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Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) hat Serbien angesichts der Gewalt serbischer Demonstranten gegen NATO-Soldaten im Kosovo mit einem Stopp bei seiner Annäherung an die EU gedroht.
Die Serben im Nordkosovo wollen mit einem Referendum ihre Kritik an den Zugeständnissen Belgrads an die kosovarische Regierung deutlich machen.
Im Grenzstreit zwischen Serbien und Kosovo ist vorerst keine Lösung in Sicht.
Vorläufig herrscht Ruhe: Soldaten der Nato-Einheit Kfor haben den niedergebrannten Grenzpunkt Jarinje im Norden des Kosovo übernommen. Nun will sich auch der UN-Sicherheitsrat mit den Spannungen in der Konfliktregion beschäftigen.
Im Streit um einen UN-Resolutionsentwurf zur Frage der Unabhängigkeit des Kosovo hat Serbien Kompromissbereitschaft angedeutet.
Die Anerkennung von Abchasien und Südossetien durch Russland hat für Unverständnis in Georgien und im Westen gesorgt. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier sprach von einem der schwersten Konflikte in der Nachkriegszeit. Georgiens Präsident Micheil Saakaschwili rief die Weltgemeinschaft zum Handeln auf.
Russland erkennt die Unabhängigkeit der von Georgien abtrünnigen Provinzen Südossetien und Abchasien an. Das hat der russische Präsident Dmitri Medwedew bekannt gegeben. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Anerkennung kritisiert. Das sei "absolut nicht akzeptabel", sagte sie.
Der Bundestag hat den Einsatz der Bundeswehr im Kosovo mit großer Mehrheit um ein Jahr verlängert. Nur die Abgeordneten der Linkspartei stimmten gegen das Mandat. Deutschland stellt innerhalb der internationalen Truppen mittlerweile das größte Kontingent.
Der Ex-Regierungschef sitzt in Den Haag auf der Anklagebank, auf dem Korruptionsindex liegt der Kosovo mit Kambodscha und Kamerun an der Spitze und die Mafia wäscht dort ihr schmutziges Geld - alles unter den Augen der UNO, die den Ministaat nach ihren Vorstellungen aufbauen wollte.
Es ist der bisher gefährlichste Einsatz der Bundeswehr, und die Lage für die Soldaten des internationalen Feldlagers PRT wird immer bedrohlicher: Attentäter und Kriminelle gehören schon jetzt zum Alltag. Doch wenn es wieder wärmer wird, kommen die Raketenangriffe. Ein Besuch in Kundus.
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