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Durchbruch bei der Suche nach verschollenem Leonardo-Werk: Italienische Kunsthistoriker haben in Florenz ein verstecktes Meisterwerk von Leonardo da Vinci entdeckt. Seit fünf Jahren suchen Experten nach dem Bild "Die Schlacht von Anghiari".
Kunsthistoriker haben in Florenz möglicherweise ein jahrhundertelang verborgenes Meisterwerk des Renaissance-Malers Leonardo da Vinci entdeckt.
In der heutigen Ausgabe des stern gesteht Kunsthistoriker Werner Spies : Es gibt weitere mögliche Fälschungen im Stile von Max Ernst. Im Blog erzählen die Journalisten von der Begegnung mit ihm. In einer Anwaltskanzlei, einen Steinwurf vom Élysée-Palast in Paris entfernt, treffen wir Werner Spies. Am Revers trägt er einen rot-weißen Anstecker, nicht größer als ein Centstück - den Ausgehorden der französischen Ehrenlegion. Einige seiner Freunde sagen, der Kunsthistoriker sei um Jahre gealtert, seit bekannt wurde, dass er sieben Fälschungen des Malers Wolfgang Beltracchi für das Werk von Max Ernst hielt. Tatsächlich sieht er etwas mitgenommen aus: graue leicht zerzauste Haare, manchmal zittern die Hände des 74-Jährigen. Besonders, wenn wir ihn zu seiner Rolle im größten Kunstfälscherskandal der Nachkriegsgeschichte befragen oder zu seinem Nummernkonto in der Schweiz. Wir sitzen an einem großen Holztisch in einem Raum mit weißen Flügeltüren und weißen Vorhängen, an den Wänden prangen zwei goldene Spiegel. Wer einen Kronleuchter an der Decke erwartet, muss sich überrascht mit zwei klapprigen Deckenflutern zufrieden geben. Über den Fälscher Wolfgang Beltracchi möchte Spies zunächst gar nicht mit uns reden. Viel wichtiger erscheint ihm, dass wir wissen, dass er viele echte Künstler kennt. Kommt das Gespräch zum Beispiel auf seine enge Freundschaft mit Max Ernst oder mit Pablo Picasso verfliegt alle Schwermut, Spies Augen leuchten, die Worte sprudeln nur so aus ihm heraus. Die Geschichten erzählt er druckreif: Sie haben kleine Pointen, sind emotional, und die Botschaft, die mitschwingt, lautet: Schaut her, ich bin ein Großer der Kunstszene. Ein Plastikkugelschreiber Schließlich kommt das Gespräch doch auf die Fälscherbande und die Gelder, die Spies von den Betrügern kassierte. Fragen wir nach der Höhe der Beträge, oder wie sie vereinbart wurden, lehnt er sich zurück, verschränkt die Arme vor der Brust und wird schmallippig. Er möchte abschließen mit dem Thema, will nach vorn schauen. Auf dem Tisch hat Werner Spies einen Teil seines Lebenswerks aufgebaut. Der Werkskatalog von Max Ernst und weitere großformatige Bildbände über den Maler. Gerne würde Werner Spies uns einige der Bücher mitgeben. Wir lehnen dankend ab, die Compliance-Regeln im Verlaghaus Gruner + Jahr sind da sehr streng. Ein Plastikkugelschreiber etwa wäre noch in Ordnung. Spies kann sich so etwas gar nicht vorstellen. Nach zweieinhalb Stunden nimmt das Interview eine unerwartete Wendung. Spies gesteht, dass die Fälscher ihm noch mehr Werke vorlegten, als bislang bekannt. Das hatte er bei seiner sechs-stündigen Aussage beim Landeskriminalamt Berlin am 05.10.2010 verschwiegen. Warum, will er uns nicht verraten. Eine mögliche Erklärung liefert das Kunstmagazin art . von Nina Plonka und Oliver Schröm Fotos: Jean-Luc Bertini
Im Zuge des Fälschskandals um den Kölner Maler Wolfgang Beltracchi hatte der Kunstexperte Werner Spies sieben Max-Ernst-Fälschungen für echt befunden. Die Bilder bekamen damit Millionenwert. Im stern gesteht Spies, dass womöglich weitere Fälschungen im Umlauf sind.
Ein italienisches Wissenschaftlerteam will den jahrhundertealten Streit endgültig klären, wer Leonardo da Vinci für sein berühmtes Gemälde "Mona Lisa" Modell gesessen hat.
Das Schwabenländle brodelt, jetzt auch im "Tatort". Und natürlich gehts um den Stuttgarter Bahnhof. Das dortige Kommissaren-Duo tanzt für den Erhalt eines Kulturzentrums auf dem Gelände des Hauptbahnhofs und löst ganz elegant einen Fall mit einem halben Dutzend Verdächtigen und ebenso vielen Mordmotiven.
Vor wenigen Tagen wurde er noch scharf kritisiert, heute gefeiert: Martin Roth, der Mann der die Ausstellung "Kunst der Aufklärung" nach Peking gebracht hat, wird als erster Deutscher Chef eines großen Londoner Museums.
Italienische Kunsthistoriker vermuten, dass ein Mann für Leonardo da Vincis berühmtes Bild der "Mona Lisa" Modell gesessen hat.
Na, geht doch! Der Bambi 2010 ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, dass eine deutsche Preisverleihung glamourös, emotional und lustig sein kann. Danke, Hubert Burda.
Die Bagger reißen den Bahnhof bereits ein, doch die Gegner des Prestigeprojekts Stuttgart 21 geben nicht auf. Zehntausende protestierten mit Lärm und einer Menschenkette am Freitagabend.
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