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Seit Hochspringerin Ariane Friedrich im Netz den Namen eines angeblichen Stalkers veröffentlicht hat, ist eine rege Diskussion entbrannt. Durfte sie das? Und ist so eine Reaktion sinnvoll?
Haben sie schon gehört? Jaja! Brandt und diese ... und erst der Lafontaine. Der Westerwelle. Der Schröder. Und, ganz schlimm, puh, der Seehofer! stern-Autor Andreas Hoidn-Borchers beleuchtet die heuchlerische Verquickung von Sex-Gerüchten und Politik - und zelebriert das Ende der Doppelmoral.
Unterstützung für Linkenchef Klaus Ernst im Streit über möglicherweise manipulierte Mitgliederzahlen: Unregelmäßigkeiten in den Karteien seien nichts Neues, erklärte Ex-Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch. Ernst dafür die Alleinschuld zu geben sei "absurd".
Der mit Manipulationsvorwürfen konfrontierte Bundesvorsitzende der Linken, Klaus Ernst, erhält Rückendeckung von Fraktionschef Gregor Gysi.
Von einer zielgerichteten geschlossenen Partei ist die Linke noch immer weit entfernt. Und wem wie Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch "Illoyalität" gegenüber der Parteiführung vorgeworfen wird, der muss gehen, meint stern.de-Autor Hans-Peter Schütz.
Linken-Chef Lothar Bisky hat seine Partei aufgerufen, die innerparteilichen Querelen zu beenden: "Unsere Partei ist von einer Art ideologischer Schweinegrippe befallen." Fraktionschef Gregor Gysi bescheinigt der Partei ein Klima der Denunziation.
Dieser Skandal verdient seinen Namen: In Frankreich steht der adelige Ex-Premierminister Villepin wegen einer Intrige vor Gericht. Der Nebenkläger ist sein Erzfeind, ein aufgestiegenes Migrantenkind: Präsident Sarkozy.
Seit gestern ist es amtlich. Landesweit gilt in der Türkei ein striktes Rauchverbot in allen geschlossenen Räumen. Hierzu zählen insbesondere auch Restaurants, Cafes und Bars. Die ersten Rauchverbote wurden im Mai letzten Jahres ausgesprochen, bezogen sich damals aber hauptsächlich auf öffentliche Gebäude. In der Türkei rauchen über 35 % der Erwachsenen und diese geben mehr als 20 Milliarden USD für den Konsum von Tabak aus. - Wahnsinn- Das jetzt in den Restaurants, Bars und Cafes nicht mehr geraucht werden darf, wird in den nächsten Wochen sicherlich zu hitzigen Diskussionen zwischen dem rauchenden Gast und dem Gastwirt führen. Nach einer aktuellen Umfrage befürworten interessanterweise 90% aller Türken das Verbot, wobei über die Hälfte bezweifelt, dass es zu einer tatsächlichen Umsetzung kommt:-) In meinem Freundeskreis würde ich den Anteil der Raucher mit 70% angeben. Ich selber habe vor 4 Monaten endlich aufhören können und gratuliere jedem der es auch schafft. Denn es ist in der Tat eine neue Lebensqualität. Rauchen ist so ein Unsinn, aber ich brauchte 15 Jahre um zu dieser Einsicht zu gelangen. Wenn ich mir vorstelle, in welcher Intensität in Restaurants –auch von meinen Freunden- geraucht wird, manchmal sieht man Raucher, die in der rechten Hand ihre Gabel haben mit der sie die türkischen Vorspeisen essen und in der linken Hand ihre Fluppe. So verrückt war ich allerdings nie J Die Einführung des Rauchverbots ist auch mit strikten Strafen verbunden und teilweise nimmt es auch recht groteske Züge an. Wer beim Rauchen in geschlossenen Räumen erwischt wird zahlt 69 Türkische Lira (ca. 35 €) für jede Zigarette. Der Gastwirt / die Geschäftsführung, die dies nicht unterbunden hat zahlt eine Strafe zwischen 500 und 5.000 TL. Und es gibt gar ein vorgeschriebenes Prozedere: Wenn der Gast sich eine Zigarette anzünden möchte muss die Geschäfstführung oder der Kellner ihn sofort daraufhinweisen, dass es verboten ist und er sich nach draussen zu begeben hat, sollte er weiter rauchen wollen. Wenn er dies ignoriert darf ihm kein Service zuteil kommen und bei einer weiteren Ignorierung muss die Polizei herbeigerufen werden. Da die Strafen sehr hoch sind wird es der ein und andere Gastwirt sicherlich auch mit der Korruption versuchen. Denn bevor er 5.000 TL Strafe bezahlt, wird er wahrscheinlich versuchen einen Deal mit dem Kontrolleur zu vereinbaren. Grotesk wird es allerdings wie folgt: Es gibt eine „Hotline“ die man anrufen kann, wenn man einen Verstoß gegen das Rauchen mitbekommt und kann gar mit dem Handy gemachte Fotos, die einen rauchenden Gast zeigen, als MMS an eine offizielle Stelle senden und das Restaurant / die Bar wird geahndet. Das heisst: es ist Tür und Tor der Denunziation geöffnet. Das Rauchverbot ist aber auch eine richtige Jobmaschine: Ich habe gehört mehr als 20.000 neue Mitarbeiter haben die Behörden eingestellt, die als Kontrolleure die Bars, Restaurants und Cafes besuchen. Das Rauchverbot läutet aber auch das Ende einer alten osmanischen Kultur ein: Denn auch „Nargile“, das Rauchen der Wasserpfeife ist seit gestern verboten. Ich weiss nicht wieviele „Nargile“ Cafes es alleine in Istanbul gibt. Cafes in denen sich vorallem Männer zum Wasserpfeifen rauchen treffen, einen Kaffee oder Tee trinken und mit ihren Freunden über Gott und die Welt schwätzen. Es wird befürchtet, dass dies das Ende vieler Cafes und Existenzen, aber auch das Ende der Nargile Kultur sein kann. Im übrigen argumentieren die Besitzer der Wasserpfeifen Cafes, dass kein Tabak geraucht wird, sondern die verwendeten Substanzen aus Zuckerrohren stammen. Der Hardcore Raucher wird sich dem neuen Gesetz aber wahrscheinlich erst nach dem Sommer so richtig bewusst werden. Denn erst wenn er nicht mehr draussen sitzen kann und in „geschlossenen“ Räumen sitzt , wird ihm klar sein, dass für Raucher in der Türkei ein neues Kapitel aufgeschlagen wurde. Mit rauchfreien und gesunden Grüßen aus Istanbul Mario
Es ist ein Donnerschlag, der am Selbstverständnis einer ganzen Generation rüttelt: Karl-Heinz Kurras, der Mann, der 1967 Benno Ohnesorg erschoss, war ein Stasi-Spitzel. Und? Hat diese Erkenntnis für den freien und rechtlich unbescholtenen Mann nun irgendwelche juristischen Konsequenzen?
Die Idee schien Gold wert: Eine Firma sammelt Informationen über mögliche Steuerhinterziehungen und gibt sie gegen Bezahlung an die Behörden weiter. Doch weder Staatsanwaltschaften noch das Finanzministerium sind interessiert an den vermeintlich millionenschweren Steuerflüchtlingen.
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