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Jeder hat eins in der Hosentasche, doch wissen wir auch, was in unseren Handys steckt? Ohne das seltene Coltan aus Afrika gäbe es Funkstille. Das Erz stammt jedoch häufig aus Bürgerkriegsregionen. Nun sollen die Hersteller genauer hinschauen.
Nun gibt es "Schnauze Wessi" auch auf Papier - als Trost für vertriebene Landsleute oder Geschenk für den importierten Chef. Natürlich bei einem West-Verlag. Eine Prostitution.
Er hat viel Geld. Das ist ein Vorteil. Aber er ist auch farblos und spröde. Und doch gilt Mitt Romney als Favorit der Republikaner für die US-Vorwahlen. Warum bloß?
Auf der Erde wird es immer enger. Und so führt die Zukunft des Reisens in lauter spannende, neue Welten. Manche sind noch lediglich Ideen, einige dagegen bereits Stilikonen. Eine futuristische Revue voller schwimmender Inseln, fliegender Hotels und gläserner Flugzeuge.
Aus einer Lagerhalle im Norden Rumäniens sind fast 74 Kilogramm Uranerz gestohlen worden.
Engländer hatten schon immer eine arg gestörte Beziehung zur Union in Europa. Das muss Premierminister David Cameron jetzt ausbaden. So scheint es zumindest.
Prince legt seine neue CD "Planet Earth" gratis der Londoner Zeitung "Mail on Sunday" bei. Und ganz ehrlich: Das Werk ist auch nicht spannender als die wöchentliche Postwurfsendung vom Supermarkt um die Ecke. Die Enttäuschung eines Fans.
Bisweilen kann man in Deutsch-Südwest echt vergessen, dass man sich auf afrikanischem Boden befindet. Schwarzwälder Kirschtorte, Karnevals-Umzüge, Café Carstens mit Zitronenröllchen und der erz-konservative Lions-Club und die Richard-Wagner-Vereinigung schaffen es, dass man sich gänzlich „unschwarz“ in einem Land bewegt, in dem lediglich 5 % gepflegte Mozzarella-Blässe haben. Ganz zufällig sind dann also die restlichen 95% eindeutiger Beweis dafür, wo man sich gerade aufhält, keine Frage, aber es gibt dann doch immer mal wieder so kleine, absonderliche Vorkommnisse, die einem zeigen, dass hier nicht nur die Uhren anders ticken, sondern auch die Leute. So sitze ich im besagten Café Carstens in Otjiwarongo über einer schönen heissen frisch per Hand gebrühten Tasse feinsten Bohnenkaffees und zutzle sinnierend an meiner Erdbeer-Quark-Sahne-Schnitte herum, als sich die gewölbte Schnauze eines Mercedes LK 1624-LKW´s langsam in mein Blickfeld schiebt. Namibia-typisch zeichnet sich das Fahrzeug eher durch Rudimente in Sachen Lackierung aus, denn durch echte Farbpräsenz. Was aber das Bemerkenswerte war, befand sich auf der offenen Ladefläche des prähistorisch anmutenden Transportvehikels. Dort standen nämlich, die Köpfe mit Kartoffelsäcken verhüllt, zwei Giraffen, orientierungsloser als sonst die Köpfe hin und her drehend. Die kleine „Horde“ in Blaumänner gehüllte und wild diskutierende Farmarbeiter, denen der Schweiß in haselnussgroßen Tropfen auf der maximalpigmentierten Stirn glänzen, fehlt natürlich nicht. Genauso wie der in Shorts und Kniestrümpfen gesteckte halslose Einwanderer-Nachkömmling, dessen Nordseeküstenherkunft die rotblonde Gauleiter-Frisur und der obligatorische Schenkelbesen unter der Nase deutlich demonstrieren. Richtig spannend wurde es, als das „Gespann“ die Telegraphenleitung erreichte, die die Kreuzung überspannte. Irgendwie hatten die Konstrukteure wohl nicht bedacht, dass Giraffen auf LKW-Ladeflächen die 6 Meter-Marke ankratzen. Sergej Bubka lächelt über diese Höhe, die „Kamelperd-Transporteure“ stellte es bei jeder Leitung vor das gleiche Prozedere. Bis kurz vor die Leitung fahren. Mit den improvisierten Halftern aus allerlei Strickresten die Köpfe bzw. Hälse der Giraffen schrankenartig nach unten ziehen, drunter durch fahren, Köpfe wieder hoch lassen und bei der nächsten Strippe die Nummer gleich noch mal. Oder der Farmer, aus dessen Beifahrerfenster ein Kudu-Antilopen-Junges blinzelnd in den Fahrtwind schnuppert. Oder der dunkelblaue „Bulli“ von Daktari, in dem sich der flaschenaufgezogene Werbestar von Landrover Südafrika vermeintlich gelangweilt auf der Rückbank räkelt. Und nur Katzen können scheinbar gelangweilt wirken, auch wenn alle Antennen auf Empfang geschaltet sind. Allerdings überwiegen die trägen Momente und so kann man durchaus als regelmäßige Frühstücksveranstaltung mit den großen Mietzekatzen kraulend und kuschelnd den nächsten sonnigen Morgen beginnen. Wenn man das „sonnige“ nicht eh als allgegenwärtig ins Unterbewusstsein verschoben hat bei mehr als 330 Sonnentagen im Jahr. Das Schöne bei den Geparden ist ja, dass sie, wenn sie mit der Hand aufgezogen wurden, im Gegensatz zu vielen anderen großen Katzen, in den Grundzügen nicht wissen, dass sie eigentlich Raubkatzen sind. Was keinesfalls heissen soll, dass man nicht aufpassen muss. Eher gilt die Devise „Don´t try this at home“. Respekt sollte man immer, aber Angst muss man nicht haben. Dann bekommt man die Möglichkeit, den warmen Fleischfresser-Atem direkt im Nacken zu spüren ohne dass man damit rechnen muss, als großer unbehaarter Affe auf irgendeinem Speiseplan zu landen. Aber wer auf Öko-Peeling steht, der kommt hier auf seine Kosten, wenn man als „Schwarm-Mitglied“ in den Genuss einer Putzstunde von Samira, der leicht detschen, aber grundlieben Geparden-Dame kam.*schlapp* In diesem Sinne Es grüßt der Papendieck
Der neue Silberling der einstigen Garanten großartiger Pop-Hymnen enttäuscht. Während die ehemalige Gitarristin Charlotte Heatherly solo große Erfolge feiert, legen ihre Ex-Bandkollegen von Ash einen wenig beeindruckenden Langspieler vor.
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