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Das Who's Who der Weihnachtszeit

Während bei den einen der Weihnachtsmann die Geschenke bringt, kommt bei anderen das Christkind. Doch wo liegt der Unterschied zwischen den beiden und dem Nikolaus? Die wichtigsten Protagonisten der nächsten Zeit.

Weihnachtsmann verhaftet

Das ist der Nikolaus – oder doch der Weihnachtsmann?

Das Christkind, ja das ist mal ein nettes, harmloses Wesen. Bringt jedes Jahr Geschenke, die man vorher sogar per Wunschzettel bestellen kann, und verlangt dafür rein gar nichts, nicht mal Kekse und Milch. Der Nikolaus hingegen ist mit Vorsicht zu genießen. Schließlich hat er dieses goldene Buch, in dem alle Sünden stehen. Und manchmal kommt er sogar mit finsteren Freunden, wie Krampus oder Knecht Ruprecht. Sie haben keine Ahnung, wer all diese Wesen sind, die Ihnen aus Kinderbüchern oder Werbefilmen entgegenblicken? Nicht schlimm, wir geben einen schnellen Überblick über die wichtigsten Personen des weihnachtlichen Wahnsinns.

 

Das Christkind

Gesehen hat dieses Wesen noch niemand. Es kommt heimlich und bringt Kindern Geschenke. Manchmal ertönt ein Glöckchen, wenn es wieder wegfliegt. Dargestellt wird das Christkind meist wie eine Art Engel, mit blonden Locken, Flügeln und Heiligenschein. Entstanden ist der Glaube an den Geschenke bringenden Engel wohl aus den Geschichten über den an Weihnachten geborenen Jesus Christus.

Das Christkind ist auch für die Wunschzettel der Kinder zuständig. So hat die Deutsche Port verschiedene Weihnachtspostämter eingerichtet, die sich um die Briefe kümmern.

 

Der Weihnachtsmann

Nein, er wurde nicht von Coca-Cola erfunden, aber stark gefördert. Der Weihnachtsmann ist eine Mischung aus dem Nikolaus und seinem Begleiter Knecht Ruprecht, da er sowohl Geschenke aus auch eine Rute bei sich trägt. Er verteilt seine Geschenke aber nicht am Nikolaustag, sondern rund um den 24. Dezember und das, ersten Darstellungen zufolge, bereits seit dem 19. Jahrhundert. Seit 1931 ist er das Werbegesicht von Coca-Cola und seitdem gerade in den USA sehr beliebt. Im Gegensatz zu anderen Weihnachts-Persönlichkeiten, ist das Leben des Weihnachtsmannes inzwischen sehr gut erforscht – auch durch die Hilfe von Hollywood. So lebt zumindest der amerikanische Santa Claus am Nordpol, wird bei seiner Arbeit von Elfen unterstützt und liefert seine Geschenke mit der Hilfe eines von Rentieren gezogenen Schlittens aus.

 

Der Nikolaus

Der von orthodoxen Christen besonders verehrte Sankt Nikolaus gilt als Verschmelzung zweier historischer Persönlichkeiten: von Bischof Nikolaus von Myra (um 280 bis um 350) aus Kleinasien und dem 564 gestorbenen Abt Nikolaus des Schweizer Klosters Sion. Der Heilige Nikolaus als Nothelfer und Schutzpatron der Kinder soll armen Mädchen Geld für ihre Aussteuer zugesteckt haben. Daraus entwickelte sich vermutlich die Tradition, Kinder in seinem Namen zu beschenken.

Bereits seit dem 11. Jahrhundert zieht der großzügige Nikolaus als Vorläufer von Christkind und Weihnachtsmann von Haus zu Haus. In manchen Gegenden verteilt er seine Gaben bis heute im Bischofsgewand.

 

Knecht Ruprecht

"Von drauß' vom Walde komm ich her, ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr." Knecht Ruprecht als böser Begleiter des Geschenke verteilenden Nikolaus' ist in deutschen Kinderzimmern bei weitem nicht so beliebt wie die anderen Gestalten auf dieser Liste. Denn er hat seine Rute dabei … "Hast denn die Rute auch bei dir? Ich sprach: Die Rute, die ist hier. Doch für die Kinder, nur die schlechten, die trifft sie auf den Teil, den rechten."

Vergleichbar mit der Figur des Knecht Ruprecht ist der Krampus oder auch der aus den Niederlanden bekannte Zwarte Piet, der Schwarze Peter.

vim
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