Tiefer Blick in die Pariser Nacht

27. Juli 2013, 16:35 Uhr

Er zeigt Freudenmädchen, Schwule und Transvestiten - der Fotograf Brassaï ist der bekannteste Chronist des Pariser Nachtlebens der 30er Jahre. Nun sind seine Bilder erneut veröffentlich worden.

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Wie kein anderer Fotograf hat er in seinen Bildern das Pariser Nachtleben der 30er Jahre eingefangen: Brassaï. Dem gebürtigen Ungarn, der mit bürgerlichem Namen Gyula Halász heißt und seinen Künstlernamen nach seinem Heimatort Brasov (heute Rumänien) wählte, gelang bereits mit seinem ersten Bildband der Durchbruch: In seinem weltberühmten Werk "Paris de nuit" von 1933 beeindruckt Brassaï mit seinen Ansichten aus der Unter- und Halbwelt der französischen Metropole. Prostitution, Drogen und Homosexualität ziehen sich als Themen durch viele seiner Arbeiten. Brassaïs Bilder waren aber auch handwerklich wegweisend für seine Zeit, da er die seinerzeit schwierige Technik der Fotografie bei Nacht wie kein Zweiter beherrschte.

Knapp 30 Jahre nach dem Tod des Fotografen haben die Brassaï-Kenner Sylvie Aubenas und und Quentin Bajac beim Verlag Schirmer/Mosel einen Bildband aufgelegt, der sich ausschließlich seinen Nachtaufnahmen widmet. Titel: "Brassaï - Flaneur durch das nächtliche Paris".

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