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Mit Beyoncé beginnen die Presswehen

Bei Spotify können Nutzer ihre Musik nach Stimmung oder Aktivität aussuchen. Warum also nicht auch eine Playlist zur Geburt, die die Frau während der Wehen begleitet?

Eine junge Frau liegt in den Wehen und verscheucht ihren Mann

"Du bist keine Hilfe, ich brauche David Bowie!!"

"Just Breathe", "Ruits of my Labor" oder "Under Pressure": Die vom Musikstreaming-Dienst Spotify für die Playlist "Geburt" ausgewählten Lieder haben zumindest sehr passende Titel. Sie sollen eine Frau durch die gesamte Geburt begleiten und sie von den Schmerzen ablenken und unterstützen.

Die Idee, für die Stunden im Krankenhaus oder Geburtshaus eine eigene Playlist zu entwickeln, ist aber nicht neu: Auf der Plattform haben angeblich bereits mehr als 90.000 Nutzer ihre speziell für die Geburt ihres Kindes zusammengestellte Musikauswahl veröffentlicht. Nun hat Spotify mit einer eigenen, sozusagen offiziellen Liste nachgelegt.

Die Songs dafür wurden aber nicht nur nach ihrem Titel ausgewählt - das äußerst passende "Push It" von Salt-N-Pepa fehlt zum Beispiel - sondern in Zusammenarbeit mit einem New Yorker Frauenarzt bestimmt. Der will herausgefunden haben, dass 70 Prozent seiner Patientinnen bereits Geburts-Wiedergabelisten angelegt haben. Die Musik helfe den Frauen, sich zu entspannen und sei ein Anker in der sonst so fremden und furchterregenden Situation. Außerdem übertöne sie beunruhigende Krankenhaus-Geräusche.

Bei Bach ist es dann soweit

Die Playlist soll "das Geburtserlebnis spiegeln, los geht es mit langsamen, sanften Liedern, dann, wenn es Zeit zum Pressen ist, geht es zu Liedern mit einem stärkeren Beat über und wenn die Frauen zum ersten Mal ihr Neugeborenes sehen, kommt Bachs Suite für Violoncello Nummer eins", so der Streaming-Dienst.  

30 Songs finden sich auf der Liste, wenn man die alle hintereinander abspielt dauert das gerade einmal zwei Stunden und neun Minuten. Wie genau die gebärende Dame es schaffen soll, das Timing der Playlist einzuhalten, verrät Spotify leider nicht. Aber vielleicht ist das Steuern der Musik ja eine schöne Aufgabe für die Begleitung? "Schatz, bist du schon bereit für 'Under Pressure' oder passt 'Don't Panic' von Coldplay gerade besser?"

Birthing Playlist von Spotify

1. Pearl Jam - "Just Breathe"

2. James Bay - "Let It Go"

3. Regina Spektor - "Don’t Leave Me"

4. Sigur Rós - "Festival"

5. Death Cab for Cutie - "Transatlanticism"

6. The Lumineers - "Ho Hey"

7. Norah Jones - "Sunrise"

8. Craft Spells - "After the Moment"

9. Xavier Rudd - "Follow the Sun"

10. Lucinda Williams - "Fruits of My Labor"

11. John Lennon - "Beautiful Boy (Darling Boy)"

12. Colbie Caillat - " Capri"

13. D’Angelo - "Really Love"

14. Milton Nascimento - "Nos Bailes Da Vida"

15. Coldplay - "Don’t Panic"

16. Fleet Foxes - "Your Protector"

17. Yeah Yeah Yeahs - "Maps"

18. Kygo, Maty Noyes - "Stay"

19. P!nk - Try

20. Muse - "Starlight"

21. John Legend - "All of Me" (Tiesto’s Birthday Remix)

22. David Bowie, Queen - "Under Pressure"

23. U2 - "With or Without You"

24. Wilco - "Impossible Germany"

25. Arcade Fire - "Wake Up"

26. R.E.M. - "Nightswimming"

27. Patty Griffin - "Heavenly Day"

28. Iron & Wine - "Naked As We Came"

29. Beyoncé - "Blue"

30. Johann Sebastian Bach, Yo-Yo Ma - "Cello Suite Nr. 1"


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