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Jeanne-Claude

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Trauer um Künstlerin
Trauer um Künstlerin
Jeanne-Claude ist tot

Zusammen mit Ehemann Christo hatte sie mit spektakulären Verhüllungsaktionen wie dem Einpacken des Reichstags weltweit für Aufsehen gesorgt. Jetzt ist die Künstlerin Jean-Claude im Alter von 74 Jahren in New York gestorben.

Was macht eigentlich...
Was macht eigentlich...
Christo

Spektakuläre Verhüllungs-Aktionen wie die der Pariser Brücke Pont Neuf oder des Berliner Reichstages machten das Künstlerpaar Christo und Jeanne-Claude weltberühmt

Christo und Jeanne-Claude
Christo und Jeanne-Claude
"Ein Werk der Freude und der Schönheit"

Der Central Park in Goldgelb: Davon haben Jeanne-Claude und Christo 25 Jahre lang geträumt. Um niemandem gefallen zu müssen zahlten sie das millionenschwere Kunstprojekt aus eigener Kasse.

Der getrennte Papi
Blog "Der getrennte Papi"
Zwei Heimaten

Oder: Manchmal helfen, tatsächlich, vorübergehend, Gummischnuller Worum es diesmal geht: Menthe Verte, ein schlechtes Gewissen, ein Tief, meine Eltern, meine Kinder, meine Gefühle, eine Hochzeit, ein Bild aus New York, Christo und Jeanne-Claude, ein Bild im Kopf, ein Buch, einige sehr schöne Muscheln, ein Cover von "W" und ein alter Porsche, dem die linke Fahrertür fehlt. Jetzt hab' ich eine Kerze angemacht, Menthe Verte, eine alte Diptyque, riecht so frisch, draußen ist es kühler, drinnen soll es wärmer sein, dazu passen Iron & Wine ("Live in Lollapalooza 2006"), danach William Fitzsimmons ("The Sparrow And The Crow"). Ach, Sie können es ja ruhig wissen: heute ist's eher melancholisch, die Kinder sind seit vorgestern für eine Weile nicht mehr im (besagten) schmalen Bettchen, allein schläft es sich jetzt ein wenig platziger, allein schläft es sich aber ein wenig traumloser, merkwürdig. Oder eben auch nicht. Auf jeden Fall plagt den getrennten Papi ein schlechtes Gewissen: in einem Süßigkeits-Verwöhn-Dich-Selbst-Anfall hat er die letzten Haribo-Gummischnuller, die sich eigentlich Sohnemann Alexander beim nächsten Besuch hätte gönnen wollen, vor dem Blog-Schreiben vernascht (euphemistisch, das suggeriert eher Wohlanständigkeit beim Konsum). Ach, heute ist so einer dieser Tage, in denen die Melancholie doch regiert und sich durch den Tag in den Abend zieht, "Peace Beneath The City" intonieren Iron & Wine, drängend und drängender, wer kann da schon weghören. Es helfen Blicke auf Bilder meiner Eltern, die schon lange nicht mehr leben, jedoch stets gegenwärtig sind, meine Schwester hat die Schwarz/Weiß/Bilder vor langer, langer Zeit gemacht, fein, klar und konturiert. Ach, wie sehr und sehr gern hätten sie meine Kinder gesehen und wie sehr und sehr gern hätten meine Kinder sie gesehen. "Nur einmal", hat Marie einmal gesagt, "nur einmal." Als sie sich das mit einem tiefen Blick ihrer braunen Augen wünschte, hätte ich sie noch fester drücken können als ich es schon tat, ohne ihr dabei ganz die Luft zu nehmen vor lauter Liebe. Ach, vor lauter Liebe: ein sehr guter Freund wird morgen seine Liebste heiraten. Gibt es schon noch, das Ja-Wort für den Rest des Zusammenlebens, romantisch wird es werden, eine Trauung in einem herrlichen Park. Der Blick des getrennten Papi fällt auf ein Photo aus New York, Mitte der neunziger Jahre, aufgenommen von einem Dach in SoHo, die Sicht wird freigegeben auf den Broadway und nach Innen wird der Blick gerichtet auf eine andere Hochzeit vor knapp elf Jahren, auch in New York City, damals ein Traum, heute ein gewesener Traum. Irgendwie scheint es heute der NYC-Memorial-Day zu sein, kam doch der Brief von Christo, das von Jeanne-Claude (1935-2009) und ihm seit dreizehn Jahren verfolgte Projekt "Over The River" (www.overtheriverinfo.com) - es befindet sich ein einer kritischen Phase - zu unterstützen, etwa durch eine Mail an das Bureau of Land Management im US-Bundesstaat Arkansas, dort ist der Colorado River zuhause (co_otr_comments@blm.gov). Christo habe ich am Vorabend zum Memorial für seine geliebte Jeanne-Claude im Metropolitan Musuem of Art gesehen, wir waren mit Freunden gemeinsam essen, er war geistreich, humorvoll, klug wie immer und bemerkte: "Viele fragen: wie geht es Dir? Was für eine dumme Frage, wie soll es mir gehen, wenn die Frau, die ich seit 50 Jahren liebte, nicht mehr da ist?" Und mir ist ein Bild im Kopf verhaftet wie der getrennte Papi die Eheringe bei Tiffany kaufte, eine Freundin hat sie dann nach deren Gravur bis zur Hochzeit aufbewahrt, ja/ja/ja, es geht heute zu melancholisch zu im Papi-Blog. Da hilft dann, rasches Ablenken, noch ein Buch, "Fifth Avenue, 5 A.M. - Audrey Hepburn, Breakfast At Tiffany's, And The Dawn Of The Modern Woman", höchst amüsant und geistreich, Holly Golightly Forever , muss den Film doch mal wieder/zum x-ten Mal schauen und die Truman Capote-Novelle zum dritten Mal lesen. Es gibt so Bücher, Filme oder Platten, die werden immer besseer je älter sie sind oder werden. Schätze mal, das gilt auch für die Muscheln, die der getrennte Papi von seiner Tochter geschenkt bekommen hat. Sie liegen auf einem der wunderbarsten Magazin-Cover überhaupt: es ist eine "W"-Art Issue, es zeigt Linda Evangelista, irgendwo in Manhattan, sie hält ein Pappschild - "It Must Be Somebody's Fault". Ironie, wütend fragte mich vor einigen Tagen Alexander, wer die linke Tür an seinem Porsche-Spielzeugauto kaputt gemacht habe, selbstverständlich kam er selbst "tausendprozentig" nicht in Frage, höchstens der ab und zu "blöde Papi" oder "die doofe Schwester", selbstverständlich ist das weniger so ernst gemeint als es ernst so formuliert und ernst so herausgesagt wurde. Am Ende der Tage liegen wir uns immer zu Dritt in den Armen, wissen um unsere zwei Heimaten, eine im Herzen, eine in der Zukunft. War etwas melancholisch heute, alsbald trotzdem mehr vom getrennten Papi...

Kunstprojekt
Kunstprojekt
"The Gates" öffnet seine Tore

Mit Begeisterung ist im New Yorker Central Park das neue Großkunstprojekt "The Gates" ("Die Tore") von Christo und Jeanne-Claude eröffnet worden. Nur 16 Tage werden die 7500 goldgelben Tore zu sehen sein.

Nachrichten-Ticker
Verpackungskünstler Christo streitet erneut vor Gericht

Vor fast genau 15 Jahren verhüllten der New Yorker Künstler Christo und seine Frau Jeanne-Claude den Reichstag.

Der getrennte Papi
Blog "Der getrennte Papi"
Glück, lauernd (29.)

Oder: Wann ist das Leben so eine Achterbahn, das die Achterbahn ein Leben ist? Worum es heute geht: Busfahren, Schnittchen, Möhren, Sigur Rós, Marie hat Geburtstag, gespaltene Gefühle, gefühlte Gespaltenheit, Alexander lässt einen Drachen steigen, Christo und Jeanne-Claude, Sam Shephard/Bruce Weber und ein Schlusswort von Charles Bukowski. Seitdem der getrennte Papi kein Auto mehr hat, fährt er Bus, das Fahrrad ist ihm geklaut worden und ein neues ist in der Versicherungs-Pipeline, Busfahren ist übrigens sehr entspannend, man sieht so andere, viele, ganz andere Menschen, fröhlich, traurig, gespannt, verknallt, laut, leise, stumm, mit Gepäck und ohne, kleine Kinder, große Kinder, Multi-Kulti ohne Ende, obwohl uns Politiker vorquasseln, es sei doch vorbei damit, Kulti-Multi hat es hier auch, der getrennte Papi jedenfalls kann im Bus fein seinen Gedanken nachhängen. War dieser Satz jetzt arg zu lang? Egal, ist ja der Papi-Blog. Und eigentlich hätte ich heute Abend noch einen Termin gehabt, aber den konnte ich kurzfristig absagen (Danke, Mr. Big !), weil ich das überwältigende Bedürfnis hatte, nun des Abends den 29. Blog zu schreiben. Also mit der 109 zum Hauptbahnhof gedüst, ins neue St.Georg-Zuhause, ab unter die Dusche (fast heiß), danach Schnittchen gemacht, einige Möhren dazu, Bionade (Ingwer-Orange, my favourite) aus der Pulle, Sigur Rós in den CD-Player geschmissen, der Titel der Doppel-Albums ( "Heima" ) passt sowieso, irgendwie ist dem getrennten Papi isländisch zumute (was immer das sein mag - mögen Sie völlig zu Recht fragen), in die rechte Sofa-Ecke wirft er sich, das Laptop findet seinen Platz auf der breiten Lehne und es wird geschrieben. Marie ist heute neun Jahre geworden und wie Millionen von Vätern vor dem getrennten Papi und Millionen von Vätern nach ihm, denkt er sich: "Himmel, wo ist die Zeit bloß geblieben?" Gibt es sie doch, die Zeitdiebe oder sind die Zeiten bisweilen einfach diebisch und wir lassen sie einfach zu rasch durch unsere Finger gleiten wie das Wasser in einem sehr klaren, aber doch etwas zu kalten Gebirgsbach, der auf den ersten Blick ganz so wunderbar anzuschauen ist, mit dessen unsichtbaren Stromschnellen wir jedoch auf den zweiten es vielleicht  nicht aufnehmen wollen? Nun, so ein eiskalter Gebirgsbach kann uns entschleunigen, das schafft allerdings ein Kindergeburtstag mit links - freilich ist der getrennte Papi erstmal mit sehr gespaltenen Gefühlen in seine Ex-Daheim gefahren und war so in seine Gedanken und Gefühle verstrickt, dass er im Bus einige Stationen zu spät ausgestiegen ist, retour fahren musste, besser war's, im Auto wäre er vermutlich über Rot geraten, wer sich verstrickt, kommt manchmal darin um...so, da bin ich wieder, zwischendurch eine Birne geschält, falls es jemanden etwas angehen sollte. Warum also die gespaltenen Gefühle? Logo, weil der Papi getrennt ist und weil er morgens eben nicht Marie in den Arm nehmen konnte und weil der Happy-Birthday-Anruf vor der Schule eben nicht das Gleiche ist wie gemeinsames Auspusten der Geburtstagskerzen morgens um sieben oder zusammen Auspacken der Geschenke oder süsses Zerkrümmeln des obligatorischen Zitronenkuchens. Alexander bekommt das eine oder andere kleine Präsent, ist ein bisschen angefasst, dass er nicht schon wieder Geburtstag hat, ist doch schließlich schon zwei Wochen her, der getrennte Papi entsinnt sich: in solchen Situationen hat er sich als Pöx einfach mal unter einen Tisch gekauert und ziemlich lang geschmollt und irgendwann gelang es, ihn rauszulocken und er stand kurz im Mittelpunkt und die Sache hatte sich erledigt. Nur, die gefühlte Gespaltenheit in diesen Tagen erledigt sich keineswegs pronto, denn neun Jahre sind neun Jahre sind neun Jahre, die hinter dem getrennten Papi liegen wie eine tiefe Furche in seiner Lebensspur, die hier und da über den Kopf ragt oder gar über ihm zusammenschlug als würde er lebendig begraben, aber dann wachte er nass geschwitzt doch wieder auf und hat es glücklicherweise lediglich geträumt, puh. Und zu diesem innerlichen Gedröhne passt es prima, dass Alexander vor die Tür will, um den Piraten-Drachen steigen zu lassen, den ihm der getrennte Papi mitbrachte. Raus an die frische, neblige, verhangene Luft, der modrige Geruch der Blätter hängt drin, der kleine Drache schwingt sich nach oben und Alexander und der getrennte Papi juchzen als hätten sie das Drachensteigen soeben erfunden. Im Haus spielt Marie mit ihrer besten Freundin und hat das Geschenk des getrennten Papi im Arm, ein Plüschpferd, um den Hals ein Tuch auf dem doch tatsächlich der Name des Bruders steht, das finden die Geschwister saukomisch und sie lachen sie scheckig und schräg und schräg und scheckig. Das Kaffeetrinken mit Mama und Omi und Opi gestaltet sich durch die Kinder entspannt, gleichwohl spürt der getrennte Papi die gefühlte Gespaltenheit, sie stichelt und sticht und bohrt und biegt sich ins Herz, sie umklammert es wie das Glück, wenn es unverhofft aus irgendeiner Ecke heraus uns lauernd anschaut mit diesem surrealistischen Blick: "Erkennst Du mich in Dir oder erkenne ich mich in Dir?" Dann ist es dunkel, verdammt, die Tage werden wieder so blöde und sinnlos kurz, Marie hat noch etwas für den getrennten Papi eingepackt, sie hat ihm in der Schule ein Krokodil gebastelt, steht schon auf einem Fensterbrett und Christo und Jeanne-Claude scheinen es aus ihrem Bild von sich aus anzulächeln, das ich heute endlich mit einem Rahmen versehen habe, ein schwarz-weißer Original-Print aus den Seventies, es zeigt die Beiden während ihres "Running Fence" in Kalifornien und das Glück lauert da nirgendwo, es springt geradewegs aus ihren Augen (Danke, Wolfi !). So, jetzt gibt's noch einen Pfefferminz-Tee und einige Seiten Buch im Bett. "Sam" von Bruce Weber ist dem getrennten Papi wieder mal in die Hände gefallen, eine kleiner photographischer Geniestreich wie Mr. Weber den Sam Shephard eingefangen hat, samt Jessica Lange, what a great couple. In diesem Büchlein finden sich die Hollywood -Schlussworte (für heute) von Charles Bukowsk i: "Lawyers, doctors, plumbers, they made all the money. Writers? Writers starved. Writers suicided. Writers went mad." Dazu alsbald mehr vom getrennten Papi...

"Over the River"
Christo will einen Fluss verhüllen

Der Reichstag und der Central Park waren Christo und Jeanne-Claude nicht genug. Jetzt arbeiten sie an der Verhüllung des Arkansas-River in Colorado.

VERHÜLLUNG
VERHÜLLUNG
Deutsche Würstchen vor dem Reichstag

Das Künstlerehepaar Christo und Jeanne-Claude läßt uns hinter die Kulissen ihres größten Verhüllungsprojekts blicken.

New York
New York
Christo verwandelt den Central Park

In New York starten die Vorbereitungen für das nächste Kunstereignis: Die Verpackungskünstler Christo und Jeanne-Claude lassen den Central Park in safrangelb erstrahlen.

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