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Gesten

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Gewagt geantwortet
Gewagt geantwortet
Warum machen Menschen komische Gesten vor Kameras?

Manche Dinge kann man sich einfach nicht erklären, oder? Wenn Menschen in eine Kamera blicken, formen sie ihre Finger zu einem V - ein Zeichen für Victory, englisch für Sieg. Oder sie winken. Warum bloß? fragte sich stern.de-Leser Paul F. aus Halle. Die Antworten.

Sprachentwicklung
Sprachentwicklung
Helfen Gesten beim Worterwerb?

Mit vielfältigen Gesten fördern Eltern möglicherweise die künftige Sprachentwicklung ihrer Kleinen. In einer US-Studie hatten Kinder, die sich mit 14 Monaten über eine Vielzahl von Gesten zu verständigen wussten, im Alter von viereinhalb Jahren das reichere Vokabular.

Champions-League-Sieg gegen Basel
Champions-League-Sieg gegen Basel
Der bayerische Befreiungsschlag

Geballte Fäuste, erlösende Schreie, Rudelbildung, Gruppenumarmung - für jedes Tor hatten die Bayern gegen Basel eine andere Jubelpose zu bieten. Gelegenheiten gab es reichlich.

Kriegsopfer aus dem Irak
Kriegsopfer aus dem Irak
Gesten der Wiedergutmachung

Im Irak fehlt es an Ärzten. Sie sind ermordet worden, verschollen oder haben das Land verlassen. Weil es im Land selbst zu gefährlich ist, versorgt die Hilfsorganisation "Ärzte ohne Grenzen" irakische Kriegsopfer in Jordanien. Über die Arbeitsbedingungen und seine Patienten vor Ort erzählt der deutsche Chirurg André Eckardt im stern.de-Interview.

Nationalmannschaft
Nationalmannschaft
Spickzettel und große Gesten

Jens Lehmann hat im Elfmeterschießen gegen Argentinien sensationell gehalten. Gründe dafür waren unter anderem ein kleiner Zettel und die Anfeuerung durch seinen großen Rivalen.

High-Tech-Lustobjekte
High-Tech-Lustobjekte
Die Welt ist ein CD-Player

Das innovative Design des Dora CD-Players ist bis ins kleinste Detail inspiriert von einem Globus ? und nicht nur für Audio-Fans ein echter Hingucker. stern.de präsentiert coole Gadgets und digitale Highlights.

Apples Kampf gegen Android
Apples Kampf gegen Android
Apple bekommt Entriegelungs-Patent zugesprochen

Apple hat das Patent zur "Slide to unlock"-Geste zugesprochen bekommen. Durch diese Funktion kann der Verriegelungsbildschirm auf dem iPhone, iPad und iPod touch mittels einer Wischbewegung entsperrt werden.

Neues Mac-Betriebssystem
Neues Mac-Betriebssystem "Lion"
Gut gebrüllt, Löwe

Apples neues Betriebssystem "Lion" ist da. Mit an Bord: automatisches Speichern, neue Fingersteuerungen, iPad-Ansicht. stern.de erklärt die wichtigsten Neuerungen und worauf Nutzer achten müssen.

iPhone-Junkie
Blog "iPhone-Junkie"
Interview: Don't Get Me Wrong - Versteh mich nicht falsch

Wir sprechen mit den Händen - und das in jedem Land anders. Julia Grosse ist Auslandskorrespondentin in London, Judith Reker in Südafrika. Beide haben die Menschen auf ihren Reisen immer wieder genau beobachtet, um Unterschiede in der Gestik festzustellen und zu notieren. Das Ergebnis war erst in einem Buch zu bestaunen, nun in einer iPhone-App. Carsten Scheibe bat die beiden Expertinnen zum Interview. Könnt ihr kurz erzählen, worum es in der App "Don't Get Me Wrong" geht? Judith Reker: Menschen auf der ganzen Welt benutzen die Hände zum Kommunizieren, manche Gesten begleiten Worte, manche stehen für sich allein. Meist ist uns gar nicht bewusst, was unsere Hände da machen, wir lernen Gesten so unbewusst wie Kinder das Sprechen. Nur: die Sprache der Hände unterscheidet sich manchmal von einem Land zum nächsten genauso stark wie die gesprochene Sprache. Und deshalb kann es zu derben Missverständnissen kommen. Wir dachten uns: Das will man doch wissen, wenn man zum Beispiel auf Geschäftsreise ist oder sich einfach für die Vielfalt der Kulturen interessiert. Unsere App gibt mit 80 Handgesten aus 50 Ländern eine Menge Beispiele für Gesten, von denen wir alle glauben, sie zu kennen, die aber anderswo ganz etwas anderes bedeuten können. Zum Beispiel der hochgestreckte Daumen (was der noch bedeutet, verraten wir jetzt hier natürlich nicht..). Wie seid ihr auf die Idee zur App gekommen? Damit hat ja bestimmt euer Beruf etwas zu tun? Julia Grosse: Stimmt. Als Journalistinnen, noch dazu Auslandskorrespondentinnen, reisen wir eine Menge und haben immer wieder Situationen erlebt, die irgendwie schräg waren. Und dann haben wir später herausgefunden, dass wir Handzeichen missverstanden haben. Ich dachte auf einem sudanesischen Markt, ich würde weggescheucht, dabei wurde ich hergewunken. Judith Reker: Ich dachte in einem ägyptischen Buchladen, der Buchhändler will mich beleidigen, dabei meinte er mit seiner Handbewegung ganz höflich "einen Moment, bitte". Julia Grosse: Als Deutsche in China bekommt man schon einmal acht Tassen Tee auf den Tisch gestellt, wenn man mit der Hand eigentlich nur zwei bestellt. Und so weiter. Über solche Situationen haben wir gesprochen und dachten, wir sammeln das einfach mal. Daraus wurde dann zuerst ein lustiges Buch, das wir mittlerweile auch auf englisch verkaufen. Gerade verhandeln wir mit einem chinesischen Verlag. Ja, und die App schien eine logische Weiterentwicklung. Kann es sein, dass der berühmte „Finger“ als Geste in der App fehlt? Judith Reker: Gut aufgepasst! Das Grundprinzip unserer Sammlung ist es, Gesten zu zeigen, die in einem Land eine Bedeutung haben und in einem anderen Land eine andere. Das Problem mit dem Mittelfinger ist: Der bedeutet einfach überall das gleiche. Schon die Römer kannten ihn als "digitus impudicus", unverschämten Finger, und nun scheint sich diese Bedeutung ziemlich flächendeckend über den Erdball verbreitet zu haben. Wir müssen aber auch zugeben: Wir haben in mehr als einem Jahr Recherche zwar immerhin Beispiele aus jedem vierten Land der Erde zusammengetragen, aber in manchen Ländern wie Papua-Neuguinea haben wir nicht recherchiert. Aber dafür sind ja Updates da. Warum habt ihr aus eurem Buch kein e-Book gemacht, sondern euch doch für eine normale App entschieden? Julia Grosse: Wir haben natürlich darüber nachgedacht. Denn unser Buch eignet sich durchaus zum Schmökern, zum Erkennen bekannter und Entdecken neuer Gesten. Doch das Potential einer App ist ihre Funktionalität: Nutzer können die Informationen filtern, also zum Beispiel nach einem bestimmten Land oder einer bestimmten Bedeutung suchen. Wir wollten auch die Möglichkeiten der Social Media auf jeden Fall nutzen, deshalb kann der Besitzer unserer App die Bilder per Email und Twitter verschicken und auf Facebook posten. Außerdem ist ein iPhone am Ende doch handlicher als ein e-Book. Wir wollen ja auch, dass Leute im Biergarten mal unsere App herumzeigen und mit Freunden über die derbsten, wortlosen Beleidigungen lachen. Wer zieht da schon ein e-Book raus? Seid ihr zufrieden mit dem Erfolg der App? Oder hättet ihr euch mehr erwartet? Julia Grosse: Es läuft ziemlich gut, wir halten uns im App-Store derzeit solide in den vorderen dreißig Plätzen der deutschen Lifestyle-Charts. Judith Reker: Anfangs war es die reine Achterbahnfahrt, an einem Tag hoch auf Platz 3, am nächsten Tag raus aus den Top 200. Nichts für schwache Nerven. Jetzt fühlen wir uns fast etabliert, obwohl wir natürlich wissen, wie kurz das Leben in den Charts sein kann. Aber mittlerweile ziehen auch Österreich und die Schweiz nach und kürzlich waren wir zum ersten Mal in England platziert. Nach England und in die USA schielen wir ganz besonders, die Märkte sind einfach riesig. Die Apps im App Store leben ja auch davon, dass sie über kostenlose Updates erweitert und ergänzt werden. Habt ihr da etwas vor? Julia Grosse: Auf jeden Fall, wir arbeiten bereits am nächsten Update mit weiteren, interessanten Informationen rund um die Sprache der Hände. Je nachdem, welche Länder noch starkes Interesse zeigen, wollen wir auch weitere Sprachen hinzufügen. Im Moment kann man unsere App auf deutsch, englisch und spanisch lesen. Gibt es bereits mögliche Nachfolgeprojekte? Wie wäre es mit einer App zur universellen Gesichts-Mimik der Menschen? Judith Reker: Danke für den Tipp! Nein im Ernst, ein paar Ideen gibt es schon. Doch bis das soweit ist, halten wir es mit dieser Geste: Faust bilden, Zeigefinger hochstrecken und an den Mund legen ... Infos: Don't Get Me Wrong! The Global Gestures Guide by Judith Reker and Julia Grosse The iPhone App - www.dontgetmewrongapp.com The Book - www.dontgetmewrong.co.uk Das Buch - www.verstehmichnichtfalsch.de Facebook - www.facebook.com/dontgetmewrong Fotos: zur Verfügung gestellt von Judith Reker und Julia Grosse Wichtiger Hinweis : Besuchen Sie uns auch auf Allemeineapps.de . Hier zeigen wir Ihnen lauter App-Schnäppchen für Ihr iPhone. Zurzeit wird so etwa der SF-Roman Perry Rhodan 2600 als eBook verschenkt. Verpassen Sie keine Schnäppchen mehr!

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Geachtet als Führungsspieler, geächtet als Provokateur der 2. Bundesliga: Fortuna Düsseldorfs Stürmer Sascha Rösler hat immer polarisiert.

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