Kim Nam Hui ist vier Jahre alt und hat hohes Fieber. Sie ist stark unterernährt und so krank, dass sie kaum stehen und ihre Augen aufhalten kann. Das Mädchen aus Anju in der nordkoreanischen Provinz Süd-Pyongan bekommt in der Kinderkrippe eine kleine Portion Reis. Schätzungsweise
3,5 Millionen der rund 24 Millionen Einwohner des isolierten Landes leiden unter schwerem Hunger - und sind von Hilfslieferungen aus dem Ausland abhängig. Das ist eine der schlimmen Hinterlasssenschaften des Diktators Kim Jong Il. Während seiner Regentschaft hat sich die humanitäre Lage in Nordkorea weiter verschlechtert. Zwei heftige Hungerkatastrophen fielen in seine Amtszeit, die von 1994 bis zum Samstag ging
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