Dieser Hund thront über allem

18. September 2013, 17:01 Uhr

Kann ein Hund ein Vorbild sein? Ja, durch den Jagdhund Maddie lernte Theron Humphrey einen neuen Blick auf die Welt kennen. Denn Maddie steht immer über den Dingen.

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Fotograf Theron Humphrey stellte sich eines Tages die Frage, was er im Leben noch erreichen will. Und ob er mit dem, was aus ihm und seinem Leben geworden war, eigentlich zufrieden ist. Er war es nicht. Er wollte nicht länger in seinem großen Fotostudio arbeiten und beschloss mit seiner Kamera durch alle Staaten der USA zu reisen.

So eine Reise ist ein Traum, den jeder Fotograf hegt: aus dem Alltag der Auftragsarbeiten auszubrechen und zu reisen. Leute kennen zu lernen und dabei zu fotografieren.

Aber irgendwie war die Reise ins Land und zum Selbst Humphrey nicht geheuer. Ganz allein traute er sich den Trip nicht zu. Also befreite er den Jagdhund Maddie aus einem Tierheim. Gemeinsam machten sie sich auf den Weg.

Auf der Reise hatte Humphrey ausgiebig Zeit, seinen Hund zu beobachten. Er sah, was Maddie wichtig ist und wie ihre Welt aussieht. Und er lernte Maddies wahre Leidenschaft kennen: nämlich elegant über den Dingen zu stehen.

Maddie gönnt sich nämlich gern mal eine Auszeit, thront dann auf irgendetwas und blickt stolz auf die Welt herab. Humphrey sagt, er habe den Impuls zu den Posen nicht in seinem Hund geweckt, er habe ihn nur etwas arrangiert.

Nach einem Jahr auf der Straße und 100.000 Kilometern haben Hund und Humphrey eine besondere Version des "great American Roadtrip" veröffentlicht. "Maddie on Things" zeigt die USA so, wie ein Hund sie wahrnimmt. "Denn ich könnte die Welt nie so wahrnehmen, wie Maddie sie sieht", sagt Humphrey.

"Maddie on Things" kann man im Buch, auf einem Blog und auf Facebook bewundern.

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