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Nach der Abreise des UN-Gesandten Ibrahim Gambari hat sich die Lage in Myanmar verschärft. Die Militärjunta geht mit Massenverhaftungen gegen Mönche vor. Unterdessen berichteten einige Freigelassene von der Zeit in Militärgewahrsam.
Die Militärjunta Myanmars hat nun doch der internationalen Gemeinschaft Zugeständnisse gemacht: Der UN-Gesandte Ibrahim Gambari erörterte die Lage im Land gleich mit zwei Gesprächspartnern.
Nach den blutigen Eskalation der friedlichen Mönchs-Proteste in Myanmar haben die USA Sanktionen gegen 14 Mitglieder der herrschenden Militärjunta verhängt: Sie froren ihre Konten ein. Auch Chinas Ton wird schärfer, die Generäle drohten dennoch mit "extremen Aktionen".
In der westsudanesischen Krisenregion Darfur sind drei Mitglieder der UN-Friedensmission getötet worden.
Zuerst waren es mindestens 3000 Tote, dann 10.000, mittlerweile sind es wohl rund 20.000. Zwar schottet die Militär-Junta Myanmar ab, die Zahl der Opfer der Wirbelsturmkatastrophe muss sie dennoch ständig nach oben korrigieren. Hilfsorganisationen berichten von verheerenden Zuständen.
Der UN-Menschenrechtsbeauftragte Paulo Pinheiro will in Myanmar mit der Militärjunta zu Gesprächen zusammentreffen. Am Montag hatte Pinheiro ein Gefängnis besucht, in dem zahllose Regimekritiker einsitzen. Er will das Schicksal verschwundener Regimegegner klären.
In Myanmar haben erstmals seit der Niederschlagung der Proteste Mönche gegen die Militärjunta demonstriert. Die Regierung wird auch von Menschenrechtlern scharf kritisiert. Sie bezichtigen die Militärs, massiv Kindersoldaten einzusetzen.
Die seit zwölf Jahren als politische Gefange unter Hausarrest stehende Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi hat offenbar ihr Anwesen verlassen. Berichten zufolge will die für Demokratie einstehende Politikerin einen Regierungsvertreter treffen
Während der UN-Gesandte Gambari seine Vermittlungsbemühungen in Myanmar abgeschlossen hat, trifft sich nun eine hochrangige US-Diplomatin mit der herrschenden Militärjunta. Hoffnung auf Bewegung gibt es allerdings kaum.
Der Juntachef von Myanmar, General Than Shwe, hat sich unter bestimmten Bedingungen zu einem Treffen mit Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi bereit erklärt. Unterdessen lässt das Regime weiter Regimegegner und Journalisten verhaften.
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