22. November 2012, 11:40 Uhr

Keine Wüste zu weit

Hoch oben in der Luft ist der Fotograf George Steinmetz in seinem Element: Für den Bildband "Wüsten von oben" überquerte er Sandgebirge, Salzseen und Vulkangestein rund um den Globus.

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Das Klappern der Flügel ist noch in weiter Ferne zu hören, als der Schwarm Flamingos zum Flug ansetzt. Wolken und Berge spiegeln sich im Wasser des Laguna Colorada, eines roten Sees in Bolivien. Er beheimatet eine Vielzahl der auffälligen Vögel – seine eigene Färbung verdankt er einer roten Algenart.

Für den Bilderband "Wüsten von oben" bereiste der Fotograf George Steinmetz mehr als 15 Jahre lang die entlegensten Ecken dieser Erde: Mit seinem Gleitschirm flog er über iranische Einöden, er überquerte Vulkangestein in Algerien und lichtete ägyptische Wüstenbauten aus der Vogelperspektive ab. Seine Bilder widerlegen das Klischee von eintönigen Sandebenen und kargen Gebirgszügen. Aus der Ferne betrachtet erscheinen Dünen plötzlich wie wogende Meereswellen, die Hausdächer einer Stadt wie ein riesiges Puzzle.

 
 
 
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