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Ein greller Genuss

Irgendwo zwischen David LaChapelle und Terry Richardson: Die Aktfotografie von Phillip Gätz zitiert spektakuläre Vorbilder - und blendet den Betrachter auf die bestmögliche Weise.

  "Ich mag aufmerksamkeitsbezogene Fotografie", beschreibt Fotograf Phillip Gätz sein Werk. In diesem Bild bezieht sich die Aufmerksamkeit des Betrachters beispielsweise auf das Kondom. Oder die Handschellen. Oder die Tröte. Oder?

"Ich mag aufmerksamkeitsbezogene Fotografie", beschreibt Fotograf Phillip Gätz sein Werk. In diesem Bild bezieht sich die Aufmerksamkeit des Betrachters beispielsweise auf das Kondom. Oder die Handschellen. Oder die Tröte. Oder?

Er mag seine Fotos gerne laut und bunt, sagt Phillip Gätz. Das ist auch nicht zu übersehen. Seine spektakulären Motive erinnern in ihrer Überzeichnung an prominente Vorbilder: Sie sind neonfarbenfroh wie das Werk von David LaChapelle und in ihrer frontalen Nacktheit ähnlich provokant wie die Bilder von Terry Richardson.

Auch die Aktfotos in unserer Strecke glänzen in diesem Stil: Große Brüste, großer Hintern, grelle Farben - die Bilder von Gätz klopfen dem Betrachter nicht auf die Schulter, sie treffen ihn mit dem Vorschlaghammer. Gätz überschreitet in seinen Motiven gerne Grenzen mit Sex und schmutzigem Glamour.

Dabei wuchs der 32-Jährige im ganz und gar nicht glamourösen Ostwestfalen auf, im "liebevollen" (O-Ton Gätz) Brockhagen. Als Fotografie-Student an der FH Bielefeld begab er sich für seine Diplomarbeit auf eine 1111 Kilometer lange Wanderung - "einmal längs durch Deutschland und zurück". Inzwischen lebt und arbeitet er in Hamburg.

tim
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