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Geschichten, die man nie vergisst

Der erste stern erschien 1948. Auf dem Titelbild: Hildegard Knef, damals die Ikone des deutschen Nachkriegsfilm. Seitdem ist viel passiert. Was wäre der stern ohne diese ganzen Geschichten - und was wäre das für ein Land ohne den stern? Eine Wanderausstellung erinnert an die spektakulärsten Titelblätter aus knapp acht Jahrzehnten.

1948: Das allererste Bild - DIE deutsche Filmikone - Hildegard Knef.

1948: Das allererste Bild - DIE deutsche Filmikone - Hildegard Knef.

Als Henri Nannen 1948 den stern gründete hat er damit eine Entscheidung fürs Leben getroffen: Er sollte er dem Magazin 32 Jahre lang als Chefredakteur vorstehen. Der stern war dabei nicht nur Geschichtenerzähler, er war auch immer wieder selbst Gegenstand der Berichterstattung - so in den 70ern, als Abtreibung und Sexismus das Thema waren. Immer wieder waren es auch die stern-Titelbilder, die besonders haften blieben: das Bild vom toten Uwe Barschel in der Badewanne, die 15-jährige Christiane F. vom "Bahnhof Zoo, "unser" Papst Benedikt ("Mensch Ratzinger") und zuletzt der düstere Paris-Titel mit dem Eiffelturm. Mehr als 3000 Titelbilder sind bisher erschienen. Wer sie durchsieht, begibt sich auf eine Reise durch die Geschichte der Bundesrepublik. Jedes Cover ruft Erinnerungen wach - Themen, Sprache, auch Farben und Ästhetik sind ganz der jeweiligen Zeit verhaftet und mit ihr verbunden.


Die Ausstellung "Geschichten, die man nie vergisst" läuft in den großen Bahnhöfen der Republik, noch bis zum 4. Juli in Stuttgart, dann unter anderem in München und Dresden.

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