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Hektisch einberufene Pressekonferenz, kurzes Statement - und schon war Guido Westerwelle nicht mehr Parteichef. Er hinterlässt eine desolate FDP.
Am frühen Morgen des 18. Aprils 1906 wurden die Bewohner von San Francisco von einem schlimmen Erdbeben ereilt. 100 Jahre später spielen Forscher mit einer ausgefeilten 3-D-Computer-Simulation den Schrecken nach.
Ein paar Monate nach dem 60.
„Och, lass ma´ n paar Porträts machen!“ Oft genug gehört der Wunsch, aber wenige wissen, auf was sie sich unter Umständen bildnerisch einstellen können (sollten). Natürlich gibt es ja so etwas wie eine allgemeingültige Konvention, wie ein Porträt auszusehen hat. In Sachen Bildschnitt, Komposition und vor allem Beleuchtung. Stichworte wie Haupt- , Führungs- und Kopflicht seien da genannt. Beim Durchblättern alter Fotoalben entdeckt man zu dem Thema bisweilen großartige Bilder, gemacht in einem Studio der „grauen Vorzeit“. Bisweilen findet man aber leider in diversen Fotoforen ganz viel – na, ich sag´s mal vorsichtig – „ nette “ Bilder, die technisch eigentlich o.k. sind, aber vom gewissen Hauch des Nichts umweht werden. Als Verfechter der sog. „Ein-Licht-Hypothese“ bin ich öfter mal verwirrt, ob der Vielzahl an Lampen, Lämpchen und Lampion, die der eine oder andere verwendet um eine EINZELNE Person auszuleuchten. Anm. d. Verf. : Um es noch einmal betonend zu wiederholen. Es geht hier nicht darum, andere „Ansätze“ zu be- oder entwerten. Lediglich die persönlichen Vorlieben für bestimmte Bildoptiken sind entscheidend für das spätere Endprodukt. Dass man bei sog. Charakterporträts kein mehrstündiges Visagisten-Puderfeuerwerk mit zig Blitzköpfen veranstaltet, ist dabei der Erwähnung überflüssig. Unsere Augen sind seit Millionen von Jahren an eine einzelne Lichtquelle evolutiv angepasst. Warum also die Dinger mit viel Gefunzel belästigen? Und wenn man nicht gerade vorhat, eine Lichtorgie über ein bis in die Unindividualität geschminktes Modeopfer zu ergießen, hilft ein sinn- und maßvoll gesetztes Einzellicht, durchaus wirkungsvolle Porträts zu bekommen. Nicht ganz unwichtig in dem Zusammenhang ist auch, dass die Person vor der Kamera darauf vorbereitet ist, dass es nicht um „Schönknipsen“ geht, sondern um die durchaus überzeichnete Darstellung eines Gesichtes mit all seinen Formen, Facetten, Ecken, Kanten und Linien, die je nach Lebensalter Geschichte und Geschichten erzählen. Um Berge & Täler besonders plastisch erscheinen zu lassen, ist jedem klar, dass die Sonne tief am Horizont stehen muss. Nun sind beim Gesicht diese in der Vertikalen angeordnet, ergo muss das Licht eben auch aus der Vertikalen scheinen. Zenitales Streiflicht ist ein schönes Wort, das ich mal irgendwo aufgeschnappt habe. Mit anderen Worten. Häng die Funzel nach oben! Vorteil bei der Ein-Lampen-Nummer…..Wenn sich das „Modell“ bewegt, erzeugt man ganz unterschiedliche Lichtsituation. Vom hart streifenden Licht bis hin zur fast flächigen Ausleuchtung. Bastelt man sich eine schnittmengenfokussiertes Blitzpentagramm auf, gibt es eigentlich fast nur eine exakte Position, und die Person ist zur unmotivierenden und eingefrorenen Statik verdonnert. Also lieber den Menschen bewegen als dauernd an den Lampen fummeln. Nur so bekommt man den notwendigen „Draht“ zum Porträtierten, der am Ende zum gewünschten Ergebnis führt. Einfach mal ausprobieren, würde ich sagen. Ich bin auf Ergebnisse gespannt. Bis demnächst in diesem Kino. Es grüßt der Papendieck. P.S.: Das Ganze funktioniert tatsächlich mit den Herren der Schöpfung einfacher, weil ´ne Falte da kein Drama, sondern "Lebenserfahrung" bedeutet.
Sein Attentat auf Papst Johannes Paul II. machte ihn 1981 berühmt-berüchtigt. Am Montag, mehr als 29 Jahre nach dem Verbrechen, ist Ali Agca in der Türkei freigelassen worden. Jetzt will er vor allem eines: Geld scheffeln.
Außenminister Westerwelle will nicht zur Afghanistan-Konferenz fahren, wenn dort nur über Truppenstärken gesprochen wird. Das kündigte er im stern an - und erzählte auch, dass er sich über die Häme der ersten Amtswochen geärgert hat.
Viele indische Märchenpaläste beherbergen heutzutage Luxushotels. Aber es gibt auch eine Variante für den kleinen Geldbeutel. Den engen Kontakt zu Adligen gibt es kostenfrei obendrauf.
Sommerwetter, Public Viewing und ein paar Fähnchen: Die Wahl des Bundespräsidenten fühlte sich nach WM an. Dann entglitt im Reichstag das Protokoll, fünf Blechbläser verlängerten die Niederlage der SPD. Eine Bosheit von Bundestagspräsident Lammert, CDU? Nun fürchtet die SPD nur noch eins: Wie ein schlechter Verlierer auszusehen.
Auch an Hollywoods Schönheitsköniginnen nagt der Zahn der Zeit. Neben Botox, Skalpell und guten Genen hilft angeblich auch die richtige Einstellung, um damit fertig zu werden. stern.de hat Michelle Pfeiffer nach ihren Falten gefragt.
Der Highway 50 führt quer durch den Bundesstaat Nevada und gilt als die einsamste Straße der USA. Unser Autor hat sich hinters Steuer gesetzt und den trüben November in der Seele hinter sich gelassen.
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