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Designer Hideo Kojima setzt bei seinen Videospielen auf kinoreife Szenen und komplexe Handlungen. Am liebsten erzählt er Geschichten über den Krieg und dessen Folgen. Wie in seinem neuen Actionhit "Metal Gear Solid 4: Guns of the Patriots".
Steve Purcell schreibt seit fast 20 Jahren Geschichten für Videospiele und Filme. Im stern.de-Interview spricht er über sein aktuelles Projekt "Cars", die Entwicklung der Games-Branche und über schlechte Filmumsetzungen.
Ob "Marienhof" oder "Verliebt in Berlin" - Serien, die schnell und billig produziert werden, stehen hoch im Kurs bei TV-Produzenten und Zuschauern. In Potsdam gibt es jetzt eine Schule für Serienschreiber.
Sein Album «Zettel auf dem Boden» war völlig zu Recht in zahlreichen Kritiker-Bestenlisten des Jahres 2011 prominent vertreten.
Die Quotenhits des ZDF hat der Zuschauer den 80er Jahren zu verdanken: Neben "Wetten, dass ..?" ist auch "Das Traumschiff" ein zuverlässiger Dauerbrenner. Mit der 65. Folge und viel Prominenz an Bord feiert die "MS Deutschland" am Sonntagabend nun das 30-jährige Jubiläum.
Zar und Zocker, Tycoon und Trickser: Leo Kirch war einer der schillerndsten und umstrittensten Unternehmer der Bundesrepublik. Um sein Vermächtnis kämpfte er bis zuletzt. Ein Leben wie ein Film.
Die australische Schauspielerlegende Bill Hunter ist tot.
Zehn Jahre alt und schon Gast bei den Obamas. Willow Smith, talentierte Tochter von Hollywood-Star Will Smith, darf an Ostern im Garten des Weißen Hauses singen.
Der Dualismus ist ein großer Geschichtenerzähler. Von den antiken Heldenepen über die gnostische Weltanschauung bis zu den endzeitlich aufgeladenen politischen Ideologien à la Bush junior und Ahmadinedschad. Nun also wieder Gut gegen Böse: Apple gegen Google. Geschlossenes System versus offenes Internet. Die Fronten sind klar: Das Web lebte von der Offenheit, sowohl technisch als auch inhaltlich. Offenes Programmieren macht das browserbasierte Web zu einem Marktplatz für alle. Ein Marktplatz der Freien, auf dem gesprochen werden konnte, über was man möchte. Ermöglicht wurde das durch den freien Zugang zu allen Informationsquellen. Es klingt nach einer neuen Epoche der Aufklärung. Apple zensiert Inhalte und diktiert Preise Nun kommt Apple ? und erfindet den iStore und die Apps. Musik zum Downloaden für einen kleinen Preis, Monopol: Apple. Die Applikationen für Smartphones: Das Monopol liegt bei Apple. Die Konzernpolitik um das iPad treibt es auf die Spitze: Steve Jobs legt nicht nur den Preis für Apps fest, an die sich zuerst einmal die Verlage halten müssen, sondern er zensiert auch die Inhalte. Verlage sind also weder in ihrer Preisbildung noch publizistisch frei. Hier beginnt ein Konzern, gewaltig seine Rolle zu überschätzen ? böse zu werden. Nicht umsonst ist der abgebissene Paradiesapfel das Logo des Konzerns. Wie Gott sein, weniger scheint Steve Jobs nicht zu genügen. Googles Android ist eine freie Software und quelloffen. Es ist ein Betriebssystem und eine Softwareplattform für Smartphones, Mobiltelefone und Netbooks. Google braucht den freien Zugang zu Daten, denn die Datensammlung ist die Grundlage des Geschäftsmodells. Apple ließ im Zuge des Streits um die zensierten Inhalte ? konkret ging es beispielsweise um das Seite-eins-Mädchen der ?Bild?-Zeitung, das Apple nicht zeigen wollte ? wissen, dass, wer unzensierte Inhalte wollte, doch bitte schön Android nutzen solle (genauer hieß es, wer Porno sehen wolle, der möge Android nutzen). Apple ist ein technischer Dienstleister - mehr nicht Was im Moment nach moralisch sauber und als politisch korrekt im als prüde verschrienen Amerika gelten könnte, trifft im nächsten Moment vielleicht politische, ethnische, religiöse oder sexuelle Minderheiten. Wenn ein technischer Dienstleister sich zum Herrn über den Content aufspielt, dann gnade uns Gott. Nun ist die Datenkrake Google nicht frei von Schuld. Der Datensammelexzess im Zuge der Street-View-Fotoaktion ist nur ein Beispiel, für das sich der Konzern schämen muss. Es ist deshalb auch nicht an Google, den ersten Stein auf Apple zu werfen. Es steht aber hier auf einer höheren Ebene ? und da sind wir wieder beim Dualismus ? mehr auf dem Spiel. Illusion eines neuen Paradiesgartens as offene Netz ist eine zivilisatorische Errungenschaft. Einer technischen Offenheit korrespondiert der freie Verkehr von Inhalten. Wenn wir zulassen, dass das zurückgeführt wird, werden aus der global vernetzten Menschheitsfamilie wieder parzellierte Inseln, die dann auch noch von der Gunst eines Konzerns abhängen. Die Apps sind nicht das Problem. Sie sind wahrscheinlich der einzige Weg, auf dem Verlage wie auch The European künftig von seinen Lesern Geld für die Inhalte erhalten wird. Das Problem ist die Preispolitik und die Zensur von Inhalt. Apple kann schöne Produkte bauen. Darauf sollte sich der Konzern beschränken. Sagte nicht ein bekannter Gnostiker: Schuster, bleib bei deinen Leisten? Alexander Görlach ist Herausgeber und Chefredakteur des Debatten-Magazins The European . Weitere Kommentare zu dem Thema: David Gelernter: Digitale Lebenslinien Timothy Karr: Ohne Netzneutralität kein Internet Gisela Piltz: Das Datenschutzrecht muss reformiert werden David Baum: Google Street View - schöne Aussichten
Eine Stadt wie ein Märchen: Gassen mit hämmernden Schmieden, der Geruch von Safran, dazu verborgene Paläste, einst gebaut für reiche Händler - heute zu mieten für Träumer und Touristen.
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