Startseite

Jim Knopf hat jetzt sein eigenes Museum

Die Augsburger Puppenkiste hat jetzt ihr eigenes Museum. Ministerpräsident Edmund Stoiber eröffnete das neue Museum feierlich. Jim Knopf, Urmel aus dem Eis, der kleine König Kalle Wirsch und noch viele mehr erwarten den Besucher.

Fans der Augsburger Puppenkiste können ihre Lieblinge künftig im Museum besuchen. Der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber eröffnete am Montag in Augsburg die neue Heimat von Jim Knopf, Lukas dem Lokomotivführer, Kater Mikesch, dem kleinen König Kalle Wirsch und den vielen anderen Figuren. Ab kommenden Samstag soll »Die Kiste« dann für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Stoiber sagte, die Augsburger Puppenkiste biete »nicht nur gute Unterhaltung für Kinder, auch das Kind im Herzen eines jeden Erwachsenen fühlt sich angesprochen und unterhalten«.

Puppenfamilie bevölkert historisches Gebäude

In der »Kiste« können Besucher auf knapp 600 Quadratmetern ein Wiedersehen mit den Marionetten-Stars aus über 60 Fernsehproduktionen wie »Urmel aus dem Eis« oder der Muminfamilie erleben. In einer Vielzahl von Holzvitrinen sind die kleinen Marionetten in ihren früheren Kulissen untergebracht. Das Museum ist im denkmalgeschützten Heilig-Geist-Spital direkt neben der Augsburger Puppenkiste untergebracht. Wechselnde Ausstellungen sollen Einblicke in die Gegenwart und Vergangenheit des Figurentheaters geben.

Seit mehr als 50 Jahren Theater aus der Kiste

Stoiber erinnerte an die mehr als 50 Jahre lange Geschichte des berühmten Marionetten-Theaters. Während des Kriegs hatte der Schauspieler und Puppenkisten-Gründer Walter Oemichen als Soldat in einem Quartier in einer Schule bei Calais ein kleines Puppentheater entdeckt und damit für seine Kameraden gespielt. Dadurch reifte in ihm der Plan für ein eigenes Puppentheater, das, aufbewahrt in einer Kiste, jederzeit und überall zu einer Vorstellung bereit sein sollte.

Im zerbombten Augsburg, wo er vor dem Krieg Oberspielleiter am Stadttheater war, eröffnete Oemichen die Puppenkiste zusammen mit seiner Frau und seinen Töchtern im Februar 1948. Eröffnungsstück war das Märchen »Der gestiefelte Kater«. Die Gründung der Puppenkiste sei »ein Ausdruck des vorsichtigen Optimismus, der in dieser schwierigen Nachkriegszeit allmählich wieder aufkam«, sagte Stoiber. Inzwischen wird der Augsburger Familienbetrieb in der dritten Generation geführt und die bekannten Holztürchen der Puppenkiste haben sich in dem kleinen Theater mittlerweile für rund 15.000 Vorstellungen geöffnet. Mit »Die Story von Monty Spinnerratz« schafften es die Augsburger Marionetten 1997 sogar auf die Kinoleinwand.

Die Eintrittspreise des Museums im historischen Gebäude am Augsburger Roten Tor betragen für Erwachsene acht Mark, für Kinder bis zwölf Jahre fünf Mark. »Die Kiste« hat außer am Montag jeden Tag von 10 bis 24 Uhr geöffnet.

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Zu hohe Inkassogebühren, rechtens?
Hallo, ich habe am 20 März 15 einen Vertrag über 12 Monate mit einem Fitness-Studio abgeschlossen. Die Kosten (9,98 € 14-Tägig, 39,99€ Verwaltung einmalig, 19,99 Trainer und Servicepauschale Jährlich) sollten per Einzugsermächtigung abgebucht werden. Kürzlich bekam ich überraschend einen Brief von einem Inkassobüro mit der Zahlungsaufforderung für die gesamten 12 Monate inkl. der Verwaltung und Servicepauschale + Auslagen des Gläubigers (63,38€), Zinsen (1,42€), Geschäftsgebühr (45€), Auskunftskosten (5€) , Auslagenpauschale (9€) Hauptforderung 320,28€ Offene Forderung 444,08€ Nach dem ich mich bei der Firma erkundet habe, sagten sie mir, dass Zahlung zurückgegangen ist da mein Konto nicht gedeckt sei. Fakt war das sie einen Zahhlendreher in der Kontonummer hatten obwohl im meinem Durchschlag die Richtige Kontonummer angegeben wurde. Aber im Original hat jemand aus einer 3 eine 8 geändert. Nach Überprüfung konnte ich Feststellen das es diese Kontonummer gar nicht gibt und das diese vom System gar nicht angenommen wird. Spätestens da hätte man mich doch hinweisen oder fragen können was mit dem Konto sei. Es kam nie ein zu einem Zahhlungsrückgang, noch zu einer Zahlungserinnerung Mahnung seitens des Fitnessstudios. Die AGB´s habe ich nie zu Gesicht nie bekommen und auch nicht gelesen - diese stehen (nach meiner Recherche) im Internet aber auch nicht definiert wie man in Zahlungsverzug kommt. Leider habe ich unterschrieben das sie mir bekannt sind. Dies steht ganz kleingedruckt im Durchschlag. Ich habe der Firma vorgeschlagen die offenen Beiträge bis jetzt zu bezahlen und für die Zukunft eine neue Einzugsermächtigung zu erteilen, was sie aber abgelehnt haben und mir gesagt haben ich soll dies mit dem Inkassobüro klären. Der Fitnessvertrag ist somit gesperrt seit einem Monat. Da ich aber mit den Gebühren, Mahnspesen von dem Inkassobüro nicht einverstanden bin weiß ich nicht ob ich diese bezahlen muss. Ich habe dem Inkassobüro auch vorgeschlagen die offenen Beiträge zu begleichen und diese dann wie vertraglich vereinbart abgebucht werden. Sie haben mir angeboten diese in einem Jahr zu einem monatlichen Beitrag von 35€ abzuzahlen. Dies währen Mehrkosten von 100€, ist das rechtens? Bitte Antworten sie mir in einer Sprache die ich auch versteh - mit langen Gesetzestexten kann ich leider nicht umgehen Und was Sie denken was ich tun soll was rechtens ist. Vielen Dank im Voraus

Partner-Tools