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Wenn es nach den 18- bis 29-Jährigen ginge, wäre die US-Wahl entschieden: Die Jungwähler Amerikas wollen den Präsidenten Barack Obama. Für ihn legen sie sich mächtig ins Zeug, für ihn wollen sie wählen gehen. Überall: eine neue Begeisterung für Politik. Doch was passiert, sollte Obama verlieren?
Er hat zurückgeschlagen: US-Präsidentschaftskandidat Barack Obama nutzte seine Nominierungsrede zu einem Großangriff auf seinen Rivalen John McCain und versetzte 80.000 Zuschauer im Footballstadion von Denver in Ekstase. Eine historische Rede, in der Obama endlich sagte, was er konkret verändern will.
Mit Spannung wurde die Rede von Barack Obama auf dem demokratischen Parteitag in Denver erwartet. Der Präsidentschaftskandidat sollte endlich seine Botschaft vom "Change", vom Wechsel, unterfüttern. Was er den Wählern versprach, war allerdings weniger konkret als von vielen erhofft.
Der Parteitag der Demokraten bedeutet Schwerstarbeit für Barack Obama. Jetzt muss er sich und seine Familie als American dream präsentieren. Zugleich muss er den Millionen Neuwählern im Land die große Hoffnungsshow vorführen - denn auf diese Wähler wird es bei den Wahlen ankommen. Vor allem aber muss er zeigen, wofür er steht.
Kopf-an-Kopf-Rennen in einer wichtigen Wählerumfrage: Der designierte demokratische US-Präsidentschaftskandidat Barack Obama und sein republikanischer Konkurrent John McCain liegen in einer Befragung von CNN bei jeweils 47 Prozent. Nicht die besten Vorzeichen für die Demokraten zu Beginn ihres Parteitages.
Der New Yorker Architekt Peter Eisenman hat nicht locker gelassen. Nun ist sein wichtigstes Bauwerk fertig: das Berliner "Denkmal für die ermordeten Juden Europas". Vom 10. Mai an muss sich zeigen, wie die Besucher mit den 2711 Betonstelen zurechtkommen.
Die Südstaatenmetropole New Orleans ist offenbar knapp einer größeren Katastrophe durch den Monsterhurrikan "Katrina" entgangen. Der gefährliche Wirbelsturm drehte kurz vor der Küste leicht nach Osten, schwächte sich ab und streifte die erstmals in ihrer Geschichte zwangsevakuierte Stadt. Die Lage bleibt aber gefährlich.
Für die Armen und Gebrechlichen in New Orleans ist das Footballstadion die letzte Zufluchtsstätte vor "Katrina". Tausende Menschen sind vor dem gigantischen Hurrikan in den "Superdome" geflüchtet. "Katrinas" zerstörerische Kraft bekommen aber auch sie zu spüren.
Millionen Menschen in Louisiana, Mississippi und Alabama sind ohne Strom, obdachlos oder ohne Trinkwasser. Das Wasser hört nicht auf zu steigen, 80 Prozent von New Orleans sind überflutet. Die Stadt wird nun vollständig geräumt.
Während Präsident George W. Bush eine bisher einmalige Hilfs-und Rettungsaktion verspricht, sollen immer noch tausende Menschen in ihren überfluteten Häusern gefangen sein. Nicht nur Verzweiflung macht sich unter den Betroffen breit, sondern auch die zunehmende Angst vor Seuchen.
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