. .
News am 27.05.2012
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
+++EILMELDUNG+++    Goldene Palme für österreichischen Regisseur Michael Haneke    +++EILMELDUNG+++

Die Goldene Palme des Filmfestivals in Cannes geht in diesem Jahr an den österreichischen Regisseur Michael Haneke für sein Drama "Liebe". Das gab die Jury am Sonntagabend zum Abschluss der 65. Festspiele in der französischen Stadt bekannt.


Zurück   stern.de-Forum > stern TV > stern TV - Die "Super Nanny" und der Fall Justin
Hallo,
Sie sind nicht eingeloggt und
können keine Postings verfassen.
Hier können sie sich anmelden.
Registrieren Hilfe Benutzerliste Kalender Alle Foren als gelesen markieren

Antwort
 
LinkBack Themen-Optionen Ansicht
  #41 (permalink)  
Alt 13.12.2008, 21:33
stern.de-User
 
Registriert seit: 08.12.2008
Ort: Viersen
Beiträge: 66
Standard AW: Aktion: Ein Bett für Justin

Ich habe mir sowas schon gedacht Mama, und Du jetzt im Grunde dies für eine andere Familie tun möchtest was Dir selber damals geholfen hätte.
Wie schon mehrfach erwähnt ist Deine Idee grundsätzlich auch nicht schlecht. Auf jeden Fall besser als dutzende von Geschenken für ein völlig überfordertes Kind.
Doch trotz allem muss jetzt erst mal die Mutter von Justin die richtigen Schritte unternehmen, und dafür sorgen das sie psychisch und physisch wieder in die Spur kommt, wenn dann klar ist, das es ihr besser geht, kann man überlegen wie man weiter helfen kann. Sie es durch Sachspenden, Hilfestellung oder was auch immer es dann sei.
Nur leider wird die Behandlung von Jutta lange Zeit in Anspruch nehmen, undich befürchte wie eine der Vorrednerinnen schon schrieb, das dies für die Kinder dann zu spät ist. Das die Behandlung sich über Jahre hin ziehen wird. Denn Erlebnisse, wie Jutta sie hatte, und die Wunden dadurch kann man nur durch intensive Traumaarbeit, heilen, wenn überhaupt. Manche Traumatischen Störungen begleiten Dich ein Leben lang.
Ich wünsche Jutta, das sie an kompetente Kliniken gerät die ihr helfen können, ich wünsche ihr das der Tag kommt, wo sie sagen kann ich habe es überwunden.
Mit Zitat antworten
  #42 (permalink)  
Alt 13.12.2008, 22:18
stern.de-User
 
Registriert seit: 10.12.2008
Beiträge: 11
Standard AW: Aktion: Ein Bett für Justin

ähm bin ich hier im Kindergarten gelanden?

ne sorry meine Damen, aber ich kenne kleinkinder, die streitigkeiten friedlicher lösen können.

aber mal zur sache: bin auch der meinung dies wäre eine sinnvolle hilfe. auch jetzt. Denn die Mutter und die beiden kleinen leben auch jetzt in diesem Umfeld, eine sorge weniger würde bedeuten sie könnte sich besser, auf die Therapie konsentrieren.

ausserdem Justin ist immer wieder in der Wohnung, daher denke ich es würde auch ihm eine gewisse sicherheit wieder geben, schon alleine wenn er sein eigenes Bett hätte und vielleicht sogar in einem eigenen Zimmer?
habe mich da nämlich sofort gefragt wieso nicht die beiden Mädchen in einem Zimmer sind...

kommt mir jetzt nicht mit: "ich sei erst 16 und eindeutig zu naiv" klar ist das nur eine von vielen Familien. Aber man kann nur denen helfen wo man es weiss.
ausserdem ist es eine rechtfertigung nirgens zu helfen, wenn man sagt es gibt viele mehr?
sehe ich eher gegenteilig, wenn es schon viele mehr gibt, sollte man erst recht helfen. Etwas hoffnung schaffen, den leuten helfen, am besten indem man ihnen zeigt wie sie sich selber helfen können. wenn es wirklich hilft, werden sie sich später mit etwas glück daran erinnern und ähnlich handeln, sofern sie in der lage dazu sind.

das weiss ich von meiner Mutter bei ihr war es so. Sie wuchs in einer damals nicht gerade reichen brauernfamilie auf, was daran liegt dass mein grossvater haubtberuflich bauer war und das land dazu eigendlich einfach nicht mehr reichte.
trotzdem hat sie es dank unterstützung (stipendien) zu einer sehr guten ausbildung geschaft. früher waren ferien für sie ausflüge in der familie... verwandte besuchen. Bis auf einmal, da durften sie und ihr bruder über eine organisation in eine andere Familie.

damals war sie noch sehr klein, dennoch machen meine eltern das selbe jetzt auch, nehmen in den ferien ein bis 2 arme kinder in obhut, solange es die situation zulässt.

ich finde das zeigt schon, dass hilfe auch im kleinen etwas bewirken kann. nicht weil man damit vielen hilft sonder, weil auch die mennschlichkeit ihre kreise schlagen kann.
Mit Zitat antworten
  #43 (permalink)  
Alt 13.12.2008, 22:18
stern.de-User
 
Registriert seit: 10.12.2008
Beiträge: 11
Standard AW: Aktion: Ein Bett für Justin

ähm bin ich hier im Kindergarten gelanden?

ne sorry meine Damen, aber ich kenne kleinkinder, die streitigkeiten friedlicher lösen können.

aber mal zur sache: bin auch der meinung dies wäre eine sinnvolle hilfe. auch jetzt. Denn die Mutter und die beiden kleinen leben auch jetzt in diesem Umfeld, eine sorge weniger würde bedeuten sie könnte sich besser, auf die Therapie konsentrieren.

ausserdem Justin ist immer wieder in der Wohnung, daher denke ich es würde auch ihm eine gewisse sicherheit wieder geben, schon alleine wenn er sein eigenes Bett hätte und vielleicht sogar in einem eigenen Zimmer?
habe mich da nämlich sofort gefragt wieso nicht die beiden Mädchen in einem Zimmer sind...

kommt mir jetzt nicht mit: "ich sei erst 16 und eindeutig zu naiv" klar ist das nur eine von vielen Familien. Aber man kann nur denen helfen wo man es weiss.
ausserdem ist es eine rechtfertigung nirgens zu helfen, wenn man sagt es gibt viele mehr?
sehe ich eher gegenteilig, wenn es schon viele mehr gibt, sollte man erst recht helfen. Etwas hoffnung schaffen, den leuten helfen, am besten indem man ihnen zeigt wie sie sich selber helfen können. wenn es wirklich hilft, werden sie sich später mit etwas glück daran erinnern und ähnlich handeln, sofern sie in der lage dazu sind.

das weiss ich von meiner Mutter bei ihr war es so. Sie wuchs in einer damals nicht gerade reichen brauernfamilie auf, was daran liegt dass mein grossvater haubtberuflich bauer war und das land dazu eigendlich einfach nicht mehr reichte.
trotzdem hat sie es dank unterstützung (stipendien) zu einer sehr guten ausbildung geschaft. früher waren ferien für sie ausflüge in der familie... verwandte besuchen. Bis auf einmal, da durften sie und ihr bruder über eine organisation in eine andere Familie.

damals war sie noch sehr klein, dennoch machen meine eltern das selbe jetzt auch, nehmen in den ferien ein bis 2 arme kinder in obhut, solange es die situation zulässt.

ich finde das zeigt schon, dass hilfe auch im kleinen etwas bewirken kann. nicht weil man damit vielen hilft sonder, weil auch die mennschlichkeit ihre kreise schlagen kann.
Mit Zitat antworten
  #44 (permalink)  
Alt 13.12.2008, 22:20
stern.de-User
 
Registriert seit: 10.12.2008
Beiträge: 25
Standard AW: Aktion: Ein Bett für Justin

Ja, da hast Du Recht. Jetzt kommt erst einmal die Therapie. Aber ich weiß von Pflegeeltern (aus der Verwandtschaft) ganz schlimme Fälle. Jedes Pflegekind war nur ca. 6 Monate bei diesen Pflegeeltern, dann sollten sie schon wieder in die Kernfamilie integriert werden. Ganz schlimmes Beispiel momentan: Die beiden Mädels, die mein Schwager jetzt hat, sind Schwestern. Eine davon ein Frühchen. Die Eltern Trinker, die die Mädchen vernachlässigt haben. Die Auflage vom Jugendamt hieß: Erst Entziehungskur, dann bekommt Ihr die Mädels zurück. Die Eltern machten keine Entziehungskur und heulten vorm Jugendamt herum, dass sie die Mädchen vermissen. Was macht das Jugendamt? Wechselt die Sachbearbeiterin, die sieht die Sache locker und - trara - die Mädchen müssen im Januar zurück!!! Die Ältere der beiden ist 10 Jahre alt. Sie macht wieder ins Bett und weint nur noch. Sie will nicht zurück. Im schlimmsten Fall, hat sie angekündigt, haut sie ab.
Und deshalb sehe ich Justin nicht lange bei den Pflegeeltern. Wenn Jutta richtig Druck macht (und wie man sieht, hat sie das Jugendamt gut im Griff), hat sie ihren Sohn bald wieder. Während dieser eventuell kurzen Zeit müsste sich in Juttas Wohnung einiges ändern.
Verstehst Du - schönere Wohnung - gemütlichere Atmosphäre.
Mit Zitat antworten
  #45 (permalink)  
Alt 15.12.2008, 15:16
stern.de-User
 
Registriert seit: 11.12.2008
Beiträge: 5
Standard AW: Aktion: Ein Bett für Justin

Hallo,

für die Kinder finde ich Ihre Idee absolut klasse. Aber ich denke mal, dass sie ihren Fall nicht mit dem Fall dieser Jutta vergleichen sollten. Es dreht sich mir der Magen, wenn ich darüber nachdenken, das man der Frau noch den Zucker in den Hintern bläst. Darauf wartet sie doch nur. Glauben sie tatsächlich, dass sich für die Kinder dann was ändert. Sie eine liebevolle Mutter wird. Die hat sich 5 Braten in die Röhre schieben lassen, damit sie mit ihrem Hintern schön zuhause sitzen kann. Ich war auch alleinerziehende Mutter und ging dabei noch im Schichtdienst arbeiten. Ich bekam weder Unterhalt von dem Vater (einer) noch hatte ich Unterstützung meiner Familie (Eltern ließen sich zu der Zeit scheiden). Mein Mobiliar bestand aus Sperrmüll, und trotzdem war es sauber und gemütlich. Das ist keine Frage des Geldes sondern der Faulheit. Schulden hatte ich obendrein und der Gerichtsvollzieher konnte fast ein Bett aufschlagen. Von den Haftbefehlen ganz zu schweigen, aufgrund unbezahlter Rechnungen. Und trotzdem, oh Wunder, hatten meine Jungs alles was sie brauchten. Sogar da Ü-Ei und die Milchschnitte. Den WEihnachtsbaum und die Süssigkeiten und Geschenke, samt Festessen. Sonntags gab es auch immer Braten. Aber ich kaufte halt keine teure Schminke und modische Klamotten und teure Kippen. Auch habe ich frisch gekocht und vieles aus den Angeboten eingefroren. Geht alles. Ist nur mehr arbeit. Neulich saß ne HartzIV Mutti neben mir, die von ihrer Tochter gehaßt wird. Nebenbei erzählte sie mir, dass sich ihre Tochter zu WEihnachten eine Hose von 50 Euro wünscht, die sie sich von dem bisschen Geld nicht leisten könne. Okay, dachte ich, die arme Frau. Dann sah ich ihre French-Manikür Fingernägel und sprach sie darauf an. Ganz stolz erzählte sie mir dann, das sie sich ein komplettpacket für 100,- Euro bestellt hat. Hallllllooooooo? Jetzt weiss ich auch, warum die Tochter sie haßt.
Mit Zitat antworten
  #46 (permalink)  
Alt 15.12.2008, 15:31
Benutzerbild von Severitus
stern.de-User
 
Registriert seit: 11.12.2008
Beiträge: 180
Standard AW: Aktion: Ein Bett für Justin

Möbel werden auch kostenlos geliefert. Zum Preis des Benzins. Ganz, ganz billig. Man muß sich nur mal umhören. Mir ist auch aufgefallen, daß auch mit sehr wenig Geld sehr viel geht. Frisch kochen ist billiger, rauchen frißt schon die Hälfte des Geldes auf. Da jetzt eine Spendeaktion zu machen, ist sinnlos. Die Mama muß lernen, sich selbst zu helfen, dazu gehört Arbeit. Die Kinder sind alle groß genug, um in den Kindergarten zu gehen, von Schulden war nicht die Rede bei der Familie, sie würde Arbeiten wahrscheinlich sogar als Abwechslung empfinden. Gar zu richtend würde ich jedoch auch nicht urteilen, manche Menschen haben nun mal psychische Probleme, die kann man sich nicht mit Argumenten wie: 'Ich hatte auch ne schlechte Kindheit' wegwünschen.
Mit Zitat antworten
  #47 (permalink)  
Alt 15.12.2008, 15:50
stern.de-User
 
Registriert seit: 10.12.2008
Beiträge: 25
Standard AW: Aktion: Ein Bett für Justin

Es geht mir um eine Aktion, nicht um die SPENDENaktion.
ES geht mir darum, dass ein paar wohlmeinende Leute, die Jutta nicht als Monster betrachten, ihr bei der Renovierung ihrer Wohnung helfen. Das könnten insbesondere die Papas der Kinder sein oder halt Nachbarn. Als Alleinerziehende könnte ich mir nicht vorstellen, ein Bett die Treppen herauf zu schaffen.
Ich habe dabei den Hintergedanken, dass Jutta merkt, sie ist nicht allein, muss nicht alles allein schaffen.
Irgendjemand hatte hier geschrieben, Jutta habe 3500 EUR Schulden bei den Stadtwerken?
Mit Zitat antworten
  #48 (permalink)  
Alt 15.12.2008, 16:44
stern.de-User
 
Registriert seit: 11.12.2008
Ort: Bremen
Beiträge: 77
Standard AW: Aktion: Ein Bett für Justin

Ach, jetzt sollen auch noch die Schulden in Höhe von evtl. 3500,00 Euro an Strom übernommen werden?!
Dann frag doch mal, WIEVIELE ALLEINERZIEHENDE Mütter noch SCHULDEN haben, die Ihre Kids nicht verprügeln!!!!
Lasst doch einfach alles so, wie es ist.
Sie kann denke ich auch mal so einiges beantragen bei der ARGE oder Bagis?!
Vieleicht hat sie das ja auch schon einmal und anderweitige dinge dafür gekauft, wer weiß das schon?
Was meinst Du, was Jutta monatl. an Geld zusteht, zur Verfügung hat?
Mit Zitat antworten
  #49 (permalink)  
Alt 15.12.2008, 17:22
stern.de-User
 
Registriert seit: 10.12.2008
Beiträge: 25
Standard AW: Aktion: Ein Bett für Justin

Das ist mir völlig schnurz was sie an Schulden hat. Mein letzter Satz war lediglich eine Bemerkung, die sich auf Severitus bezog.
Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen

Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist aus.
HTML-Code ist aus.
Trackbacks are an
Pingbacks are an
Refbacks are an



Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 19:28 Uhr.


Powered by vBulletin® Version 3.7.2 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2012, Jelsoft Enterprises Ltd.
SEO by vBSEO 3.1.0