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Zu früh geboren, um überleben zu können

Sternenkinder kommen in der Regel zwischen der 20. Schwangerschaftswoche und dem errechneten Geburtstermin zur Welt. Manche sterben schon im Mutterleib, andere während oder kurz nach der Geburt. Aus der Vorfreude der Eltern wird plötzlich Trauer.

Eltern mit ihrem zu früh geborenen und verstorbenen Baby

Emilia kam in intakter Fruchtblase zur Welt, in der 18. Schwangerschaftswoche. Zu früh, um zu überleben. Für ihre Eltern sind die Bilder ihres kleinen Mädchens ein großer Trost.

Kaum etwas lässt sich mit der schrecklichen Erfahrung vergleichen, sein Kind zu verlieren. In der frühen Schwangerschaft werden Fehlgeburten manchmal gar nicht bemerkt, etwa wenn der Embryo kaum als zwei verschmolzene Zellen sind. Ursache für einen Abort sind dann meist grundlegende Störungen bei der Befruchtung oder bei der Einnistung in die Gebärmutter. 

Im zweiten Schwangerschaftsdrittel ein Kind zu verlieren, also zwischen der zwölften und 22. Schwangerschaftswoche, bedeutet für Mütter bereits, dass sie das Kind auf natürliche Weise auf die Welt bringen müssen. Die Föten sind zu groß für eine Ausschabung, die Geburt des im Mutterleid verstorbenen Kindes muss meist künstlich eingeleitet werden. 

Emilia

So war es auch bei Emilia. Sie sollte das dritte Kind ihrer Eltern werden, die bereits zwei Söhne haben. Bereits die ersten beiden Schwangerschaften waren schwierig, wie Emilias Mutter in ihrer bewegenden Geschichte bei eltern.de erzählt. Doch die Familie wollte gern noch ein drittes Kind, obwohl ein hohes Risiko für eine Frühgeburt bestand. Mit einer sogenannten Cerclage, dem Verschluss des Muttermunds durch eine Operation, sollte dem vorgebeugt werden. Ein Routineeingriff, den Emilias Mutter in der 16. Schwangerschaftswoche vornehmen ließ. Damals wusste sie bereits, dass sie ein Mädchen bekommen würde und freute sich sehr darauf.

Doch dann kam alles anders. Die Mutter wurde krank und musste ins Krankenhaus. Der Wunsch der Ärzte war, das Kind bis zur 24. Schwangerschaftswoche im Bauch zu halten, weil Frühgeburten ab diesem Zeitpunkt eine gute Überlebenschance haben. Doch in der 18. Schwangerschaftswoche ging es plötzlich um Leben und Tod: Mutter oder Kind? Während die Ärzte der Mutter sagten, dass ihre beiden Söhne und ihr Mann sie brauchten, wollte sie unbedingt, dass das kleine Mädchen überlebt. 

Wenn Sie den Ausgang der rührenden, traurigen Geschichte der Familie ausführlich aus der Ich-Perspektive der Mutter lesen möchten, finden Sie sie unter diesem Link auf der Website von eltern.de.

bal
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