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So kreativ stellt dieser Thailänder Filmplakate nach

Der Thailänder Anucha Saengchart stellt berühmte Filmplakate nach - und geht dabei äußerst kreativ zur Sache. Wir präsentieren einige seiner verrücktesten Ideen.

Um den fast perfekten "Titanic"-Look zu erzeugen, muss man sich nicht notgedrungen einen Luxusliner ins Wohnzimmer stellen. Der Thailänder Anucha Saengchart zeigt: Mit einem Bügeleisen und einer Puppe ist "Titanic" zum Greifen nah. Aber dies ist nicht die einzige Idee des kreativen Asiaten. Seine Katze ersetzt Balu den Bären aus "Das ", mit Zahnpasta kann man sich ohne weiters in die böse Ursula aus "Arielle" verwandeln und aus einem roten Handtuch wird schnell eine Eistüte.

Hintergrund der ungewöhnlichen Verkleidungen des Thailänders ist der asiatische Brauch des "Cosplay" - eine Zusammensetzung der Wörter "Coustume" und "Role-Play". "Cosplay" entstand in den 1980er Jahren im Zusammenhang mit den Science-Fiction-Filmen dieser Zeit. Da die Kostüme für "Cosplay" in der Regel eher kostspielig sind, hat sich Saengchart gedacht, mit wenig Geld trotzdem einzigartige Kostüme zu kreieren. Dabei hat er mit einfachen Haushaltsgegenständen seinen kreativen Ideen freien Lauf gelassen. 

Mit wenig viel bewirken

Auch seine Katze erhielt noch weitere Rollen, als nur Balu. Das Haustier musste für die ein oder andere Umsetzung herhalten und verwandelte sich ebenfalls in eine ägyptische Kultfigur oder einen Werwolf. Die verrückten Verkleidungen haben mittlerweile Kult-Status erreicht. In sozialen Netzwerken kann abgestimmt werden, welches Kostüm am besten aussieht.

Saengchart hat es nicht nur geschafft bekannte Filmrollen zu inszenieren, dank einer Tüte Chips und ein paar Hilfsmitteln verwandelte er sich sogar in eine Geisha. 

csw

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