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Die gesamte Vielfalt Afrikas

Im Jahr 1888 hat Kronprinz Rudolf von Österreich in Kenia den größten Wüstensee der Welt entdeckt. Zu bestaunen gibt es hier viel mehr als einen fast perfekten Krater.

Vom Kronprinzen entdeckt

Ganz im Norden Kenias gibt es einen riesigen See. Er ist fast 300 Kilometer lang und damit der größte Wüstensee der Welt. Kronprinz Rudolf von Österreich hat ihn 1888 als erster Europäer "entdeckt" und lange hieß der See deshalb auch Lake Rudolf. Inzwischen wurde er nach dem hier ansässigen Stamm der Turkana umbenannt. An seinem südlichen Ende liegt dieser wunderbare, fast perfekte Krater. Die Einheimischen nennen ihn den "Krater des Bauchs des Elefanten"

Eine schier unendliche Vielfalt

Für mich ist die Gegend am südlichen Ende des Turkana Sees einer der schönsten Plätze Afrikas. Weit weg von der Zivilisation gibt es hier eine unglaubliche landschaftliche Vielfalt. Insbesondere vom Flugzeug oder Helikopter aus kommt man hier aus dem Staunen nicht mehr raus. Alle paar Minuten ändert sich die Landschaft. Flamingos so weit das Auge reicht, abstrakte Gebirgszüge, liebliche Dünenfelder und grotesk wirkende Lehmsäulen - hier gibt es die schönsten Kunstwerke der Natur zu sehen. Entdeckt habe ich die Gegend als wir 2006 mit dem Helikopter von Hamburg nach Kapstadt geflogen sind und mein Buch "Eyes over Africa" daraus entstanden ist.

Canon Eos 1Ds MK III f/11 25mm 1/500sek ISO 400

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