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Schüler verabschieden sich von 18-Jähriger mit rührender Idee

Im Sommer hätte Laura Hillier ihren High-School-Abschluss gemacht. Doch die 18-jährige Kanadierin starb zu Beginn des Jahres an Krebs. Ihre Schulkameraden verabschiedeten sich nun mit einem bemalten Sarg - bedeckt von ihren guten Wünschen.

Der Sarg von Laura Hillier

So konnten sich all ihre Freunde von der 18-Jährigen verabschieden: der beschriebene Sarg von Laura Hillier

Laura Hillier wurde nur 18 Jahre alt: Die junge Frau starb am 20. Januar an Leukämie. Sie ging noch zur High School und sollte im Sommer ihren Abschluss machen. Neben dem dazugehörigen Festball ist das Jahrbuch ein wichtiger Bestandteil des amerikanischen Schulabschlusses. Es wird herumgereicht und jeder schreibt dem anderen ein paar nette Worte in das Buch. Zum Abschied und als Erinnerung an die gemeinsame Zeit. Weil Laura nicht mehr an diesem Ritual teilhaben konnte, haben ihre Freunde den Sarg der 18-Jährigen zu einer Art Jahrbuch verwandelt und sich mit bunten Stiften darauf verewigt. So konnten sie Abschied nehmen und ihrer Freundin einen letzten Gruß hinterlassen.

"Das Leben ist ein Lied ... Sing es nach Herzenslust", steht auf dem Sarg, umgeben von den Abschiedsgrüßen und Freundschaftsbekundungen der trauernden Klassenkameraden. Eine von ihnen teilte ein Bild des Sarges auf Imgur, zusammen mit Lauras trauriger Geschichte. 

Die Schülerin hatte lange Zeit auf eine Stammzellentransplantation gewartet. Im letzten Sommer fand sie dann heraus, dass sich die Transplantation nicht deswegen so lange hinzog, weil keine Spender gefunden werden konnten, sondern weil es in ihrer Heimat Ontario kein freies Krankenhausbett mehr gab. Sie setzte sich in den letzten Monaten ihres Lebens öffentlich dafür ein, diesen Missstand zu beheben. Denn auch wenn ihr trotz aller Versuche am Ende nicht mehr geholfen werden konnte, wollte Laura vermeiden, dass noch mehr Patienten so lange auf eine lebenswichtige Operation warten müssen.

"Laura wollte diesen Kampf unbedingt gewinnen. Sie wollte eine Chance auf ein Leben voller Abenteuer haben, doch sie hat diese Chance nicht bekommen", sagte ihr Vater Greg der Lokalzeitung "Inside Halton" nach dem Tod seiner Tochter. "Sie hat lange und hart gekämpft, während all der Behandlungen und Komplikationen. Doch am Ende kam die Leukämie nur noch stärker zurück."

vim

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