Die nackte Wahrheit

5. Mai 2013, 08:55 Uhr

Der Blick auf den nackten Körper - heute ist er selbstverständlich. Vor rund 100 Jahren war Aktfotografie noch eine künstlerische Nische, wie eine Ausstellung in Berlin jetzt dokumentiert.

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Unter dem Motto "Die nackte Wahrheit und anderes" gibt das Berliner Museum für Fotografie einen Einblick in die Entwicklung der Aktfotografie. Zu sehen sind vor allem Fotos aus der Zeit um 1900, als die Beschäftigung mit dem unverhüllten menschlichen Körper eine Blütezeit hatte. Die Bilder wurden auf Postkarten, Sammelbildchen, Autogrammkarten und Postern sowie in Zeitschriften und Büchern verbreitet.

Für die bis zum 25. August laufende Schau hat die Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin viele Arbeiten aus ihrer eigenen Sammlung beigesteuert. Leihgaben kommen etwa vom Centre Pompidou in Paris, der französischen Nationalbibliothek und der Universität der Künste in Berlin.

Zu den bekanntesten Vertretern der frühen Aktfotografie gehört der Deutsche Wilhelm von Gloeden. Er inszenierte mit Vorliebe junge, sizilianische Männer im Stil antiker Götterposen.

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