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Essenz

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suppen
Rote-Beete-Essenz mit Krebsschwänzen

Tütensuppen und Telefonsex werden von Leuten geschätzt, die für die schönsten Dinge des Lebens, für das Essen und die Liebe, nicht mehr ausgeben wollen als 25 Cent. Derlei Umtriebe mögen sättigen bzw. befriedigen, satisfaktionsfähig sind sie nicht. Bezüglich der Suppe können wir zu Besserem raten, bezüglich der Liebe nicht – die stern-Küche macht keine Paarberatung

fisch
Essenz vom Apfel mit Meerrettich und Zander

Tomate häuten, entkernen und würfeln, Dill fein schneiden. Beides mit dem geschabten Meerrettich und dem Fisch in vorgewärmte tiefe Teller verteilen. Und mit der heißen Apfel-Meerrettich-Suppe auffüllen

Der Weinlakai
Blog "Der Weinlakai"
Die Essenz des Weinschnäppchens!

2008 Di Majo Norante Sangiovese Terre Degli Osci (Rotwein, Italien) Dieser aus Molise stammende Sangiovese bricht sämtliche Rekorde der Weinlakai-Statistik. Noch nie waren 90 Parker-Punkte so günstig zu haben und noch nie war ein Wein in diesem Preissegment für den Weinlakai so überzeugend. Naturgemäß bin ich Skeptiker von Bewertungen des Wine Advocate, die nicht von Robert Parker persönlich stammen. Z.B. Jay Miller hat in seinen Spanien-Reports schon einige Male bewiesen, dass der Punktewahn mit ihm ganz gerne mal durchgeht. Nicht so der Italienexperte Antonio Galloni. Er ist eher zurückhaltend und so löste seine Bewertung in der vor einer Woche erschienenen Ausgabe des Blattes beim Weinlakai die Alarmglocken aus. Ich darf zitieren: "This harmonious red is a knockout!". Die Recherche nach einem interessanten Weinlakai-Tipp gestaltet sich insbesondere nach dem Erscheinen einer neuen Parker-Ausgabe recht aufwendig. Sämtliche "Tasting Reports" möchten durchstöbert werden, um potentielle Tipps zunächst einzugrenzen. Anschließend muss sicher gestellt werden, dass der Wein in Deutschland (ausreichend) verfügbar ist. Wenn dem so ist, spielt auch die Preisgestaltung des Händlers eine entscheidende Rolle. Und "last but not least" muss der Wein auch den Lakaien überzeugen. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Bewertung auch wirklich zu dem in der Flasche befindlichen Wein passt. So auch bei diesem italienischen Sangiovese geschehen. Es war allerdings besonders spannend herauszufinden, ob ein Wein für knapp über 5,- EUR tatsächlich 90 Punkte wert sein kann. Um es kurz zu machen: er ist es. Zum einen ist es ein fruchtbetonter und schlichtweg leckerer Wein, zum anderen ist er aber keineswegs eindimensional. Man kann ihm mit Fug und Recht einen gewissen Grad an Komplexität in seiner Struktur und Aromatik zuschreiben. Eine Tatsache, die bei einem Wein dieses Preissegements wirklich außergwöhnlich ist. Ich möchte aber auch auf das Thema Trinkbarkeit kurz eingehen. Viele Weine, die wir trinken sind noch zu jung. Wenn überhaupt, offenbaren sie erst nach langer Dekantierzeit ihren Charme. Nicht so der "Terre Degli Osci" vom Weingut Di Majo Norante: Er lässt sich auch ohne großes Belüften fabelhaft trinken und Antonio Galloni bezeichnet ihn aus gutem Grund "incredibly delicious". Der Lakai trank am ersten Abend mit dem Wein "versehentlich" die ganze Flasche aus. Die heutige Empfehlung stammt aus der italienischen Region Molise, die zu den kleinsten Weingebieten Italiens zählt. Sie liegt an der Adria und grenzt nördlich an Apulien (dem Stiefel). Die Hauptstadt Campobasso erlangte in Deutschland nicht zuletzt durch Jan Weilers Buch "Maria ihm schmeckt's nicht" Bekanntheit. Das Weingut Di Majo Norante hat insgesamt 14 Weine im Programm und ist das klassische Beispiel eines modernen Weinbetriebs mit gewissem Massenanspruch: naturnahe Arbeit im Weinberg in Kombination mit modernen Methoden im Weinkeller. So werden auf den 85 Hektar Anbaufläche nur Düngemittel auf organischer bzw. mineralischer Basis verwendet. Der Sangiovese "Terre degli Osci" wird sechs Monate in großen Holzbottichen ausgebaut, so dass der Einfluss von Holz die schöne Frucht nicht stört. Die Gesamtproduktion des Weines beträgt pro Jahrgang ca. 300.000 Flaschen. Letzt genannte Zahl fasziniert zusätzlich. Der Wein ist wahrlich kein "Mikro-Cuveé" mit stark limitierter Flaschenzahl. Trotzdem ein so hohes Qualitätsniveau zu erreichen spricht für die verantwortlichen Önologen. Also, von dem Wein ist reichlich zu bekommen und so sollte er unbedingt bevorratet werden. Da er sich in den nächsten 3 Jahren noch locker trinken lässt stellt dies kein Risiko dar, auch wenn man nicht immer die ganze Flasche auf einmal trinkt. 2008 Di Majo Norante Sangiovese Terre Degli Osci (Rotwein, Italien) Auge: Rubinrot mit dunklen Reflexen. Nase: Erdbeermarmelade, Schwarzkirsche, Duft von Leder und feuchter Erde. Mund: Sehr fruchtgeladen mit hervorragender Tiefe und einem langen Abgang. Sonstiges: Bei 16°-18° Celsius servieren. Bis 2012 genießen. 90 Punkte (Quelle:The Wine Advocate, Antonio Galloni, August 2009) Meine Einkaufsempfehlung: Scholzen 5,40 EUR /Fl. (5,50 EUR Versandkosten, ab 300,- EUR frei) Hier klicken! Stand: 09.09.2009. Nur solange der Vorrat reicht. Der Weinlakai übernimmt keine Verantwortung für die angegebenen Händler. Händler können gerne günstigere Angebote (inkl. Versandkosten) als Kommentar posten. Rein werbliche Posts werden sofort gelöscht.

Unmut über Jürgen Fliege
Unmut über Jürgen Fliege
Kirche leitet Verfahren gegen Ex-TV-Pfarrer ein

Er war der TV-Pfarrer der Nation, inzwischen ist er als Esoterik-Onkel in Verruf geraten: Jürgen Fliege droht Ungemach von der evangelischen Kirche. Die hat ein Disziplinarverfahren gegen ihren umstrittenen Pfarrer eingeleitet.

Talkshow-Master Jürgen Fliege
Talkshow-Master Jürgen Fliege
Mit Glauben zu Geld

Bekannt geworden ist Jürgen Fliege als Talkmaster im Ersten. Inzwischen verkauft er geweihtes Wasser. Und organisiert ein "spirituelles Woodstock".

Lifestyle
Lifestyle
Barack in Love - Obamas Ex-Freundinnen packen aus

Barack Obamas Jugendlieben packen aus. Eine neue Biografie enthält Auszüge ihrer Briefe und Tagebücher. Sie zeigen den US-Präsidenten als nachdenklichen jungen Mann auf der Suche nach sich selbst.

Sport
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Köln nach 1:4 gegen Bayern zum fünften Mal abgestiegen

Unter unwürdigen Umständen hat sich der 1. FC Köln beim 1:4 (0:1) gegen Champions-League-Finalist Bayern München zum fünften Mal aus der Fußball-Bundesliga verabschiedet.

Der Weinlakai
Blog "Der Weinlakai"
Lakaidoskop Ausgabe #2: zu Gast bei El Bulli!

Einen Tisch in diesem Restaurant zu bekommen ist nicht einfach. Das Zauberwort heißt Geduld. Für den Weinlakai hatte es nun endlich geklappt und ich trat schließlich die Reise nach Spanien an. Durchaus mit gemischten Gefühlen bzw. Erwartungen: Ist die so genannte Molekularküche nur eine optisch geschönte Darreichungsform und der Geschmack bleibt dabei leider auf der Strecke? Oder haben die 3 Michelin-Sterne und die wiederholten Auszeichnungen zum "Best Restaurant Of The World!" tatsächlich ihre Berechtigung? Ein Erfahrungsbericht. Das Unglaublichste gleich zu Beginn: es wurden uns an diesem Abend im El Bulli sage und schreibe 39 Gänge innerhalb von 4 Stunden serviert. Ich glaube es ist überflüssig zu sagen, dass man Schwierigkeiten hätte jeden Gang mit einem passenden Wein zu untermalen. So blieb es bei einer bescheidenen Auswahl eines Cavas zu Beginn, eines Rotweines in der Mitte und eines Dessertweines zu den Desserts. Aber von Anfang an: El Bulli liegt etwa 160KM entfernt von Barcelona. Man fährt einfach die Küste Richtung Frankreich hinauf und gelangt schließlich in ein kleines Örtchen namens Roses. El Bulli selbst sitzt hier aber noch lange nicht, sondern etwas oberhalb einer kleinen Bucht, entschuldigen sie den Ausdruck, in "the middle of f****** nowhere". Anders lässt es sich nicht umschreiben. Auf dem Weg dorthin stellt man sich mehrfach die Frage, ob man noch richtig ist (im Kopf/auf der Strasse). Insbesondere bei fehlendem Tageslicht ist die Fahrt durch Serpentinen etwas gespenstisch – vor allem wenn man keiner Menschenseele bzw. anderen Autos begegnet. Irgendwann, schwups, tauchte dann aber die Einfahrt zum El Bulli auf und plötzlich stimmte die Welt wieder. Der Empfang ist sehr unkompliziert und überhaupt nicht "überkandidelt". Das Abenteuer El Bulli begann dann mit einer Führung der Gäste in die Küche des Begründers der Molekularküche, Ferran Adrià. Dieser ist stets anwesend und für gemeinsame Fotos mit den Schaulustigen allzeit bereit. Geschäftiges Treiben in der Küche Ferran Adrià, Der Weinlakai Mit "Essen gehen" hatte dieser Abend recht wenig zu tun. War dieser Ausflug die Reise und die damit verbundenen Ausgaben wert? Ich kann die Frage mit einem klaren Ja beantworten. Man muss aber schon einen gehörigen Entdeckertrieb mitbringen und sich vor keinem kulinarischen Experiment erschrecken. Nun aber gar keine lange Vorrede mehr. In folgender Fotodokumentation möchte ich jeden Gang und natürlich auch den Wein beleuchten. Nur Fotos lassen ausdrücken, was einen hier erwartet. Eines noch am Rande: der Service war makellos und herrlich locker. Der Gast war spürbar König, jedoch ohne unnötig vornehmes Gehabe... sehr angenehm! Es ging los mit einem Cava als Aperitif und den ersten Grüßen aus der Küche: Ein toller Cava mit frischen, würzig-nussigen Aromen und guter Säure und mittelfeiner Perlage. "lemon/yogurt/gin": der Name war Programm. Sehr lecker und frisch mit einer Kruste a la Crème Brûlée. "spherical olives": die erste Sinnestäuschung. Optisch eine grüne Olive, jedoch eigentlich eine glibberige Außenhülle, die im Mund aufplatzt und eine Flüssigkeit freigibt, die wie Olivenkonzentrat schmeckt. Super lecker! "passion orchid": die Blüte einer Passionsfrucht, gefüllt mit einer Art Haselnuss-Krokant. Dieser ist sehr aromatisch und süß und die knusprige Blüte säuerlich, aber ohne starkes Eigenaroma. "tomato/parmesan biscuits": Cracker, die auch wieder sehr aromatisch schmecken. Eben Parmesan und Tomaten(mark) pur. "shiso soft candy": ziemlich waberige und salzige Angelegenheit, die im Mund aufplatzt und eine tomatige, Shiso -Essenz beinhaltet. Nicht unbedingt mein Geschmack. "pinenut chocolates": Pinienkern-Creme mit dunkler Schokolade überzogen. Salzig, cremig mit wenig Pinienkern-Aroma. Nicht so toll. "nori-Trias": extrem knusprige, leicht fischige Angelegenheit. Überraschend war hierbei die extreme Knusprigkeit ohne dabei trocken zu sein. "averantos": wie diese Dinger zusammengehalten wurden ist mir immer noch ein Rätsel. Kaum hat man sie in den Mund bugsiert, zerfallen sie in einzelne, sehr knusprige, nach Popcorn und Sesam schmeckende Körnchen. "Pekin crêpes": eines war mit "echten" Dingen gefüllt... Koriander, Hühnchen etc., das andere war mit einer Flüssigkeit gefüllt, die geschmacklich aber sehr ähnlich war. Sehr lecker. "black sesame sponge cake with miso": eine weitere Hommage an die japanische Küche. Der Name war auch hier Programm, so ist die Textur tatsächlich die eines Schwammes! Der Geschmack war süßlich, nach Sesam schmeckend mit einem tollen Mundgefühl. "brazo de gitano": zunächst gab es hier eine Art Sushi-Röllchen, das von der Konsistenz an Baiser erinnerte und einen tollen, frisch-cremigen Geschmack nach roter Beete und Yoghurt bereithielt. "essence de betterave": Im Anschluss dann ein Löffel mit flüssiger Rote-Beete-Essenz. Eine wahnsinnige Intensität – die buchstäbliche Essenz von roter Beete. "gorgonzola moshi": hier wurde das Spiel mit den Sinnen mal umgedreht. Außen ein weich glibberndes Sahne-Gebilde, das sich im Mund auflöste und einen festen Gorgonzola-Kern freigab. "grilled strawberry": schon fast skandalös die Tatsache, dass es sich hier um echte, leicht gegarte Erdbeeren handelte. Lecker, aber auch geschmacklich ohne besondere Raffinesse. "LYO cream": Spaghetti Carbonara in 2 Teilen. Zum einen die Sahne, zum anderen Eigelb, Salz, Pfeffer, Käse und einen aromatischen Geschmack nach Speck. Eine sagenhafte Idee und wirklich lecker! "oyster leaf with dew of vinegar": dieses Blatt war mit Essig benetzt und schmeckte in der Tat nach Austern... wie war es nur möglich ein so authentisch aussehendes Blatt herzustellen? Die Antwort ist simpel: es ist ein echtes Blatt! Die Pflanze wurde in Holland "entwickelt" und schmeckt nach Austern. So einfach kann es manchmal sein! Ein feiner, bereits schön gereifter Pinot Noir aus dem amerikanischen Russian River Valley war ein toller Essensbegleiter. Der vom spanischen Großwinzer Miguel Torres vinifizierte Wein war nicht zu kräftig und stahl auf diese Weise dem Essen nicht die Schau, sondern untermalte das Erlebnis mit leckeren Fruchtaromen von Erdbeeren, Sauerkirschen und roten Johannisbeeren. "razor clam / Laurencia": sehr frische, japanisch zubereitete Schwertmuschel mit Ingwer-Aromatik in dem Gelee auf der zweiten Muschelhälfte. "Umeboshi": Der rechte Löffel beinhaltete eine echte japanische Pflaume mit Seetang-Raspeln und der linke Löffel eine Pflaumen-Essenz mit einer Mandel. Insbesondere die Essenz war sehr aromatisch und die Mandel passte super dazu. Dagegen konnte die echte Pflaume nicht bestehen... eben doch ein bisschen wie bei "Brust oder Keule". "cuttlefish with pesto ravioli": zu diesem Gericht wurde zum ersten Mal überhaupt Besteck gereicht. Der Tintenfisch war sehr gut und die Ravioli waren mit einer superleckeren Pesto-Käse-Creme gefüllt. Die Ravioli waren aber natürlich nicht aus Teig, sondern wieder einmal aus einer dünnen, gallertartigen Masse, die im Mund aufplatzte. So sah es im Übrigen bei El Bulli aus... wir saßen allerdings in dem eher konservativ eingerichteten Teil des Restaurants. "mandarine flower / pumpkin oil with mandarine seeds": Essenz von einer Mandarinenblüte mit Kürbiskernöl vor und nach der Bearbeitung mit dem Löffel. Eine tolle Aromenkonstellation, die ständig zwischen Mandarine und Kürbiskernöl hin und her wechselte. "savory/spun egg with eggyolk gnocchis": Das in seine Bestandteile zerlegte Ei befand sich in einem leckeren Sesamsud und wurde durch teils säuerliche Aromen zu einem sehr abwechslungsreichen Gang. Die orangefarbenen Lackskaviarperlen – obwohl ich mir nicht sicher bin, ob es tatsächlich Kaviar war – trugen dazu bei. "tomato basil": Faszinierend, es handelte sich tatsächlich um echte Tomaten mit echtem japanischem Knoblauch. Echt lecker! "coconut with caviar": Bin wirklich kein Kaviar-Fan und die Kombination mit Kokosmilch und Kokossaft war mir zu diesem Zeitpunkt (Gang 24) bereits ein bisschen zu viel des Guten. Die Präsentation war aber toll gemacht. "lulo": diese mit Lulo angereicherten Nudeln waren gefroren, schmolzen im Mund und schmeckten nach Foie-Gras . Das Ganze mit Trüffelöl verfeinert war wieder so eine perfekte Kombination aus überraschender Darreichungsform und tollem Geschmack. "veal tendon": Ja, es handelte sich tatsächlich um Achilles-Ferse vom Kalb (oberes Bild). Wie etwas so weich und zart sein kann ist mir allerdings ein Rätsel. Lecker war es auch – insbesondere durch den sehr konzentrierten Kalbsfond. Dazu gab es eine Knochenmarksuppe (unteres Bild). Habe ich als eher geschmacksneutral empfunden. "Abalone": eine Abalone-Muschel , die mit Koriander gewürzt war und erneut sehr japanisch angehaucht. Meeresfrüchte sind nicht unbedingt mein Ding, daher auch nicht mein Favorit. "water lily": Uiii, das war wieder sehr lecker und außergewöhnlich. Was hier aussieht wie ein Gartenteich aus einem Fantasy-Film schmeckte nach Veilchen, Jasmintee, Blüten. Dabei sehr frisch und säuerlich. Klasse! "suckling pig tail": gebratener Speck und Schinkensuppe mit Meloneneinlage. War gut, jedoch eher "einfach" im Geschmack. "green walnuts with endive": Roquefort-Käse mit Walnüssen und Chicorée. Ein solch intensiver Käse hat einem als Gang Nummer 30 schon ziemlich zugesetzt... war aus meiner Sicht nicht notwendig. "gnocchis of polenta with coffee and saffron yuba": Wieder ein Highlight. Maispolenta-Gnocchis mit Kaffee und Safran. Eine herrliche Kombination. Der Kaffe passt überraschend gut. "sea anemone 2008": Seit wann kann man dieses elektrische Stromstösse produzierende Untier namens Seeanemone essen? Bereits der intensive Fischgeruch verschlug mir den Atem und ich verzichtete. Gut ausgesehen hat es trotzdem. Dies war der einzige Gang, den ich völlig ausließ... meine Begleitung nicht und ich könnte mir vorstellen, dass sein nächtliches Unwohlsein auf dieses Untier zu schieben ist. "castanets": Schweinenacken mit Kaktus, Sesam, Kastanien und Shitake-Pilzen. Sehr lecker, aber für meine Verhältnisse war das Fleisch zu weich. Es folgte der Übergang zu den süßen Abschlüssen des Menüs. Dazu gönnten wir uns einen Tokay, DER Süßwein aus Ungarn. Er schmeckte klasse nach Honig, tropischen Früchten und überzeugte durch eine schöne Balance zwischen Süße und Säure. "flower canapé": Das baiserartige "Schiff" löste sich im Mund auf und die Blüten waren unglaublich aromatisch. Eine davon war eine spezielle japanische Blüte, die mich zunächst glauben ließ, dass ich nun gänzlich die Kontrolle über meine Geschmacknerven verloren hatte... stellen Sie sich vor, sie lutschen an einer aufgeladenen Batterie, dies war das Gefühl in (Gott sei Dank, nicht nur meinem) Mund. Diese Besonderheit wurde dann auch von dem Personal bestätigt. "coco": Dieses Kokos-Osterei bestand aus gefrorener Kokosmilch und wurde mit Curry bestreut. Was soll ich sagen? Wenn das mal nicht eine spektakuläre Inszenierung ist! Geschmeckt hat es auch. Die Kombination zwischen Curry und Kokos ist zwar aus der asiatischen Küche bekannt, war in dieser Form jedoch spektakulär. "japanese autumn": optisch wurde der Name perfekt umgesetzt! Zum Essen fast zu schön. Die Deko war natürlich essbar und enthielt keine echten Blätter. War cross und fruchtig mit einem darunter befindlichen Schoko-Eis mit Crisp-Stückchen. "Morphings... 1": eine krosse Sushi-Rolle aus Biskuit (!?) mit Seetang-Rolle, die aber aus Schokolade war. Gefüllt mit einer schmackhaften Erdbeer-Masse. " Morphings... 2 ": Hierbei handelte es sich um eine Art festen Mango-Wackelpudding auf einem Biskuitboden. Gut, aber nicht sonderlich erwähnenswert. " Morphings... 3 ": Ein weiteres Kunstwerk. Eine Honigkugel mit integrierter Blüte und auf einem Blatt serviert. Die Honigfüllung war sehr aromatisch und harmonierte perfekt mit dem Geschmack der Blüte. Ein toller Abschluss eines faszinierenden Abends!

Dschungelcamp 2012
Dschungelcamp 2012
Ich war ein Star und bin jetzt raus

Frisch frisiert und froh, dass es vorbei ist ? die Dschungelkandidaten schauten gemeinsam auf 16 Tage Camp zurück. Fazit: Rocco und Kim sind nur Freunde, Ramona fand sich super und mit Vincent gingen die Raben durch.

Alice's Adventures in Fashionland
Blog "Alice's Adventures in Fashionland"
StrenesseBlue@BreadandButterJan2012.com

Alle sind im College-Fieber. Rugby-Shirts, College-Jacken, Prom-Kleidchen, Ringel all over und so weiter und so fort.... Sehr gut gelungen auch bei Strenesse Blue. Nur leider eher zu Preisen, für die die meisten College-Girls entweder bei Papa bitten und betteln gehen oder einen Zweitjob annehmen müssten... Schade, denn allein schon die vorgestellte Essenz der Kollektion ist richtig, richtig gut. LOVE it!!!!!

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