25. März 2008, 15:33 Uhr

Die nackte Première Dame

Splitterfasernackt, die Scham nur mit den Händen bedeckt - so posierte Carla Bruni-Sarkozy 1993 für den Fotografen Michel Comte. Heute, 15 Jahre später, ist Bruni die First Lady Frankreichs und daher könnte dieses Foto zum Staats-Akt geraten.

Carla Bruni

Hüllenlos ließ sich Carla Bruni 1993 von dem Fotografen Michel Comte ablichten©

Das Auktionshaus Christie's will ein 15 Jahre altes Aktfoto der französischen Präsidentengattin Carla Bruni-Sarkozy versteigern. Es handle sich um ein "geschmackvolles Foto eines anerkannten Künstlers", betonte das Auktionshaus nach einem Bericht der Zeitung "Le Figaro" vom Dienstag. Zudem sei Carla Bruni-Sarkozy "eine der schönsten Frauen der Welt".

Auf dem Schwarz-Weiß-Foto des Fotografen Michel Comte ist das damalige Model unbekleidet in einer Pose zu sehen, die an ein Bild des neo-impressionistischen Künstlers Georges Seurat erinnert. Der Verkaufswert des Fotos wird auf etwa 2500 Euro geschätzt. Das Bild ist Teil der Sammlung des deutschen Unternehmers Gert Elfering, die am 10. April in New York bei Christie's versteigert werden soll.

Der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy dürfte wenig erfreut sein, dass seine Gattin erneut wegen Aktfotos zum Gesprächsthema wird. Bereits Anfang des Jahres hatte das spanische Magazin "DT" ein Foto von Bruni-Sarkozy gezeigt, auf dem sie nur mit Lederstiefeln bekleidet war. Am 26. März wird Nicolas Sarkozy in Begleitung seiner Frau Carla zum Staatsbesuch nach Großbritanninnien reisen und dort Königin Elisabeth II. zum Staasbankett treffen. Laut Medienberichten ließ sich Bruni-Sarkozy dafür extra in Protokollfragen unterrichten - von den aufgetauchten Aktfotos ist die Queen sicher "not amused".

Unterdessen herrscht weiterhin Verwirrung um den Nachnamen der Präsidentengattin. Nachdem der Élysée zunächst mitgeteilt hatte, dass die italienische Sängerin seit ihrer Hochzeit mit Nicolas Sarkozy ausschließlich dessen Nachnamen trage, ließ die Betroffene nun wissen, dass sie auf dem Doppelnamen Bruni-Sarkozy bestehe. Diese Bitte sei den britischen Behörden kurz vor dem geplanten London- Besuch des französischen Präsidenten offiziell übermittelt worden, berichtete "Le Parisien" am Dienstag.

DPA/jum
 
 
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KOMMENTARE (8 von 8)
 
Silbador (26.03.2008, 07:26 Uhr)
Viele Leute
weden wichtiger gemacht, als sie sind!
manesse (25.03.2008, 21:16 Uhr)
Frage:
Wie heißt die erste Frau in der Bibel?
Antwort: Dürre!
Denn es steht geschrieben: "Es wird kommen eine lange Dürre!"
Wem solche armseligen Spinnenärmchen von den Schultern hängen, eignet sich allenfalls noch zum Kleiderständer. Krafttraining muss solch einer abgemagerten Kranken verordnet werden, wobei freilich eine kalorien- und fettreiche Diät zum Gesundungsprogramm dazu gehört. Mit dieser unterernährten Figur ist Frau Bruni wahrlich kein Vorbild für Mädchen. Brunis Aktfoto leistet der Bulemie Vorschub, insofern ist das Bild Jugend gefährdend und sollte aus gesundheitspolitischen Gründen dem Verkehr gezogen werden.
manesse (25.03.2008, 20:46 Uhr)
Eine zweite Pompadour
Bereits die Madame Pompadour hat sich nackt abbilden lassen. In Frankreich herrschen mit Blick auf die ersten Damen des Landes eben andere Sitten. Freilich war die Pompadour eine hoch begabte Politikerin und auch kein solch Mitleid erregender Hungerhaken wie die Frau Bruni. Mit solch einer unterernährten Figur kann man bestenfalls für Brot für die Welt Werbung machen.
leboz (25.03.2008, 19:45 Uhr)
einfach schön
dieser Wanderpokal Bruni
Profiler (25.03.2008, 18:12 Uhr)
Mensch,...
...eure Probleme möchte ich haben!
Albatros111 (25.03.2008, 18:03 Uhr)
Is doch echt nix dabei
Die Spießer zerreißen sich mal wieder das Maul. Dabei gibt es keinen Grund, warum ein Präsident keine Frau heiraten sollte, die irgendwann mal Aktfotos gemacht hat. Ich hab auch mal meine Freundin nackt fotografiert. Darf ich jetzt nicht mehr Präsident werden, oder was?
guinness.1 (25.03.2008, 17:47 Uhr)
Sarkozys Problem wird nicht ewig dauern...
...denn bekanntlich bleibt ein Wanderpokal nur für eine kurze Zeit.
Na klar, konnte er ja nicht wissen, daß immer wieder Nacktfotos auftauchen würden, wer kann sowas auch ahnen... Die französische Presse hat er ja im Griff, wenn da nur nicht das Problem mit den Ausländern wäre...
sandraberlin (25.03.2008, 17:17 Uhr)
Nur noch peinlich .........
....den Idioten möchte ich kennenlernen, der mir für ein Photo von mir, auf dem ich meine Scham verdecke 2.500 Euro plus Geilheits- resp. Promiprämie zahlt. Diese Geschichte, wie die ganzen Bocksprünge des Präsidenten sind nur noch peinlich. Die dämlichsten Hunde (sorry stern-redaktion) sind aber die Journalisten, die diesen Mist auch noch publizieren !
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