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In den USA begeht man dieses Fest schon seit Langem. Innerhalb weniger Jahre hat sich Halloween auch in Deutschland etabliert. Wie konnte das geschehen?
In der Nacht zum Mittwoch findet in Indien und China die längste totale Sonnenfinsternis dieses Jahrhunderts statt. Zwei Milliarden Menschen haben die Chance, sich dieses Himmelsspektakel anzuschauen. Neben der Vorfreude fürchten sich viele Menschen vor den angeblich negativen Auswirkungen der verdunkelten Sonne.
Christian Ulmen hat einen beeindruckenden Slalom zwischen Fernsehen und Kino hingelegt. Nun wird sein Frühwerk auf DVD veröffentlicht. Er hat das stern.de-Interview genutzt, um mal zu sagen, was bei ihm Sache ist - von Diätwahn über Nokia-Syndrom bis zum Kunststück des Verschwindens.
Maisfelder, auf denen genetisch veränderte Pflanzen wachsen, werden oft von Umweltaktivisten zerstört. Doch derart manipulierte Lebensmittel möchte ohnehin kaum jemand essen. Warum sind diese Pflanzen so gefürchtet? Welche Ängste sind unbegründet, und wo haben die Kritiker recht?
Während Europa auf den Frühling wartet, präsentieren die Designer in Paris ihre Kollektionen für den Herbst. Als Accessoires trugen die Models riesige Kreuze auf und winzige Hunde vor der Brust.
Heiße Aussichten auf der Leinwand: Cameron Diaz (39) und Benicio del Toro (45) werden sich in der Action-Komödie «Agent: Century 21» näherkommen.
Plötzlich reden die letzten Kinder der DDR über das Trauma ihrer Herkunft, grausame Erlebnisse im Westen - und wie sehr sie das bis heute prägt. Besuch einer Selbsthilfegruppe.
Der SPD-Abgeordnete Marco Bülow hat etwas Unerhörtes getan. Er hat in einem Buch detailliert geschildert, wie Lobbyisten die Politik beeinflussen, auch die seiner eigenen Partei. Jetzt bekommt er dafür etwas auf die Mütze, sogar von Journalisten. Aber warum eigentlich? "Wir Abnicker" heißt das Werk, das dieser Tage im Econ-Verlag erschien. Es ist in weiten Teilen eine spannende Lektüre. Oder welcher amtierende Abgeordnetenkollege hätte uns je so wirklichkeitsnah geschildert, wie sehr die Politik im Griff der Klientelinteressen ist? Weil die FDP solche Interessen besonders ungehemmt bedient, können sich Politiker von SPD und Union in diesen Tagen so präsentieren, als seien sie besser als die Liberalen, als hätten sie nur das Gemeinwohl im Sinn. Bülows Buch beschreibt detailliert den Verlauf politischer Prozesse während der schwarz-roten Regierungszeit. Und er zeigt, wie die Lobby immer wieder auch diese Koalition im Griff hatte. "Wer behauptet, Vertreter von Verbänden und Unternehmen tragen ihre Positionen vor und die Politiker wägen danach die Argumente ab, um am Ende eine sachliche Entscheidung zu treffen, ist entweder gnadenlos naiv, oder er lügt", bilanziert der SPD-Mann. Er belegt das am Beispiel eines Vorhabens, das die sperrige englische Abkürzung CCS trägt. Das steht für "Carbon Capture and Storage", also das Abscheiden und spätere Einlagern des klimaschädlichen Gases Kohlendioxid, das bei der Stromerzeugung aus Kohle entsteht. Weil saubere Kohlekraftwerke beim Kampf gegen den Treibhauseffekt durchaus helfen könnten, ist CCS potentiell ein wichtiges Vorhaben. Auch Bülow war als umweltpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion nicht prinzipiell dagegen. Aber er wollte der Industrie nicht zu weit entgegenkommen, sie nicht aus der Haftung für Risiken entlassen. Damit stand er lange nicht nur gegen weite Teile von CDU und CSU, sondern machte sich auch Feinde in der eigenen Fraktion. Dort sei es Unternehmensvertretern gelungen, Abgeordnete für sich zu gewinnen, die vorher nie mit dem Thema zu hatten - und die sich nun plötzlich für den eher industriefreundlichen Gesetzentwurf der Regierung einsetzten. Selbst mit "Beschuldigungen und Drohungen", schreibt Bülow, sei er in den eigenen Reihen angegangen worden. Sogar vor drohendem "Druck" aus seinem eigenen Wahlkreis habe man ihn gewarnt. Die SPD habe hier der "Union zu schnell nachgegeben", bedauert Bülow. Doch am Ende war es ausgerechnet Kanzlerin Angela Merkel selbst, die den Gesetzentwurf ganz zurückziehen ließ. In der Zwischenzeit hatten nämlich die mächtigen Bauernverbände etwa in Schleswig-Holstein und Bayern Risiken für ihre Ländereien entdeckt, die von unterirdischen Kohlendioxidspeichern ausgehen könnten. Lange hätten keine Argumente gegen die Kraftwerkslobby gefruchtet, resümiert Bülow - bis "eine andere starke Lobby auf dem Spielfeld" erschien, die es in "kurzer Zeit" schaffte, "ohne sachliche Debatte das Gesetz komplett zu kippen". Machtlose Abgeordnete, die nur abnicken, übermächtige Lobbyisten, die die Strippen ziehen - das mag nicht immer stimmen. Trotzdem bietet Bülows Buch eine Lektüre, die den Leser gruseln lässt. Da gibt es angeblich SPD-Abgeordnete oder Mitarbeiter, die interne Fraktionspapiere sofort an Unternehmensleute weiterreichen - als säßen die auch in vertraulichen Runden immer mit am Tisch. Bülow beklagt intransparente Überweisungen an Parlamentarier und "pompöse Feste", mit denen Unternehmen "Wohlfühllobbiysmus" machten. Firmen ließen es sich "gerne etwas kosten, die Abgeordneten zu umgarnen - sei es mittels einer Einladung zu einem opulenten Essen oder zu kulturellen und sportlichen Ereignissen der Extraklasse wie Leichtathletik- oder Fußballweltmeisterschaften". Wenn sich Abgeordnete von finanzstarken Interessenten einen attraktiven Job für die Zeit nach der Politik erhofften seien die "Übergänge zur Korruption fließend". Auch die SPD mache es den Lobbyisten zu einfach, glaubt Bülow. Er prangert die "privilegierte Behandlung" an, die es für fraktionsinterne Dissidenten gebe, wenn die nur im Interesse mächtiger Interessengruppen der Wirtschaft aufträten. Und er beschwert sich darüber, wie schwer es Abweichlern wie ihm in der Fraktion gemacht werde. Bülow erwähnt nicht, dass auch die von ihm favorisierte Solarlobby inzwischen mit Geldgeschenken an alle großen Parteien für den Erhalt ihrer Subventionen kämpft. Er vergaloppiert sich, wenn er seiner hessischen Parteifreundin Dagmar Metzger ihren Aufstand gegen Andrea Ypsilanti übel nimmt - als dürften nur Linksabweichler Gewissensgründe in Anspruch nehmen. Trotzdem hat Bülow ein Buch geschrieben, auf das man lange gewartet hat. Nicht umsonst warnt der 38-Jährige, dass die "Distanz zwischen den Politikern und der Bevölkerung" in den letzten Jahren "eher noch gewachsen" sei. Anfragen von Bürgern würden zunehmend "fordernder und unfreundlicher". Die Politik müsse Vertrauen zurück gewinnen, zum Beispiel mit mehr Transparenz und Kontrolle des Lobbyeinflusses. Dass Bülow - wie schon in der Vergangenheit - für solche Thesen parteiintern Prügel bekommen wird, lässt sich leicht ausrechnen. Erstaunlich, dass ausgerechnet ein Journalist des "Spiegel" dieser Tage sich zum Resonanzboden derjenigen macht, die fraktionsintern und lieber anonym über ihren Abgeordnetenkollegen herfallen: "Wenn alles so schlimm sei, solle er halt aufhören", hat Christoph Hickmann vom Hamburger Konkurrenzmagazin in der SPD über Bülow gehört. Hickmann mokiert sich ein bisschen über "die Leiden des jungen B." - fast so, als ginge es um das persönliche Leiden eines Sensibelchens, nicht um eine Malaise der Demokratie. Bei Bülow stelle sich "auch die Frage nach dem Motiv", findet der "Spiegel"-Kollege. Sei vielleicht dessen "Problem, dass er keine Karriere gemacht hat"? Überzeugend ist der Anwurf nicht. Mit der Suche nach einem vermeintlich unehrenhaften Motiv kann man so gut wie jede menschliche Handlung diskreditieren - vom Profittrieb des Unternehmers bis zum angeblichen Helfersyndrom des Altruisten. Es sei "verdienstvoll, immer für die gute Sache zu sein", räumt der Bülow-Kritiker Hickmann ein. Es sei "aber auch bequem, weil man jene Grauzonen meiden kann, aus denen Politik nun mal ebenso besteht". Ich denke, Journalisten sollten Grauzonen nicht ihre Notwendigkeit bestätigen, sondern sie ausleuchten. Bülows Buch ist dabei eine Hilfe.
Die Generation Internet verbringt immer mehr Zeit online. Manch einer befürchtet, das gedruckte Buch könnte zu den Verlierern dieser Entwicklung gehören. Um besonders junge Leute wieder mehr für ihre Produkte zu begeistern, lassen Verlage sich einiges einfallen.
Mit 15.000 Dollar hat er einen der erfolgreichsten Filme Hollywoods gedreht. 100 Millionen Dollar hat "Paranormal Activity" bereits eingespielt. Im Gespräch mit stern.de erzählt Regisseur Oren Peli, wie einfach es ist, einen Blockbuster zu drehen und wie es ist, wenn Steven Spielberg anruft.
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