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  #1 (permalink)  
Alt 17.03.2010, 09:44
stern.de-User
 
Registriert seit: 17.03.2010
Beiträge: 4
Beitrag Fortsetzung

Nein können sie nicht. Aber ich kenne die Vorgehensweise der Jugendämter. Ich bin selbst ein geklautes Kind und kenne die Heime in den 60er und 70 Jahre. Im Juni 2009 hatte ich einen Anhörungstermin. Ich als Oma habe auch ein Recht auf Besuchskontakt. Ich habe ihn auch nach 2 Jahr erst wieder gesehen. Ich habe gewonnen und das Jugendamt hat Kontakt mit mir aufgenommen. Wir haben uns sehr nett unterhalten und dem Amt es überlassen, wie die Zusammenführung stattfinden soll. Das wird wohl im Oktober dieses Jahres geschehen. Herrn S. bat ich sich Ines doch mal anzusehen, er würde direkt merken, dass die Luft nicht mehr so elektrisiert ist.
Meine Tochter machte sich Gedanken über Jonas. Sie rief den Sachbearbeiter Herr S. an. Sie entschuldigte sich bei ihm für die schlimmen Dinge die sie ihm an den Kopf geworfen hat und würde gerne zu einem Gespräch kommen. Auch entschuldigt sie sich bei den Pflegeltern für ihre ungeschickte Art und Beschimpfung. Sie erzählte ihm dass sie damit einverstanden ist, dass Jonas bei der Familie P. in Dauerpflege bleiben kann, bis er selber entscheiden kann. Dafür würde sie aber auch gerne wieder Besuchsrecht haben. Herr S. war erstaunt, wie gut er nun mit Ines reden kann. Sie hatten schon ein Gespräch mit Herrn S und dieser war sehr überrascht wie ausgeglichen und vernünftig Ines geworden ist. Ines habe ich dann vorbereitet was noch kommen könnte, nämlich der Nachname von Jonas. Er kann sich nicht mit der Pflegefamilie identifizieren und er versteht es nicht wenn Kinder fragen: warum heißt du so und deine Mama so. Was soll das Kind dann denken. Mir ging es als Kind genauso. Am nächsten Tag rief Ines beim Herrn S. an und sagte: schicken sie mir die Unterlagen. Ich will nicht dass mein Kind leidet. Geben sie ihm den Namen der Pflegefamilie. Aber einer Adoption kommt dem nicht gleich. Damit hatte Herr S. nicht mehr gerechnet. Er wünschte den jungen Eltern viel Glück und alles Gute. Zuhause wurde liebevoll das Kinderzimmer hergerichtet. Das Kinderbett( in der schon der werdende Papa gelegen hat) ist schon über 60 Jahr alt. Sie strahlt in einem schönen Rosa. Passend zur Wand, diese war in einem etwas helleren Rosa gestrichen. Ich habe aus Batist dann einen Himmel dazu genäht und im Stil zum Kinderbett passende Gardinen. Rechts oben in der Ecke des Raumes steht nun das Kinderbett. Rechts vorne in der Ecke hängst eine gemütliche Hängeschaukel mit Stillkissen und links 2 Kommoden, eine mit Wickelauflage. Nach Größen sortierte Babywäsche, Pampers, Öltücher Lätzchen und, und, und. Es nähert sich der Entbindungstermin, der 9.02. Die Schwangerschaft erwies sich als ziemlich schwierig. Ines hatte das Schwangerschaft Übergeben bis fast zum Ende der Schwangerschaft. Sie rauchte keine Zigaretten mehr, aber sie hatte Sodbrennen und behielt kein Essen drin. Zwischendurch musste sie ins KH zur Flüssigkeit Zufuhr an den Tropf. Aber Ines und KH, das ist der Horror. Zimmergenossin schnarcht, kann man nichts machen, was soll ich dann im KH. Und ab nach Hause auf eigene Gefahr. Ines hat ein Trauma. Das Baby soll unbedingt noch vor dem 9.02.auf die Welt kommen. Sie bestand auf eine Einleitung. Die Ärzte verneinten, es kann ja noch ein paar Tage drin bleiben. Bin ich ja auch der Meinung, aber ich konnte sie verstehen, sie war so voll Wasser, das ihr das Atmen schwer fiel. Einkaufen gehen war eine Tortour, denn es musste alle 2 Meter eine Toilette erreichbar sein, wenn nicht da, dann plätscherte es, so wie in der Sparkasse im Ort, die auf der Frage nach einem WC keine Kundentoilette hätten. Die Angestellten haben doch wohl eine? Ja, das schon, aber dazu wäre sie nicht berechtigt. Meine Tochter hat es nicht mehr bis zum Ausgang geschafft, denn es plätscherte recht gut. Die Angestellte stand mit offenem Mund da und meine Tochter schüttelte die Schultern und entschuldigte sich dafür. Durch die Scheiben der Fenster sahen wir die Angestellte mit Gummihandschuhen und einen Eimer Wasser die Pfütze aufwischen. Sah zum schießen aus.
Irgendwann konnte Ines dann doch zur Einleitung. Sie ging nach H. Nach 3tägigen Aufenthalt
ohne einen Fortschritt, ging sie wieder Heim. Ja,
ich weiß ja nicht alles was mein Kind so in seiner Freizeit treibt, aber eines ahnte ich, das Ines wieder eine Wehenschwäche hatte, wie bei Jonas, der war allerdings 14 Tage über seinen Termin. 2ter Versuch ,aber in einem anderen KH nach E. Dort tat sich auch nichts. Tablette Wehen aushalten und eine halbe Std. CTG. Schöne Wehen, aber noch nicht so richtig. Nach dem CTG durfte sie wieder auf ihr Zimmer. 4 Bett Zimmer. Eine Mutti im Raum schnarchte wohl ununterbrochen und Ines fand nicht die richtige Ruhe und die Wehen waren auch schon wieder weg. Ihr Mann war jede Min. an ihrer Seite. Innerlich verkrampfte die ganze Muskulatur, Ines kämpfte mit sich selbst, sie wollte nur noch das Baby raus schieben. Immer wieder dasselbe Spiel. Wehen sind da und kräftigere Wehen auch.. Sieht ja mal gut aus. Dann wurde der Tropf abgestellt und sie wurden wieder aufs Zimmer geschickt oder sollten schön laufen. Was auch befolgt wurde. Da kam Frust auf bei den Beiden. Im Kreißsaal kam es dann zu Emotionalen Ausbrüchen, die Ärztin fand das Verhalten nicht korrekt. Sie ging raus und ich hinterher. Ich entschuldigte Ines ihr Verhalten und betonte, dass dieses Verhalten nicht richtig ist, aber erklärbar. Ich erwähnte, dass Ines ein ADHS Mensch ist und in bestimmten Situationen überreagiert. Die Ärztin fragte nach, ob das Jugendamt das wüsste, was ich bejahte. Ich sagte, es liegt kein Grund vor dem JA Meldung zu machen.
Ich musste eben eine Zigarette rauchen gehen, das hielten meine Nerven nicht alleine aus. Piff, paff, von einer Stelle auf die andere hüpfen damit man nicht einschneit und ab wieder zurück zum Kreißsaal. Ich sah nur meine Tochter, wie sie sich die Kanülen aus dem Arm reißen wollte und sich den weg nach draußen suchte. Was war vorangegangen. Der Ehemann erwiderte, Ines hat die Hebamme gefragt, was sie denn in ihrem Fall tun würde. Warten bis es von alleine los geht? Ja, sagte die Hebamme, sie würde dem Kind die zeit geben und zuhause wartet Jonas, der freut sich dann doch auf Mama. Ines versteinert beißt sich auf die Lippen. Ich dachte gleich explodiert sie. Aber nein sie hatte sich unter Kontrolle. Die Ärztin meinte dann zu Ines, dass sie das JA benachrichtigen muss. Wieso? Fragten wir .Ja wir müssen melden, wenn etwas auffälliges Verhalten gezeigt wird. Sie ist Chinesin die Ärztin und der Wortschatz ist nicht besonders viel. Wir haben uns entschieden, wir lassen der Kleinen noch Zeit. Das Wochenende haben sie dann relaxt ohne Stress verbracht Am 8.02. platzte die Fruchtblase. Treffpunkt Kreißsaal, das übliche Prozedere keine Wehen, Tropf beschleunigt und es geht ein wenig voran. Am 10.02. bekam ich morgens eine sms, ich solle zum KH kommen. Bis ich endlich fertig war verging eine ganze Weile. Ich glaube ich kam gerade richtig, Ines musste noch 2 x pressen und Chayenne-Sofia ist geboren. Willkommen im Leben. Alles gesund und nicht am 9.02.geboren. Das war der Tag als man Ines Jonas wegnahm. Sie wollte nicht immer daran erinnert werden. Nach der Geburt musste Ines auf die Toilette. Ich begleitete sie übern Flur. Dort drückte uns eine Hebamme einen Becher in die Hand mit Bitte um Urin. Seid wann wird nach der Geburt denn noch mal der Urin untersucht? Das zahlt die Kasse doch nicht. Ich wurde dann aber wieder abgelenkt und wollte dann auch nach Hause. Der nächste Tag, ich bekam einen Anruf. Ist alles in Ordnung, wollte ich wissen. Nein sagte mir mein Schwiegersohn sie haben bei Ines Spuren von Cannabis gefunden, deswegen müssen sie nun nach MG in die Kinderklinik. Wir erkundigten uns nach dem Kind. Immer hieß es, dem Kind geht es gut, kein Cannabis Befund beim Kind. Kein Entzug. Also an Nach MG. Dort wurden wir hinbeordert, als eine vom Jugendamt MG dort auftauchte. Wir trafen zum Gespräch hinzu. Ich hörte nur, wir müssen das Kind erst mal hier behalten zur Beobachtung. Das Amt hatte sich Freitag noch mit dem zuständigen JA in Verbindung gesetzt. Die Sachbearbeiterin, die Ines ja nur einmal gesehen hat, verhinderte die herausgabe des Kindes. Sie erhielt einen Bericht von dem Zustand ihrer vorigen Beziehung. Es läge eine Kindeswohlgefährdung vor. Ich sagte, das Kind kann ich mitnehmen, bis die Karnevalszeit vorbei ist. Als Antwort bekam ich: *ich weiß ja nicht wie Ihr Zuhause aussieht, dafür habe ich jetzt aber keine Zeit dieses zu prüfen.* Wie kann die Frau mir so was sagen? Mein Haushalt ist sehr ordentlich. Dann fragte ich, was passiert denn, wenn die Kinder jetzt mit Baby nach Hause gehen? Ja, das hätte eine Konsequenz zu folge. Ich wollte es hören welche das denn wäre und kitzelte weiter. Welche wäre das dann? Sie lenkte immer ab, die Kinder hätten es auch gerne gewusst. Ich reizte weiter und bat den Schwiegersohn die Sachen zu packen, darauf holte die Frau G. dann einen Brief aus Ihrer Tasche und meinte, dass sie dann die Polizei jetzt rufen und eine Inobhutnahme damit ausspricht.
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  #2 (permalink)  
Alt 06.02.2012, 17:39
stern.de-User
 
Registriert seit: 06.02.2012
Beiträge: 3
Standard AW: Fortsetzung

Zitat:
Zitat von crissy1958 Beitrag anzeigen
Durch die Scheiben der Fenster sahen wir die Angestellte mit Gummihandschuhen und einen Eimer Wasser die Pfütze aufwischen. Sah zum schießen aus.
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Zum Schießen sah das bestimmt nicht aus.Seit froh,daß ihr kein Ärger bekommen habt.Die Angestellten sind nicht dazu verpflichtet Kunden in den Angestelltenbereich aufs Örtchen gehen zu lassen.Das dürfen sie auch rechtlich nicht.Das kann ihr Job kosten.

Also ernsthaft jetzt dein Geschreibsel ist sowas von verwirrend,das versteht irgendwie kein Mensch.

Du suchst in deinem Text ständig die Schuld beim JA oder anderen Einrichtungen wie Krkh. etc.Schonmal überlegt,daß das Fräulein Tochter viel selbst Schuld hat?

Geändert von monali77 (06.02.2012 um 17:48 Uhr).
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