Blick hinter den letzten eisernen Vorhang

12. August 2013, 15:19 Uhr

Der Reuters-Fotograf Jason Lee darf fünf Tage lang Nordkorea bereisen. Immer im harten Griff der Aufpasser. Aber immer auch die Kamera im Anschlag. Hier erzählt er, wie es war in Kims Reich.

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Fünf Tage lang wurde eine Gruppe von westlichen Fotojournalisten in Nordkorea von Veranstaltung zu Veranstaltung gereicht. Der Reuters-Fotograf Jason Lee war dabei und berichtet in seinem Blog über die Reise. Er beginnt mit der Feststellung, dass der Zeitplan so straff war, dass sie kaum Zeit zu essen oder überhaupt zum Nachdenken hatten. Grund für die seltene Offenheit der von der westlichen Welt abgeschotteten Diktatur waren die Feierlichkeiten zum Ende des Korea-Krieges vor 60 Jahren Ende Juli.

Im Flugzeug von Peking nach Pjönjang sah eigentlich alles noch ganz normal aus... am Ankunftsort wurden die Fotografen von Aufpassern erwartet, die sich laut Lee eher wie Bewacher aufführten. Das Fotografieren wurde zuweilen ganz untersagt oder aber die Kameras in gewünschte Richtungen gedreht.

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