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Fremder zahlt Kindergartengruppe das College

Er hat das Herz am rechten Fleck: Anstatt sich ein neues Boot zu kaufen, hat sich Marty Burbank dazu entschlossen, 26 armen Kindergartenkindern ihren späteren Besuch einer Universität zu ermöglichen.

Marty Bunk mit den 26 Kindergartenkindern

Glückliche Kinder, glücklicher Spende: Dank Marty Burbank haben 26 Kinder die Chance auf eine Universitätsausblidung.

Eine Million Dollar hat Marty Burbank einer Kindergartengruppe gespendet. Eine Million Dollar für ihr Studium. Noch wissen die Kinder vermutlich nicht, was die Spende für ihr Leben bedeutet. Spielzeuge oder ein Tag im Freizeitpark wären wohl Geschenke, über die sie sich erst einmal mehr gefreut hätten. Doch Marty Burbank und seine Frau Seon haben an die Zukunft der Kleinen gedacht. Daran, dass die 26 Kinder aus einfachen Verhältnissen nach ihrer Schulzeit studieren können. 

Das Ziel immer vor Augen

Die einzige Bedingung für das Stipendium: Die Kinder müssen jedes Jahr ein Bild malen oder aufschreiben, was es für sie bedeutet, zur Universität zu gehen. Gegenüber CNN erzählt der großzügige Spender, wie wichtig er es findet, sein Ziel vor sich zu sehen. Er und seine Frau, Professorin an der Vanguard-Universität, seien die ersten in ihren Familie gewesen, die die Möglichkeit hatten zu studieren. Er weiß also genau um die Bedeutung, die eine solche Ausbildung hat.
Auch die Eltern der 26 Kindergartenkinder sind sich darüber im Klaren und mehr als dankbar. Mit Tränen in den Augen haben sie sich für die Spende bedankt. Die meisten von ihnen kommen aus armen Verhältnissen, sprechen nur Spanisch und wären nie in der Lage gewesen, ihren Kindern eine solche Ausbildung zu ermöglichen.

Wohltätigkeit statt eigenem Boot

Mit der sicheren Finanzierung will Burbank den Kindern auch den Druck nehmen und sie ermuntern. "Ich dachte, nimm ihnen die finanzielle Last weg und vielleicht werden die Kinder dadurch ermutigt, zur Universität zu gehen", sagt er zu CNN. 

Warum er sich zu der Spende entscheiden hat? Vor einigen Monaten hatte er noch überlegt, sich ein Boot zu kaufen. Doch dann predigte sein Pastor über Wohltätigkeit und er änderte seine Meinung: "Ich dachte, mir ein Boot zu kaufen, wäre eine sehr egoistische Entscheidung." Also entschied er sich, Zeit, Geld und Material an die Rio Vista Elementary in Anaheim, eine Stadt in der Nähe von Los Angeles, zu spenden. Neben dem angelegten Geld schenkte er jedem Schüler – als kleine Motivation – einen Pulli der Universität von Indiana mit dem Aufdruck "Klasse von 2032".

Traum von einer neuen Zukunft

Er selbst hatte seine Spende geheimgehalten und wollte daraus keine große Sache machen. Doch jetzt, wo sie bekannt geworden ist, hofft er, dass seine Tat andere zu Ähnlichem motiviert. "Es muss ja keine ganze Klasse sein. Es reicht schon, wenn man ein Kind unterstützt. Das macht bereits einen Unterschied."

Für die Familien der 26 Kinder bedeutet es auf jeden Fall viel. Sie können jetzt von einer anderen Zukunft für ihre Kinder träumen.

stb

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