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Jay Khan und Indira Weis schmusen im Teich, Sensibelchen Sarah Knappik wird wieder feierlich in der Camp-Gemeinschaft aufgenommen: Im Dschungelcamp ist die große Harmonie ausgebrochen - doch der Zuschauer hat was dagegen.
Als "schöne Kommunistin" ist sie bekannt geworden. Nun ist sie zuerst einmal "die Freundin" von Oskar Lafontaine. Was bleibt von Sahra Wagenknecht?
Scholzomat? Von wegen. Wenige Tage vor der Wahl erlebt Hamburg derzeit eine regelrechte Scholzomanie: SPD-Spitzenkandidat Olaf Scholz verzwergt die CDU und lässt die Grünen zittern. Ein Siegerporträt.
Der Dschungel ist überall: Nachdem Sarah Knappik ihr Gift nicht weiter verspritzen konnte, kam in dieser Woche eine Veteranin noch einmal zum Zug: Giulia Siegel.
Die Aufarbeitung der Sponsoring-Affäre wirft ein Schlaglicht auf Jürgen Rüttgers: Mit harter Hand, jungen Leuten und linken Themen hat er in der einstigen "Schlangengrube" aufgeräumt. Rächt sich diese Linie nun?
Als wir, gleich nach unserer Ankunft in Hongkong vor drei Monaten, in Discovery Bay auf der Insel Lantau Quartier bezogen, hatten wir eigentlich nicht den Eindruck, mitten in eine Schlangengrube geraten zu sein. Zwar gibt es hier eine für Hongkonger Verhältnisse fast schon üppig zu nennende Fauna, und nur sehr wenig erinnert an den asphaltierten Großstadt-Dschungel, wie man ihn aus Hongkonger Action-Filmen oder den Hochglanz-Werbebroschüren von Reiseveranstaltern kennt -- eher an eine vom Club-Med betriebene Spaßanlage in den Tropen. Doch dass DB nicht auf einer einsamen Ferieninsel irgendwo im Pazifik liegt, sondern Teil einer Millionen-Metropole ist, wird einem spätestens dann in Erinnerung gerufen, wenn man Richtung Osten schaut und in der Ferne die imposanten Skylines der Bezirke Central und Tsim Sha Tsui erkennt, die in nur 20 Schiffsminuten zu erreichen sind. Den Schlangen jedoch scheint diese Nähe zur Zivilisation nichts auszumachen. Sie fühlen sich in DB so wohl als wären sie im undurchdringlichen Urwald von Papua Neuginea. Vor allem Cobras und Pythons sieht man häufiger, aber es gibt auch noch einige andere Schlangenarten, darunter ein oder zwei hochgiftige. Die Schlangenfänger der Hongkonger Polizei jedenfalls können über Mangel an Arbeit nicht klagen. Hier eine Auflistung von Zwischenfällen, die es in letzter Zeit gegeben hat: • Eine Freundin fand beim Jogging eine tote Cobra im Seitengraben. Sie war von einem Bus angefahren worden, hatte sich wahrscheinlich noch in den Graben geschleppt und ist dort verendet. • Eine Cobra direkt vor unserem Haus wurde von zwei Arbeitern mit Bambusstangen gejagt. Ob sie entkam oder erlegt wurde, ist mir nicht bekannt. • Wie eine Zeitschrift berichtete, ist einem Wanderer auf Lantau Schlangengift ins Auge gespritzt worden ist. Der Mann mußte zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. • Eine Treppe nahe unserer Wohnung war einige Tage lang gesperrt – weil Schlangen im Gebüsch gesichtet worden seien. Wem das noch nicht reicht, für den habe ich hier noch zwei Videos zum Thema „Schlangen in Discovery Bay“. Viel Vergnügen!
Ich frage mich, warum ich so doof war, tatsächlich zu glauben, Onkels Opel einfach online an einen Privatmann verkaufen zu können. Aber inzwischen bin ich dankbar, vorsorglich für das Online-Inserat eine eigene Telefonnummer eingerichtet zu haben. Die Internet-Automobilbörse, der ich das Auto meines Onkels anvertraut habe, scheint eine temporäre Schlangengrube für zwielichtige Gebrauchtwagenhändler zu sein und das auch noch zu unterstützen. Wie anders wäre folgende Begebenheit zu erklären. Ich habe nicht mal das Angebot endgültig online eingestellt, da klingelt schon mein Telefon. Woher verdammt wissen die bereits von meinem Inserat und der Telefonnummer, die ich eigens für den Opelverkauf eingerichtet habe. Das kann kein Zufall sein. Gedächtnisprotokoll. Es klingelt, unterdrückte Rufnummer. Ich : Ja bitte? Er, mit Akzent: Es geht um das Auto. Is doch unfallfrei, oder? Ich : Haben Sie denn den Text gelesen, da sind schon Beschädigungen. Er : Kannst Du da was am Preis machen? Ich : Ich glaub, das ist doch keine Art und... Er : Wie was heißt keine Art. Du Hurensohn Ich (überrascht über die Aggressivität): Also, es wäre doch schön... Er: Du Hurensohn, Du Schwein. Was soll denn das? Ich: Entschuldigen Sie, ich lege nun auf. Mit den Anrufen mit unterdrückter Rufnummer ging es noch eine gute halbe Stunde weiter. Inzwischen konnte ich schnell einen virtuellen Anrufbeantworter eingerichten für Leute, die mit runtergeklapptem Visier anrufen. Nur zur Illustration. Ich hab das Auto um 18:21 Uhr online gehabt - bis 18:25 Uhr hatte ich 17 (!) Anrufe, so behauptet es zumindest meine Telefonanlage. Nach ein bisschen Internetrecherche ist aber klar, wie diese Leute so schnell von dem Opel erfahren. Es gibt Zusatzprogramme, die mich quasi in Echtzeit diesen Leuten ausliefern. So wie dieses . Und dieses wird auch hier beschrieben . Und das geschieht ganz offenbar mit Einverständnis der Online-Automobilbörse. Wie sonst kommen diese Programme an die Daten? Die haben ja sogar einen Inserats-Ticker für Händler. Ich für meinen Teil jedenfalls hatte bisher noch keinen seriösen Käufer. Das Telefon will einfach nicht zur Tageszeit klingeln. Noch einen Tipp habe ich: Stellen Sie das Ding bloß nachts ab. Ich weiß noch sehr gut, als ich den Vorgänger meines jetzigen Autos ebenfalls online verkauft habe. Da klingelte es auch gern mal nachts um drei. Ein Hoch also auf die Nachtschaltung meiner DSL-Telefon-DECT-Anrufbeantworter-Box. Vielleicht setze ich demnächst ganz altmodisch ein Inserat in die Lokalzeitung. : :
Während der Abgesang auf die Automobilbranche durch Detroit schallt, beklatscht die Musikszene einen Anfang: Vor 50 Jahren begann in der Autostadt der Siegeszug des ersten schwarzen Labelbesitzers, der die Welt verändern sollte: Berry Gordy gründete Motown.
Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer hat sich mit der Implantierung von Monika Hohlmeier als Kandidatin für die Europawahl in Oberfranken keine Freunde gemacht. Denn damit brechen gleich mehrere alte Konflikte neu auf.
Claus Kleber hat dem "Spiegel" einen Korb gegeben. Er bleibt beim ZDF. Für seine "work-life-balance" ist das wohl richtig, blamiert ist das Magazin. Was sich beim Sturz von Stefan Aust schon andeutete, setzt sich nun fort: Im "wichtigsten Print-Magazin" (Kleber) sind wahre Experten der Personalpolitik am Werk.
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