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Weil er seine Verlobte bei lebendigem Leib in einem Pappkarton begraben hatte, ist in Großbritannien ein Mann des versuchten Mordes schuldig gesprochen worden.
30 bis 40 ausgesetzte Babys werden jedes Jahr gefunden - meistens sind sie tot. stern-Mitarbeiter Manfred Karremann hat Mütter, die ihren Säugling sich selbst überlassen oder getötet haben, im Gefängnis besucht. Er sprach mit Frauen, die in ihrer Einsamkeit keinen Ausweg mehr wussten.
Das iPhone oder der iPod touch werden unterwegs gern einmal als mobile Musikbox verwendet. Ohne externe Lautsprecher ist der Klang aber nicht zu genießen. Und die klassischen mobilen Lautsprecher haben einfach nicht genug Bumms. VibeHolic möchte das ändern - und verwandelt jeden Hohlkörper in eine Box. Das soll für ordentlichen Krach sorgen. Size does matter. Das ist vor allem bei Lautsprechern der Fall. Hier werden Vibrationen in Schallwellen umgewandelt - und so entsteht Musik. Das bedeutet aber auch: Je größer die Lautsprecher sind, umso ordentlicher, satter und lauter ist der entstehende Sound. Das ist auch das Manko der kleinen mobilen Lautsprecher. Sie machen sich so klein wie möglich - und sind dabei einfach nicht ganz so laut. Der mobile Speaker VibeHolic geht deswegen einen anderen Weg. Das Gerät nutzt jeden vorhandenen leeren Kasten als Lautsprecher. Eine leere Tupper-Büchse, ein Pappkarton aus der Post oder eine große Plastikkiste: Theoretisch könnte man sogar eine Duschkabine zum Krachmachen verwenden. Das probieren wir gerne aus. Zunächst ist Basteln angesagt. Aus der flachen weißen Pappschachtel des VibeHolic ziehe ich einen quadratischen weißen Gegenstand von der Größe eines Notizzettels und der Dicke eines Taschenbuchs. Dabei handelt es sich um die VibeHolic-Zentrale, die sich aufklappen lässt. Zwei AAA-Batterien passen hier hinein, um beim Musikmachen für den nötigen Saft zu sorgen. Es ist aber auch möglich, die Zentrale über ein beiliegendes USB-Kabel an den Rechner anzuschließen, um sie auf diese Weise mit Strom zu versorgen. Im Inneren des Gehäuses findet sich auch ein Klinkerstecker, der sich über ein beiliegendes Zusatzkabel sogar noch verlängern lässt. Dieses Kabel kommt in den Kopfhöreranschluss des iPhones oder des iPod touch. Ein drittes Kabel mit solider Länge führt zu einem ovalen Lautsprecheraufsatz, der sich über ein Klebeblättchen von außen an einen hohlen Gegenstand heften lässt. Dieses Klebeblättchen lässt sich zig Dutzend Mal verwenden: ist es verdreckt, wird es einfach abgewaschen und neu benutzt. Klebt es irgendwann doch nicht mehr richtig, so liegen in der Packung noch zwei Ersatzplättchen vor. Ich probiere dem VibeHolic erst einmal ohne Lautsprecher aus, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie der Lautsprecher ohne den entsprechenden Kartonuntersatz klingt. Ich starte "When The Music's Over" von den Doors. Und schon dudelt der Lautsprecher los - gut vernehmlich, besser als das iPhone alleine, aber noch etwas leise. Auf dem Schreibtisch liegt eine Plastikverpackung mit einem iPhone-Akku. Nicht leer, aber es ist ja ein hohles Gehäuse. Ich lege den Lautsprecheraufsatz nur auf die Verpackung und sofort explodiert der Sound, wird heller und deutlich lauter. Oh, das ist ja eine deutliche Steigerung der Akustik. Zwar klingt der Sound nun auch ein klein wenig blechern und scheppernd, aber der Hohlkörper ist ja auch nicht wirklich hohl, weil da der Akku drinnen liegt. Ich probiere es aus und nehme stattdessen die leere Schachtel, in der der VibeHolic ausgeliefert wurde. Und tatsächlich: Jetzt klingt der Sound laut, glasklar und einfach perfekt. Eine olle Pappschachtel als Lautsprecher? Irre. Im Büro finde ich noch einen leeren Pappkarton, in dem eben noch eine Kiste mit 2.500 Blatt Kopierpapier angeliefert wurde. Hier hefte ich jetzt einmal den VibeHolic an. Wahnsinn: Der Sound explodiert noch einmal und wird um eine Menge Dezibel lauter. Das reicht jetzt schon fast aus, um eine Party zu beschallen. Kein Klirren, kein Scheppern: Der Pappkarton macht ordentlich Krach und das auf höchstem Niveau. Und das, obwohl der Lautsprecheraufsatz nur lose aufliegt und noch nicht einmal richtig aufgeklebt ist. Fazit: Der VibeHolic ist ein lustiges Ding. Dank der quadratischen Verpackung lassen sich alle Kabel gut verstauen und das Lautsprechersystem kann auf Reisen gut transportiert werden. Ein simpler Pappkarton verwandelt den VibeHolic dann vor Ort in ein lautes Klagwunder. Cool. Der Preis passt auch. So wird aus dem VibeHolic ein abgefahrenes Geschenk für alle iPhone-Freaks, die sonst schon alles haben. ( Carsten Scheibe ) Technische Daten - Power: 1 Watt (Wirkungsgrad abhängig vom Gegenstand) - Frequenzumfang: 300 Hz ~ 10000 Hz - Rauschabstand: 78 dB - Stromversorgung: 3 Volt über Batterie (2x AAA-Batterie); 5 Volt über USB - Maße: 5 x 8 x 8 cm - Gewicht: 182 g VibeHolic Anbieter: VibeHolic Preis: 29,99 Euro Sprache: Deutsch Wertung: ***** (5 von 5) Link zur Homepage: www.vibeholic.com
Der Puerta del Sol in Madrid ist der Ort der Empörten. Sei Monaten demonstrieren Tausende gegen die Verhältnisse in Spanien. Die Wahl heute halten sie für eine "Farce".
Diese armen Käfer! Fiese Forscher haben sie in einen Pappkarton gesteckt. Hier sind sie nun sich selbst überlassen. Möchten sie nicht verhungern, so müssen sie in zurzeit 60 Leveln den Ausbruch wagen. Jump Out! sieht sich in bester Tradition von Spielen wie Cut the Rope. Und macht mit einer ganz eigenen Spielidee auch genauso viel Spaß. Jump Out ist das neue Spiel von Avallon Alliance , die bereits die App-Bestseller Doodle God, Doodle Devil und Crazy UFO verzapft haben. Nun also Jump Out. Das Spiel erinnert mit seiner niedlichen kunterbunten Optik sehr an Cut the Rope, auch der Niedlichkeitsfaktor der armen gefangenen Käfer ist ähnlich hoch angesiedelt. Zurzeit gibt es im Spiel 60 Levels, die auf zwei Level-Packs mit unterschiedlicher Kulisse aufgeteilt sind. Neue Level-Sets sind bereits in Vorbereitung und werden demnächst über kostenfreie Updates in das Spiel nachgepflegt. Das ist eine Vorgehensweise, die sich zum Wohl der Kunden immer häufiger durchsetzt. Für nicht einmal einen Euro bekommt man so immer wieder neuen Spielspaß serviert: Bei welchem anderen Konsolensystem gibt es schon so viel Leistung füs Geld? Doch worum geht es? In jedem Level sind immer zwei kleine Käfer in einer Pappkiste gefangen. Weit entfernt von den Käfern klafft ein Loch in der Pappe. Dieses Loch gilt es nun schnell zu erreichen. Wenn auch nur einer der Krabbler es schafft, lebend durch das Loch ins Freie zu gelangen, so gilt der Level als gemeistert. Anderenfalls muss er noch einmal neu begonnen werden, was auch kein Drama ist. Unterwegs können bis zu drei gelbe Sterne eingesammelt werden. Das ist natürlich toll für den Punkte-Score. Die beiden Käfer hocken zunächst auf einem kleinen roten Rädchen, das sich um die eigene Achse dreht. Der Spieler kann nun einen der Käfer mit dem Finger am Hintern packen. Sobald der Finger nach hinten gezogen wird, holt der Spieler Schwung - wie mit einem Gummiband. Wird der Finger vom Display genommen, fliegt der Käfer mit Schmackes in die entgegengesetzte Richtung. Eine Strichellinie zeigt vorher den Kurs an - das hilft beim Zielen. Wie bei Cut the Rope, so legt auch dieses Spiel größten Wert auf eine korrekte Berücksichtigung der Physik. Das bedeutet, dass die Käfer physikalisch korrekt durch den Parcours sausen und einmal aufgekommen, noch weiter über den Boden schliddern und rumpeln. Hoffentlich genau ins Loch. Das größte Problem bei diesem Spiel ist, dass die Käfer nicht zu Boden fallen dürfen. Sobald sie "herunterfallen", strecken sie alle sechs Beinchen in die Luft, schließen theatralisch die Augen und hauchen mit einem leisen Seufzer ihr digitales Leben aus. Zum Glück hängen überall in der Luft weitere Rädchen und andere Hindernisse. Sie müssen gezielt angesprungen werden, um sich durch den Level zu bewegen. An diesen Hindernissen bleiben die Käfer sofort kleben - und hier kann ihnen nix passieren. Dieses Spielprinzip hat man auf jeden Fall schnell verinnerlicht, sodass man sich ganz auf das Spiel und einen guten Score konzentrieren kann. Der Schwierigkeitsgrad nimmt im Spiel stetig zu. Schon bald gibt es Luftströme vom Fön, die den Käfer sofort mitreißen. Und es kommen Blitzbarrikaden zum Einsatz, die besser nicht berührt werden. Dafür erhält der Spieler neue Käferarten zur Verfügung gestellt, die sich in Form und Farbe von den grünen Allerweltskrabblern unterscheiden. Jede Käferart hat ihre ganz eigene "Power", die es in Eigenregie herauszufinden und zum Knacken des Levels einzusetzen gilt. Fazit: Jump Out! ist ein weiteres Klassespiel aus dem App Store, das gerade einmal 79 Cents kostet und Spielspaß satt bietet. Mit dem Spiel kann man richtig Spaß haben. Und es ist ja auch ein schönes Ziel, den Käfern ihre Freiheit zu schenken. So steht das Game in einer Reihe mit den jüngsten Kultspielen wie Burn it All oder Air Penguin. Die Spieler sollten freilich schon mit einem Auge auf das erste Update schielen. Die Entwickler versprechen dann Retina-Grafiken, Support für das Game Center, mehr Lokalisierungen in andere Sprachen und natürlich neue Levels. ( Carsten Scheibe ) Jump Out! 1.0 Anbieter: Avallon Alliance Größe: 13,6 MB Preis: 0,79 Euro Sprache: Englisch Wertung: ***** (5 von 5) Link zur Homepage Link zum AppStore Wichtig : Das ganze Wochenende über sind zahllose Big Fish Games von zT 7,99 Euro auf 0,79 Euro reduziert - für iPhone und iPad. Mehr Infos dazu HIER auf Allemeineapps.de .
Das Erdbeben hat einen Namen: Goudougoudou sagen die Haitianer, und das klingt wie der höllische Lärm zusammenstürzender Häuser. Goudougoudou, das könnte aber auch jemand sein, der hinter dir her ist, ein Yeti, ein trampelndes wildes Biest. Definitiv nimmt das neue Wort dem Erdbeben die klinische Kälte, die brutale Sachlichkeit, die mit den üblichen Erklärungen verbunden sind, in denen eher Begriffe wie "seismisch" oder "tektonische Platten" vorkommen. "Goudougoudou" sage ich fragend in eine Runde von fünf jungen Leuten, die laut zu lachen beginnen - unklar, ob deshalb, weil ich das Wort kenne oder wegen meiner Aussprache. Aber es tut gut, ihr Lachen zu hören, hier in dieser bettelarmen Gegend, wo die Häuser aus Pappkarton und Stoffresten bestehen und die Kinder barfuß herumlaufen. Camp Obama heißt dieser Platz am nördlichen Stadtrand von Port-au-Prince am Fuße eines Berges. Die SOS-Kinderdörfer sind hier nicht aktiv, aber ich bin nun schon so oft vorbeigefahren und habe mich gefragt, wie es den Menschen hier geht, dass ich an diesem Nachmittag anhalte und mich erkundige. "Das Leben an diesem Ort ist furchtbar", sagt die 17jährige Lovely, die es sich zur Aufgabe macht mich herumzuführen. 4000 Menschen sind hier untergebracht, und während in anderen Camps auf Zelten oder Nahrungsmittel-Paketen die Logos verschiedener Hilfsorganisationen auftauchen, scheint hier niemand tätig zu sein. Es gibt keine Schulen, keine Kliniken, keine Plätze für die Kinder. Lediglich eine Reihe von fünf Toiletten hinter einem soliden Sperrholzbau weist auf Unterstützung von außen hin. Bei alledem ist es erstaunlich, dass das Camp dennoch eine Art Geborgenheit, Sicherheit ausstrahlt. Weiter hinten lassen Kinder ihre Drachen steigen und die Menschen, an denen wir vorbeigehen, grüßen mit einem freundlichen "Bonsoir!" Unwillkürlich muss ich an ein anderes Camp denken, das ich an diesem Nachmittag besucht habe und das eben erst von den Vereinten Nationen und den Haitianischen Behörden aufgebaut wurde. In einer kargen, steinigen Landschaft stehen dort runde Zelte, aufgebaut in strengen Linien. Es gibt keinerlei Farben und jede Menge Wachpersonal. Steril wirkt das und schroff. Man kann sich kaum einen Platz vorstellen, der weniger kinderfreundlich ist! Ich hoffe, dies wird sich noch ändern, wenn das Camp einmal richtig eingerichtet ist. Und natürlich verstehe ich Dringlichkeit solcher Aktionen! Inzwischen regnet es fast jeden Abend, auch jetzt, während ich schreibe, tropft es auf mein Dach. Ich denke an die 17jährige Lovely und frage mich, wie sie sich wohl gerade vor dem Regen schützt. Und mir fällt eine weitere Bewohnerin aus Camp Obama ein, im achten Monat schwanger, die in ihrer Baracke kaum genug Platz hat sich auszustrecken - auf dem Boden wohlgemerkt. An ein Bett ist nicht zu denken!
Weil sie sich von ihm über's Ohr gehauen fühlten, hatten fünf Rentner ihren Anlageberater gekidnappt. Doch statt die erhofften Millionen zu erpressen, landeten die Senioren vor Gericht. Im Prozess wird schnell klar: Jeder Angeklagte ist sich nun selbst der Nächste.
Hoteliers, Apotheker, Gutverdiener - sie alle werden von der FDP reichlich beschert. Aber: das größte Geschenk, die radikale Steuerreform, wird wohl ein leerer Pappkarton bleiben.
Robert Ku?mirowski ist ein großer Fälscher. Vom Hakenkreuz bis zum Eisenbahnwaggon ist nichts vor ihm sicher. In Berlin hat er sich jetzt über ein Treppenhaus hergemacht und narrt auch hier mit einer raffinierten Täuschung.
Nach dem Marktstart von Windows 7 widmet sich Microsoft nun verstärkt dem Hype-Thema Cloud Computing. Auf einer Entwicklerkonferenz wurde dafür die Plattform Azure ausführlich vorgestellt. Größte Überraschung: Microsoft macht gemeinsame Sache mit Open-Source-Entwicklern.
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