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Der New Yorker Architekt Peter Eisenman hat nicht locker gelassen. Nun ist sein wichtigstes Bauwerk fertig: das Berliner "Denkmal für die ermordeten Juden Europas". Vom 10. Mai an muss sich zeigen, wie die Besucher mit den 2711 Betonstelen zurechtkommen.
Es gab viel politischen Streit ob und wie es sein soll, die Bauphase dauerte Jahre. Jetzt ist das Holocaust-Mahnmal mit seinen 2700 Betonstelen mitten in Berlin fertig und muss seinen Platz erst noch finden: Ort ständiger Erinnerung oder "Kranzabwurfstelle"?
Unbekannte haben in Dresden ein Kunstprojekt zum Gedenken an die vor einem Jahr ermordete Ägypterin Marwa El-Sherbini teilweise zerstört.
Die Firma Degussa darf sich trotz ihrer Rolle im Nationalsozialismus weiter am Bau des Holocaust-Mahnmals beteiligen. Das teilte der Vorsitzende der Stiftung, Wolfgang Thierse, nach einer Sondersitzung des Kuratoriums mit.
Gemütlichkeit im Schatten großer Kultur: Auch wenn fast alle Touristen der Dicher und Denker wegen kommen, präsentiert sich Weimar als Geburtsstätte der Klassik, als liebenswertes thüringisches Idyll.
In einem Unionsantrag wird ein neues Gesamtkonzept für alle Gedenkstätten von nationaler Bedeutung gefordert. Allein der Verdacht, hierbei würden SED-Diktatur und Hitler-Barbarei in "einen Topf" geworfen, reißt alte Wunden auf.
Das seit 15 Jahren debattierte Bauwerk zum Gedenken an die während der NS-Diktatur ermordeten Juden Europas ist etwa zur Hälfte fertig. 1400 von 2751 Stelen stehen, und auch das unterirdische Museum ist im Rohbau abgeschlossen.
Bei einem Festakt wurde die letzte der rund 2700 Betonstelen des umstrittenen Holocaust-Mahnmal in Berlin gesetzt. Dass das abstrakte Bauwerk nicht jeder mögen wird, ist dem Architekten Peter Eisenman klar.
Die umstrittene Ausstellung über den Terror der RAF öffnet morgen ihre Tore für Besucher. Die Kunstschau präsentiert Werke von namhaften Künstlern sowie Presse- und TV-Dokumente.
Der Zentralrat der Juden findet den Plan pietätlos. Die Mahnmal-Initiatiorin Lea Rosh dagegen sagt, sie löse damit ein Versprechen ein. Stein des Anstoßes ist ein Zahn. Er soll in einer der Stelen der Holocaust-Gedenkstätte untergebracht werden.
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