Paasanten in Guatemala City, der Hauptstadt des mittelamerikanischen Guatemalas, betrachten das Einschussloch in der Scheibe eines Busses. Der Busfahrer und sein Begleiter wurden erschossen - wie mindestens 16 weitere Busfahrer innerhalb eines Monats.
Der 39-jährige Fotograf
Jon Lowenstein hat in einem Langzeit-Projekt die Gewalt in Guatemala dokumentiert. Das jüngste Werk des mit renommierten Preisen überhäuften Foto-Reporters wird zusammen mit dem des Fotografen
Carlos Javier Ortiz in der Ausstellung
"Too young to die" gezeigt. Beide, Lovenstein und Ortiz, haben mit ihren Kameras die verschiedenen Wege der Waffengewalt gezeigt, der junge Menschen zum Opfer fallen - im Entwicklungsland Guatemala genauso wie in der Weltmacht USA
© Jon Lowenstein