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Lässiges Design und gute Arbeitsbedingungen: Das Label Misericordia aus Peru stellt Fair Fashion her. Aber lässt sich mit Moral wirklich ein Geschäft betreiben?
In den USA greift eine Welle der "Starbuckisierung" um sich. Der tägliche Besuch im Starbucks- Café gehört bereits zum Lebensrhythmus vieler Amerikaner. Jetzt untersuchen sogar Wissenschaftler dieses Phänomen.
Die Welt retten und dabei gut aussehen: Ökomode ist momentan angesagter denn je. Doch welche dieser Klamotten werden wirklich unter fairen Bedingungen hergestellt? stern.de stellt fünf Labels vor, die auf soziale Gerechtigkeit setzten.
Irgendwie ist bei fast allen Strickern, sprich Kaschmir-Lieferanten die Luft raus.... Eine Order enttäuschender als die andere. Dabei gibt es Strick-Firmen wie Sand am Meer, Fleischfresser in Texas und hübsche Frauen in Schweden. Warum also ist es nicht möglich zur Abwechslung eine innovative Kollektion auf den Markt zu bringen?! So nett der Vertreter auch war, selten musste ich mich mit so unspektakulären Styles rumquälen, wie vor einigen Tagen bei FTC . Qualität wie immer gut, aufgrund der für Kaschmir günstigen Preise allerdings kein Vergleich zu Anbietern wie Bruno Manetti , Iris von Arnim oder Cucinelli . Wenigstens war FTC einer der Vorreiter, was Fair Trade - Wolle angeht; so trägt man zwar eine einfallslose Strickjacke, aber das Gewissen ist so gut wie rein. Trotzdem war es leicht fündig zu werden, da die leicht abgewandelten Basics sozusagen eine "sichere Bank" sind, was den Abverkauf angeht. Allude dagegen löst bei mir oft wahre Begeisterungsstürme aus, die leider spätestens dann verebben, wenn mein Blick die dritte Saison in Folge auf den Stapel mittlerweile runtergezeichneter taubenblauer V-Neck Pullis fällt. Jedes Mal wieder lasse ich mich von der sehr umfangreichen Kollektion zu einem vollen Orderblatt hinreißen. Allude ist gleichzeitig klassisch und basiclastig, dennoch schafft Frau Karg es immer wieder neue Ideen unterzubringen. Und irgendwann werden unsere Kunden das auch verstehen! Im Intarsien -Thema war FTC vor nicht allzu langer Zeit sogar führend. Leider wurde die Marke inzwischen gerade in diesem starken Part von Princess goes Hollywood ein- und überholt. PgH kann sogar mit den exklusiven Rechten für Disney-Motive aufwarten, bei FTC beschränkt sich der Höhepunkt der Intarsien-Kreativität auf Edelweiß und Sterne zum Winter; wie originell. Dieses einfallsreiche Stück durfte bei den Designern verbleiben. Wesentlich besser waren die langen, simplen Strickjacken und eine kleine geschmückte Abendstrickjacke. Positiv aufgefallen sind uns das bereits bewährte Ice-Blau-Melange und ein neue Farbe namens "Raisin" ( Rosine ) Ähnelt einem satteren Auberginton und wurde von uns verstärkt bewertet, weil es sowohl zu schwarz, grau, braun, wie auch zu Blue-Jeans eine gute Kombinationsmöglichkeit bietet. Den Farbnamen werden wir vor Kunden übrigens nicht verwenden, da eine kurze Umfrage unter den Mitarbeiterinnen zeigt, das die Erwähnung von leichter 8- Gage -Ware ( Maßeinheit für den Abstand von Maschennadeln ) in "Rosine" eher Naserümpfen und leises "Uäh" hervorruft, als ein "Das klingt ja toll, wann wird denn FTC geliefert?". Also stellen wir unseren Kundinne schon jetzt eine neue Aubergine-Variante in Aussicht, die sich vielen Farben unterordnet und trotzdem für sich alleine steht. Der neuste "Clou"! der Firma "Fair Trade Cashmere" ist eine kleine T-Shirt-Kollektion. Abnahme-Minimum gnadenlos überzogen und Einfallsreichtum geht gegen Null. Sogar eines der ersten Schumacher -Shirts, von vor gefühlt 100 Jahren, mit niedlichen Cup-Cakes oder Parfüm-Flakons auf der Brustseite musste unfreiwillig Pate stehen. Es soll nicht so aussehen, als stünde FTC alleine in seiner Ideenlosigkeit. DTLM wird immer "teenieesker", um auf jeden Fall etwas "Neues" zu präsentieren, auch wenn dabei die Tragbarkeit und die Zielgruppe für Cashmere rundweg außer Acht gelassen werden. Joe Taft bringt nur noch das Herz von Damen jenseits der 70 zum Rasen mit seinen immergleichen Bindejäckchen und überaus eintönigen Seidentops. Um beim gleichen Vertrieb zu bleiben; Repeat und Private verkaufen sich sicher sehr gut, da sie keinerlei modischen Anspruch haben. Für den "Hipness- Faktor" hilft auch keine Werbekampagne mit Doutzen Kroes. Allude sieht immer wieder fantastisch aus. Leider stimmen die Absatzzahlen seit zwei Saisons nicht mehr. Rosa Cashmere ist schon mehrfach totgesagt, führt aber zumindest diesen Sommer bei uns die "Renner-Liste" an und hatte wunderbar zarte Material-Mixturen und auch ein traumhaftes "Aubergine" für den Herbst im Repertoire. Bin darauf gespannt, ob die Herbstrunde den Ruf weiter aufpolieren kann. Von den Phillipp Pleins und Lucien Pellat-Finets dieser Welt will ich gar nicht erst anfangen...Prognose: Harry Glööckler watch out! Ein neuer Sheriff ist in der Stadt! Diese Liste könnte ich wahrscheinlich ewig so weiterführen...ohne dabei auf eine Lösung zu kommen. Ich kann nicht einmal genau sagen, was ich gerne sehen würde, aber ich bin auch keine Designerin, sondern in diesem Fall Kundin. Gerne hätte ich ein positives Preisleistungsverhältnis, eine andere Idee als Peace-Zeichen oder Swarowski -Skulls und ein paar mutige Melange -Farben. Da ist sogar FTC Vorreiter mit dem erwähnten grandiosen Ice-Blau. Fazit: Die FTC-Order war kein Highlight, sondern ein leider erwartetes OK im Strickwaren-Dschungel. Trotz der lobenden Kritik in der vorletzten TW. Diesmal kann ich der deutschen Mode-Bibel nicht zustimmen. Verkäuflich auf jeden Fall, besonders ... definitiv NEIN. Kreativität 4 Material 3 Abverkauf 1- = Gesamtnote 2-! Sie dürfen sich setzen oder Wegtreten, wie es Ihnen beliebt. Somit hier noch einmal ganz offiziell der Aufruf: Neue Stricker braucht das Land!!!!! Falls dieser Post zufällig von einem bislang unentdeckten Talent gelesen werden sollte, freue ich mich auf Line Sheets via E-Mail. Schreiben Sie mir einfach ihre Markenempfehlung oder ihre persönliche Website als Kommentar unter den Artikel und ich melde mich, wenn es für uns von Interesse ist. An alle Anderen: Was für ein herrlicher Sonnentag! Wer braucht schon Cashmere! Eure luftig, leicht gekleidete Alice.
Chinesen und Araber beginnen, wie jetzt bei Air Berlin, Deutschland aufzukaufen. Erschreckend? Nein. Wir können von den Investoren profitieren - sind vielleicht sogar auf sie angewiesen.
Wer macht die ungewöhnlichsten Mäntel? Wer achtet auf fair trade und ökologisch korrekte Qualitäten? Wer ist ein junges Designtalent und trotzdem schon eine Weile im Geschäft? Wer ist ein wetterfestes Nordlicht? Wer ist nahezu japanisch, couturig im Design und dabei selber herrlich natürlich? Julia Starp Deshalb geht diese Fragerunde auch an sie. 13 Fragen an Julia Starp 1. Was liegt aktuell auf ihrem Nachttisch? J.S. das Netzteil von meinem Notebook, damit dieses bei der Beantwortung der 13 Fragen nicht schlapp macht. 2. Wovon lassen Sie sich inspirieren? J.S. Eine der schwierigsten Fragen... von Eindrücken und Erlebnissen die um mich herum passieren. 3. Ihr Label, Julia Starp, in drei Worten: J.S. Das bin ich 4. Was für ein Bild erscheint vor ihrem inneren Auge, wenn Sie an ihre Wunschkundin denken? J.S. Eine selbstbewusste, zielgerichtete Frau, die auch als solche wahrgenommen werden möchte 5. Was ist das Schlimmste an ihren Träumen? J.S. Dass ich so wenig Zeit dafür habe 6. Wie sähe ihr Leben wohl aus, wenn Sie nicht designen würden? J.S. Stewardess, immer um die Welt reisen 7. Barfuß oder Lackschuh? J.S. lieber Gummistiefel 8. Jeder Mensch hat Macken und Ticks. Verraten Sie uns einen ihrer Spleens. J.S. Mein 20 Jahre altes, schrabbeliges, wundervolles Auto, was mir keine Abfragprämie der Welt hatte nehmen können. 9. Die Arbeit welcher anderen Modeschöpfer interessiert Sie? J.S. Issey Miyake, Yohji Yamamoto 10. Womit MUSS eine modisch interessierte Frau im Herbst ihren Kleiderschrank bestücken? J.S. Bunte handgestrickte Wollsocken 11. Was ist ein absolutes „Mode-No-Go“? J.S. Es gibt eigentlich keine „No-Goes“, Mode verschafft Individualität und diese sollte jeder für sich selbst bestimmen. 12. Wie arbeiten Sie? J.S. verplant, chaotisch und irgendwie dann doch organisiert 13. Julia Starp ist…. immer wieder erstaunt was es noch alles zu entdecken gibt. Vielen Dank. Ich freue mich weiterhin auf ihre ausgefallenen Entwürfe, Drappierungen, versteckt-verspielten Details und ihren Mut zur Farbe . Für alle Leser, die Julia Starp noch nicht kennen, aber sich unbedingt ein Bild von ihrem Designtalent machen sollten, folgen hier meine Favoriten aus diesem Herbst und eine Vorschau aufs Frühjahr 2011. Lieblingsteil!!!! Knallblau. Yeah! ...und jetzt der Sommer....direkt vom Laufsteg. Morgen früh geht es ab nach Düsseldorf. Wünscht mir Orderglück, Eure Alice.
Nichts trinken die Deutschen lieber als eine Tasse Kaffee. Doch das Lebensmittel interessiert sie kaum die Bohne. Sie kaufen ihn, wenn er billig oder als Lifestyle-Produkt völlig überteuert ist.
Das Crowne Plaza Towers in Kopenhagen war die Vorzeigeherberge des Klimagipfels. Zwar werben viele Hotels mit Öko-Siegeln und Umweltschutzversprechen. Doch wie kann ein Luxushotel nachhaltig arbeiten? Sind die Solarzellen mehr als nur blendende Zierde an der Fassade?
In der Adventszeit stellen wir jeden Tag einen Menschen vor, den sein Engagement für andere oder der Umgang mit dem eigenen Schicksal auszeichnet. Heute: Wennemar Schweer. Der pensionierte Pfarrer aus Rheda-Wiedenbrück organisiert Spendenaktionen zugunsten von "Brot für die Welt" - und engagiert sich noch für ein halbes Dutzend weiterer Hilfsprojekte.
Schwester Isabell hat im Slum Achanak Colony viel bewegt: Mit einer Schneider-Kooperative hilft sie den Slum-Bewohnerinnen, dass ihre Familien wieder auf die Beine kommen. Aber auch für die Kinder des Slums hat die 82-jährige Nonne noch Pläne, die sie mit Energie und Kreativität verfolgt.
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