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Arno Lustiger hat nie Abitur gemacht und nie eine Hochschule besucht. Dennoch wurde der frühere Textilhändler zu einer akademischen Instanz für die Geschichte der Juden während des Holocausts. Im Alter von 88 Jahren ist Lustiger jetzt gestorben.
Hat Verbal-Krawallo Thilo Sarrazin das gleiche Gewicht wie Altkanzler Helmut Schmidt? Für Günther Jauch offenbar schon, denn auch der Ex-Bundesbanker musste sich die Talkbühne nur mit Peer Steinbrück teilen.
Die herbe Kritik aus Kirche und Politik hat Wirkung gezeigt: Der Vatikan forderte den erzkonservativen Bischof Richard Williamson auf, seine Leugnung des Holocausts zu widerrufen. Williamson solle sich "eindeutig und öffentlich" von seinen Äußerungen distanzieren, hieß es in einer Erklärung. Der Papst äußerte sich selbst nicht.
Jack Tramiel gehört mit Steve Jobs und Bill Gates zu den Gründervätern der PC-Industrie. Sein Commodore C64 eroberte die Welt. Am Ostersonntag ist der Erfinder des "Brotkastens" im Alter von 83 Jahren gestorben.
Nazijägerin Beate Klarsfeld wurde bei der Präsidentenwahl von den Konservativen schäbig behandelt. Sie hat für die Bundesrepublik mehr geleistet als viele Politiker. Gebt ihr das Verdienstkreuz!
Er sprach leise und wirkte angeschlagen. Literaturpapst Reich-Ranicki hat am Holocaust-Gedenktag eine bewegende Rede im Bundestag gehalten. Dabei schilderte er auch seine Zeit im Warschauer Ghetto.
Ein selbsterklärter "jüdischer Indiana Jones" ist am Mittwoch in New York wegen Betrugs festgenommen worden.
Der Holocaust-Leugner und umstrittene Bischof Richard Williamson ist in Regensburg wegen Volksverhetzung zu einer Geldstrafe von 6500 Euro verurteilt worden. Die Strafe ist 3500 Euro niedriger als in der ersten Instanz, weil sich Williamson erfolgreich arm gerechnet hat. Ob er jemals zahlen wird, ist trotzdem fraglich.
In den 60er Jahren tauchen in Israel Pornos auf, in denen drastisch sadomasochistische Beziehungen zwischen KZ-Aufseherinnen und Gefangenen beschrieben werden. Eine Dokumentation widmet sich nun diesem Phänomen.
Infamer Betrug mit Holocaust-Entschädigungsgeldern: In den USA haben sich angebliche Opfer der Nazi-Herrschaft mit Hilfe von gefälschten Papieren an einem eigens eingerichteten Fonds bereichert. Für den groß angelegten Betrug wurden jüdische Auswanderer aus Russland eigens rekrutiert.
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