Er war einer der Lieblingsfotografen von Jacqueline Kennedy: Mark Shaw ging in den 60er Jahren bei Prominenten ein und aus. Seine Bilder wirken noch heute, als seien sie gerade erst entstanden.
Vor seiner Kamera posierte die Haute-Volée der 50er und 60er Jahre. Ob Jackie Kennedy, Coco Chanel oder, wie hier, die Modeschöpferin Elsa Schiaparelli: Von Mark Shaw fotografiert zu werden, galt als Ritterschlag unter den Oberen Zehntausend.
Der 1921 in New York geborene Fotograf machte sich vor allem durch seine Aufnahmen der Kennedys einen Namen. Anfang der 60er Jahre ging er im Weißen Haus ein und aus, porträtierte den US-Präsidenten, aber vor allem dessen Frau Jacqueline. Die meisten der damals entstandenen Fotografien wurden 1964 im Buch "Die John F. Kennedys: ein Familienalbum" veröffentlicht, das zum Bestseller wurde.
Doch Shaw war auch ein anerkannter Modefotograf, der für die großen Modehäuser wie Chanel oder Dior in Paris arbeitete. Dem Galeristen Andrew Wilder aus Los Angeles ist es zu verdanken, dass viele dieser Aufnahmen von damals jetzt in einer Ausstellung in Los Angeles zu bewundern sind.