der Geburtsstation hat sich als Glücksmoment in seinem Neocortex eingebrannt.

Auch Fabian von newkidandtheblog.de hat mitgemacht und gleich acht Momente des Glücks als Vater gefunden. Es war der erste Tritt des Sohnemanns gegen das runde Leder obwohl er es nicht so mit Fußball hat (kein Wunder, er wohnt ja auch in Berlin!). Aber auch 30 Minuten Stillsitzen im Kindertheater oder der Tanz des Nachwuchses auf dem Musikfest. Alle drei sind bestens nachzuvollziehen!

Fête de la Musique in Berlin (Symbolbild). #nkatb #fetedelamusique #kreuzberg #latergram

Ein von fabian. (@whatthefab) gepostetes Foto am

"Väterglück ist wie das Stockholm-Syndrom" schreibt Stefan auf seinem Blog "Essential Unfairness". Man sei dauernd müde, hätte nie Zeit für sich, gäbe sein ganzes Geld nur für irgendeinen Kram aus, den man eigentlich gar nicht haben will. Und von dem, was sich “Familienurlaub” nennt, möchte er gar nicht anfangen. Stefan hat vier Kinder. Check. Wir sind aber sicher, dass auch er nicht unglücklich ist. Er hat angedroht, eventuell nochmal etwas über dieses Glück zu schreiben. Wir sind gespannt!

Tobias macht was mit IT und betreibt den blog Netzvater. Und bereits in seiner Einleitung hat er unsere Intention schamlos aufgedeckt. Wenn man sich nämlich mit dem Thema beschäftigt, dann blendet man das, was einem wie Stefan jeden Tag (hoffentlich in abgeschwächter Form) widerfährt, aus und besinnt sich auf die ganz besonderen Momente. Tobias wird erst noch Vater, aus diesem Grunde beschränken sich seine Glücksmomente mit der Auseinandersetzung durch die Bauchdecke der werdenden Mama.

100songs.de hat uns freundlicherweise ein paar Musikstücke zur Verfügung gestellt. Unter anderem mit Olli Schulz und der Erinnerung an die eigene Kindheit:

Auch Daddy Dahoam hat über seinen Glücksmoment geschrieben: "Das Bild als dieser kleine Mensch aus der Tiefe des Wassers an die Oberfläche kam und sogleich nach der mütterlichen Geborgenheit suchte, hat sich für immer in meine Erinnerungen eingebrannt. Ich saß todmüde und völlig erschöpft neben der Wanne, die Tränen rannten mir vor Glück übers Gesicht. Dieser Moment, der vermutlich nur zwei bis drei Minuten währte, kommt mir vor wie eine halbe Ewigkeit und hat mir gezeigt, was ein wahres und reines Glücksgefühl ist..."

Chris vom Familienbetrieb hat sich der Sache mal wieder aus einer ganz anderen Perspektive angenommen. So ist er halt. Und damit spricht er vielen Dadddies aus der Seele: Eine "For-me-time, in der das Dopamin in Strömen fließt wie das Bier auf dem Oktoberfest und in dem die Endorphine so ausgelassen tanzen wie ein Raver auf der Love Parade: Wenn du ganz in Ruhe kackst! (...) Aber selbst wenn die Kinder und ihre Blasen endlich eingeschlafen sind, ist es mit einem entspannten Aufenthalt auf der Doppelnull nicht weit her. Kaum hast du es dir für 30 Minuten auf dem Lokus gemütlich gemacht, um die letzte Ausgabe des Philosophie-Magazins* (* des Kickers) zu studieren, klopft die Freundin ungeduldig an die Tür, da sie ebenfalls dringend Wasser lassen müsse. Wie soll man da als Vater glücklich werden?" Eine absolute Leseempfehlung!

Aber auch unsere Fans auf Facebook haben kräftig mitgemacht. Maik schreibt: "Das ist einfach, nach der Arbeit nach Hause zu kommen, dieses fröhliche Gesicht und "hallo Papa" zu hören. Den Moment genießen, denn eine Sekunde kann ich nur einmal vergeben. Das am liebsten für die Familie."

Zu guter Letzt ist auch die Elternzeit des Mannes ein wahres Nest an Väterglück-Momenten. Gastautor Stefan hat sich die Frage gestellt, für wen diese Elternzeit eigentlich ist. Die Antwort darauf könnt ihr hier lesen.

Wir sagen Danke für die erhellenden, emotionalen und lustigen Geschichten. Kinder an die Macht!

Copyright: DADDYlicious

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