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Man möchte an den derzeit herrschenden Verhältnissen verzweifeln. Nicht weil sie sind, wie sie sind, sondern weil es offenbar verboten ist darüber nachzudenken.
Der Fall Kachelmann war kein Ruhmesblatt für die deutsche Medienbranche: Einseitigkeit, Vorurteile und auch Häme prägten die Berichterstattung. Die Objektivität blieb oft auf der Strecke.
Militärgewalt gegen Demonstranten: Die syrische Armee rückt mit Panzern in Protestviertel ein. Oppositionelle stellen Präsident Assad derweil auf Facebook Bedingungen.
Das Volk hat ihn geliebt, sie haben ihn kritisiert: im Fall Guttenberg haben die Medien ihren Job zwar gut gemacht. Dennoch müssen sie Demokratie künftig besser vermitteln - ohne Show-Effekt.
Algerien will von seinen Nachbarn lernen. Die Regierung versucht eine Eskalation der Proteste zu verhindern, indem sie Zugeständnisse macht. Als erstes Zeichen hebt Präsident Abdelaziz Bouteflika den Ausnahmezustand nach 19 Jahren auf.
Der neue tunesische Übergangspräsident Foued Mebazaa hat nach dem Sturz von Tunesiens Präsident Zine El Abidine Ben Ali eine Regierung der nationalen Einheit gefordert.
Vor ihrem Parteitag ab dieser Woche haben Vietnams Kommunisten das Einparteiensystem des Landes bekräftigt.
Premiere im türkischen Parlament: Bundespräsident Christian Wulff hat in Ankara seine mit Spannung erwartete Rede gehalten. Er stellte klare Forderungen an in Deutschland lebende Türken.
Die Attacken führender Unionspolitiker gegen den ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender zeigen: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist anachronistisch organisiert. Das Bundesverfassungsgericht sollte klären, ob die geforderte "Staatsferne" im ZDF-Verwaltungsrat tatsächlich gegeben ist.
Tommy lernte die Sprache der Feinde heimlich: Seine Mutter flüsterte ihm Vokabeln beim Linsenkochen zu. Nun arbeitet er als Übersetzer für die US-Soldaten in Afghanistan. Sein Job ist gut bezahlt, aber gefährlich: Die Taliban hassen Kollaborateure wie ihn - und haben bereits seine Mobilnummer.
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