Hauptsache Gefühle. Elliott Erwitts Fotos lassen niemanden kalt. Der Magnumfotograf mit dem besonderen Blick wird in einer Werkschau geehrt.
Robert Capa soll es gewesen sein, dem das Talent von Elliott Erwitt auffiel und der ihn als neues Mitglied in der legendären Fotoagentur Magnum vorgeschlagen hat. 1953, mit gerade mal 25, trat Erwitt ein und reiste von nun an durch die Welt, um sich mit Fotos einen Namen zu machen. Das waren vor allem Abbilder surrealer, absurder, komischer Alltagssituationen, aber auch Marilyn Monroe in dem weißen Kleid über dem Lüftungsschacht. Erwitt hat mit Bildern Geschichte geschrieben. Einmal nach dem größten Erfolg seines Lebens gefragt, antwortete er: "Die Menschen zum Lachen zu bringen, ist einer der größten Erfolge, die man sich wünschen kann." Ein immerwiederkehrendes Motiv sind Hunde, denen Erwitt ganze Bücher gewidmet hat: "Son of Bitch" (1974), "Dog Dogs" (1998), "Woof" (2005) und "Elliott Erwitt's Dogs" (2008).
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