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Mich hat ein Mitarbeiter des Jugendamtes als prüde und verklemmt bezeichnet, weil ich in meiner Wohnung keine Pornographie dulde. Ich bin Mutter von 3 Söhnen.
Es ist egal wie alt diese Kinder sind, egal ob das Besuch ist, ich dulde keine Pornographie in meinen 4 Wänden. Leider wird in der heutigen Zeit, oft nicht unterschieden zwischen Pornographie und Sex. Wer nicht über sein Sexleben reden will oder gar Pornographie ablehnt wird als verklemmt hingestellt. Für mich ist mein Sexleben etwas privates, das niemanden, außer meinen Mann und mich angeht. Leider wird Sex oft so hingestellt, als müsste man Sex immer und überall haben, vor allem in der Öffentlichkeit, Sex soll schnell gehen, kann man kaufen und wer nicht will, hat zu wollen notfalls mit Gewalt. In Arztpraxen liegen Sexhefte herum, an jedem Zeitungstand haben die Kleinsten schon Zugang zu Pornographischenmaterial . Wo soll das noch hin führen? |
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Ja Untergang des Abendlandes *buhu*
Die Arztpraxis zeigen sie mir bitte mal wo Sexhefte rumliegen und bitte nennen sie mir jetzt keinen Sexualtherapeuten. Und jedes Kind hat schonmal ne nackte Frau gesehen und eben nix anderes ist auf solchen Sexheftchen drauf. |
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Das war bei einem Chirurgen.
Mag sein das auf solchen Heftchen nichts anderes wie "nackte Frauen" drauf sind. (Sind den Frauen Waren, die man nackt feil bieten muss) Aber was in diesen Heftchen war, gehörte ganz bestimmt nicht in Kinderhände. Das waren zum Teil Darstellungen von Gruppensex und Oralsex. Die Hefte hatten dann auch noch einen Umschlag so das nicht auf den ersten Blick zu sehen war um was für Hefte es sich handelte. |
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Das sehe ich auch so. Wiederum wird man es nicht verhindern können, spätestens wenn die Kinder Internetzugang haben. Tja, früher war es lange ein Tabuthema und es sieht fast so aus, als hätten die Menschen viel nachzuholen. Wie mit allem denke ich, dass ein maßvoller Umgang sein sollte. Also, nicht gleich loszuzetern, wenn der Sohn in Zeitschriften wie Coupè blättert und Sex besser nicht zu verteufeln. Das kann nämlich auch wieder schief gehen. Ich weiss von Frauen die aus streng katholischen Elternhäusern sind und nicht dazu in der Lage sind, eine Beziehung zu einem Mann aufzubauen. Aber ich denke, dass ein Porno-Verbot im Haus generell ok ist. |
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Und dies war da bestimmt nicht mit Absicht platziert worden. |
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Ja das stimmt verhindern geht nicht. Aber jeder kann Stellung dazu beziehen. Ich denke mal Männer sehen das schon auch anders wie Frauen und da ist es mein Recht, da wo ich Zuhause auf eine Porno freie Zone zu bestehen.
Dem Jugendamt Mitarbeiter, hatte ich gesagt, das es ja kein Problem sei, das Kind könnte ja zu Stadtbücherei fahren und sich da solche Seiten anschauen nur bei mir Zuhause dulde ich so was nicht. Mit einem 13-14 jährigen kann ich anders über den Inhalt von Zeitschriften reden, wie mit 5-10 jährigen. Mein Sohn war damals 9 Jahre alt. Es geht auch gar nicht um Sex, sondern um Pornographie. Sex ist doch etwas vom schönsten auf dieser WElt. |
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Zitat:
Ein Arzt hat aber dafür Verantwortung zu tragen, was in seinem Wartezimmer ausgelegt wird, vor allem wenn da auch Kinder ein und aus gehen. Erwachsene sollten eh mehr Verantwortung zeigen und nicht immer die Augen verschlissen. |
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Ich denke, sowas ist in der heutigen Zeit einfach nicht mehr vermeidbar.
Das einzigst Schlimme daran ist meiner Meinung nach, WIE die Sexualität oft dargestellt wird durch Pornos etc. Den Kindern wird ein oftmals ein falsches Bild von Sexualität vermittelt. An dieser Stelle sind Sie als Mutter gefragt, Ihre Kinder richtig aufzuklären. Und das nicht mit Bienchen und Blümchen oder irgendwelchen Ausreden. Es ist nunmal so, wie Sie schon sagen, Kinder kommen damit heute sehr früh in Berührung und werden Ihnen sicher früher oder später auch Fragen stellen. Mein Rat wäre jetzt spontan: Zeigen Sie sich offen und signalisieren Sie ihren Kindern, dass Sie sich ihnen für solche Themen als Gesprächspartner anbieten. Das Thema totschweigen und versuchen es zu umgehen, indem sie Pornographie verbieten, wird Sie meiner Meinung nach nicht weiter bringen. Wenn Ihre Kinder schon zuhause das Gefühl bekommen, dieses Thema nicht ansprechen zu dürfen, wo holen sie sich denn dann ihre Infos? Natürlich in solchen Heftchen oder Filmen. Und wozu gibt es denn das Internet? Ist es Ihnen nicht lieber, ihre Kinder kommen zu Ihnen und informieren sich dort?? Mit Sicherheit werden sie auch dann die Finger nicht von Pornofilmen etc. lassen. Das ist gehört heute nun mal zum Alltag eines Jugendlichen dazu. (Ich bin selbst gerade 18 geworden und weiß wovon ich rede) Aber ihre Kinder wissen dann, dass das was dort oft dargestellt wird, nicht der Realität entspricht. Das Sex eigentlich etwas mit Liebe und Zuneigung zu tun hat und es vor allem ein Miteinander ist und die Frau nicht nur als "Gegenstand" dient. Das sind alles Werte, die SIE ihnen vermitteln können. Und das Jungs in einem gewissen Alter diverse Bilder und Filmchen reizend finden, ist doch nun wirklich nicht schlimm, solange es nicht irgendwie ausartet oder in eine falsche Richtung läuft. Ist zumindest meine Meinung. Das gehört dazu, der richtige Umgang mit diesen Dingen ist wichtig! Als Tip am Rande, jenachdem wie alt Ihre Kinder sind könnte das Buch "Zeig mal!" von Will McBride helfen. Dort ist wirklich ALLES abgebildet. Auch wenn man diesem Buch vielleicht kritisch gegenüberstehen mag, finde ich es in einem gewissen Alter doch sinnvoll, weil es nichts verschweigt. Denn denken Sie immer daran, alles Verbotene steigert den Reiz der Sache ins Unermessliche. Mein Fazit also: Offen sein und die richtige Botschaft vermitteln! ![]() Ganz liebe Grüße, Sandra |
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