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Diese Plattencover kennen Sie auch, wetten?

Ob "Abbey Road" von den Beatles oder "Nevermind" von Nirvana - die großen Alben der Popgeschichte sind auch für ihre Cover bekannt.

Das Album als Kunstform dürfte heute nur noch einer Minderheit ein Begriff sein. In Zeiten, da die meisten Musik nur noch in Form von MP3s auf ihrer Festplatte oder Streamingdiensten wie Spotify konsumieren, sind ästhetisch geschlossene Werke aus der Mode gekommen. Es ist noch gar nicht lange her, da war das anders. 

Die ersten Stars der in den 50er Jahren entstehenden Popkultur, darunter Elvis Presley, Chuck Berry oder Buddy Holly, waren vor allem an der Veröffentlichung von Singles interessiert. LPs waren damals nicht viel mehr als eine Ansammlung von Hits und Single-B-Seiten. Das änderte sich ab Mitte der 60er Jahre, als die Popmusik unter dem Einfluss von Künstlern wie den Beatles oder Bob Dylan reifer wurde und nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten gesucht wurde. Eine dreiminütige Single war zu wenig. Eine bessere Alternative war das Album, das Platz bot, über viele Songs hinweg ein klanglich oder textlich einheitliches Ganzes zu schaffen. Über mehrere Jahrzehnte war die Langspielplatte das maßgebliche Medium für Popmusik.

Fotografie von den Beatles bis Prince

Integraler Bestandteil eines Albums war das Cover - das die optische Komponente des Kunstwerks darstellte und bisweilen genauso wichtig war wie die Musik. Viele der großen Werke der Popkultur sind fest mit der auf der Albumhülle gedruckten Fotografie verknüpft: Wer denkt bei dem Beatles-Album "Abbey Road" nicht spontan an die Fab Four, wie sie einen Zebrastreifen überqueren? Und wer hat bei Nirvanas "Nevermind" nicht das unter Wasser schwimmende Baby vor Augen?

Von Anfang an suchten sich Musiker die besten Fotografen für die Gestaltung ihrer Alben aus. Elliott Erwitt, Annie Leibovitz, Anton Corbijn, Nan Goldin oder Richard Avedon - sie alle steuerten Bilder für berühmte Cover bei. Die Ausstellung "Total Records" zeigte im Fotomuseum Winterthur rund 500 Schallplattencover und wirft einen Blick darauf, wie sich Fotografie und Musik immer wieder gegenseitig befruchtet haben.


"Total Records - Vinyl & Fotografie" ist inzwischen abgelaufen. Sie war bis zum 16.5. 2016 im Fotomuseum Winterthur zu besichtigen.

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