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Wie New Yorker das Strandleben genießen

Donato DiCamillo gehört zu den eigenwilligsten Vertretern der Street Photography. Der Autodidakt hat sich das Fotografieren im Gefängnis beigebracht. Seine Serie von Sommerbildern zeigt Menschen, die auf ihre spezielle Weise am Meer entspannen.

Entspannung am Strand: einfach die Augen schließen und vom Südseestrand träumen

Entspannung am Strand: einfach die Augen schließen und vom Südseestrand träumen

Donato DiCamillo ist ein waschechter New Yorker, der auch die Schattenseiten des Lebens kennt. Er wuchs in schwierigen Verhältnissen auf. Schon "als Kind habe ich viel traumatische Dinge erlebt," erzählt er. "Ich sah, wie mein erster Freund im Alter von neun starb, direkt zu meinen Füßen." Mit Gelegenheitsarbeiten hält er sich bis heute über Wasser, und er verbrachte Jahre im Knast. Warum und wieso, darüber spricht er nicht.

Doch während er einsaß, nutze er die Zeit zum Lesen und brachte sich die Fertigkeit des Fotografierens selbst bei. Als er später unter Hausarrest stand und einen sehr eingeschränkten Aktionsradius hatte, war für in Street Photography etwas, "was ich unbedingt machen muss".

In seiner Serie am Strand von Coney Island, dem mit der Subway leicht zu erreichenden Ausflugsziel der New Yorker am Atlantik, hat er das fotografiert, was am schwersten ist: Leute. Lichtstimmungen, Szenen im Vergnügungspark am Meer oder kitschige Sonnenuntergänge sind ihm fremd. Im Zentrum seiner Fotografien stehen stets "Menschen am Rande der Gesellschaft", wie er sagt.

Weitere Fotos von Donato DiCamillo finden Sie auf Instagram und auf Vimeo den Film "Beach Body Bingo" über den Fotografen bei seiner Tätigkeit.


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