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Bewaffnete Konflikte berauben Millionen Kinder weltweit der Möglichkeit, eine Schule zu besuchen.
Eine klare Mehrheit der Menschen in Deutschland möchte trotz anders lautender Empfehlungen von Wissenschaftlern nicht, dass Kinder schon mir vier Jahren in die Schule gehen.
Die "Mara 18" gelten als die größte und brutalste Gang der Welt. Unter ihrem Chef "Criminal" kontrollieren sie - wie die Mafia - die Infrastruktur ganzer Länder und machen durch blutige Straßenkämpfe Teile Südamerikas unsicher.
Eine junge Deutsche soll von einem Ehepaar in Bosnien acht Jahre lang unter unmenschlichen Bedingungen als Sklavin gehalten worden sein.
Muslime werden Amnesty International zufolge in mehreren europäischen Staaten diskriminiert.
Der Oberste Gerichtshof Israels beharrt auf der Räumung der ältesten und größten illegalen jüdischen Siedlung im Westjordanland.
Er ist ein ruhiger Junge, ein wenig spießig gar. Doch an diesem Abend auf dem Berliner U-Bahnhof Friedrichstraße wütet er wie ein Wahnsinniger. Dafür muss Torben P. jetzt büßen.
Oder: Die Kinder sind die Kinder sind die Kinder, die allerliebsten. Worum es heute geht: Der Schulbesuch zu zweit, ein Einkauf für Drei macht mehr Spass, bisschen wie Falschgeld, Star Warser-Aufnäher, ein Besuch im Zoo zu viert, alte Zeiten/neue Zeiten, ein Diktat am Abend und nur zu gern erfüllte Nacht- Streichel-Sonderwünsche. Und immer wieder grüßt das verdammte Murmeltier: wenn der getrennte Papi nach der Trennung immer wieder Einiges tun muss, was vor der Trennung selbstverständlich war und es hinterher noch sein sollte, so wirken neue Selbstverständlichkeiten nach wie vor ab und zu ein wenig - unwirklich. Wenn man etwa als Mutter und Vater vor den Lehrern von Marie beim Elternsprechtag in der Schule sitzt und die Bestätigung erfährt, dass eine vergangene Ehe doch mehr Spuren hinterlässt auf der gewundenen, kleinen, zarten Seele der Tochter als es manchmal den Anschein zu haben scheint. Weil sich nämlich ein neunjähriges Mädchen oft verhält als sei sie schon fünfzehn und stets ganz vernünftig und rücksichtsvoll und sensibel und irgendwie viel zu groß für ihr so junges Alter. Weil sich Marie - wie jedes andere Kind - verantwortlich fühlt für die getrennten Eltern, was sie natürlich weder muss noch soll noch überhaupt. Aber sie macht sich dauernd Gedanken und wünscht sich, dass der getrennte Papi wieder zurückkommen möge. Auch das wollen die Kinder, wir wissen es doch, aber es ist jedes Mal ein Angang, vorsichtig zu erklären, warum das nicht gehen wird; Mami und Papi aber immer Mami und Papi bleiben werden. Die emotionale Quadratur eines gewesenen Kreises, das soll nun ein Kind halbwegs verstehen, ohne dabei auf grüblerische Gedanken zu kommen. Und die Kinder sind die Kinder sind die Kinder, die allerliebsten und da muss sich der getrennte Papi am Riemchen reissen, aber hallo. Und wenn er's mal nicht muss wie zum Beispiel beim Einkauf im Supermarkt, dann geht's ihm um so besser. Denn es ist doch eindeutig schöner, für Drei einzukaufen als wie vor Lichtjahren, früher, nur für sich allein. Auf dem Band liegen für Alexander, Marie und den getrennten Papi einfach mal mehr Sachen als bei einem Allein-Einkauf. Ich komme mir dann halt alleiniger vor und bilde mir ein, das würden die Anderen in der Einkaufsschlange sofort bemerken - ist Blödsinn, weiss ich, totaler Blödsinn. Nur gibt es eben Situationen, Stunden oder Tage oder Wochen, da wird der Kopf plötzlich verdächtig leicht, es fehlt die Verbindung von Herz und Kopf und vice versa. Es macht sich eine so schwere Leere breit, obwohl das doch gar nicht geht, eine leere Schwere, noch so ein Blödsinn? Ein bisschen läuft der getrennte Papi dann wie Falschgeld durch die Stadt, um zum Beispiel Star Warser-Aufnäher bei H&M für die Einkaufstasche zu kaufen, die findet Alexander gerade wahnsinnig cool, die hat ihm schon mal die Schwester des getrennten Papi auf T-Shirts genäht. Und der getrennte Papi fühlt sich wie in einem Film, aber wie in einem Film, der irgendwo neben ihm und nicht in ihm abläuft. So ähnlich ist es, wenn auf Wunsch der Kinder ein Besuch im Zoo zu Viert am Wochenende unternommen wird und bei jeder Station dort ein oder mehrere Situationen aus den gemeinsamen Familien-Zeiten in den Sinn kommen. Aber darüber wird kein Wort verloren, was brächte das auch, wem und warum und so-wie-so. Nur dass alte und neue Zeiten sich zwischendurch verwässernd ineinander verweben und sich die Schichten der Erinnerung über- und untereinander schieben, zwischendurch weiss der getrennte Papi gar nicht, wie ihm geschieht. Aber auch das soll alles ganz normal sein und der Rest des Lebens hat doch weiterzugehen, das gehört sich jetzt einfach. Da hilft es mit Marie ein Diktat zu machen, das erdet und katapultiert den getrennten Papi in seine ersten Schuljahre, die er nicht unbedingt in der besten Rückschau drauf hat, eher weniger. Da relativieren sich die Diktat-Fehler der Tochter sehr schnell als das was sie eben sind: Diktat-Fehler, die korrigierbar sind. Das kann von anderen Fehlern des getrennten Papi durchaus nicht behauptet werden. Vor allem wenn's Fehler sind, die eigentlich bevor sie noch gemacht wurden, schon als solche gesehen wurden, die Alarmglocken läuteten, allein: sie passierten, sehenden Auges und mit wehenden Fahnen und sie sind einem kleinen oder grossen Untergang geweiht, denn sich der getrennte Papi auch selbst verpasst hat, no way out und dann doch wieder. Da lasse ich mich dann gerne mal ablenken von den Kindern, die schon von der schönen Blässe der Müdigkeit gezeichnet, einmal mehr gestreichelt werden wollen, in den Schlaf. Wer könnte diesen Wunsch nicht allzu gut nachvollziehen. Alexander möchte bitte erst noch am rechten Ohr und hinterher auf dem Rücken gestreichelt werden und schläft darüber ein mit einem gemurmelten "Ich hab' Dich lieb, Papi". Marie reicht es, an der linken Schläfe sanft berührt zu werden und auch sie versichert dem getrennten Papi ihre unverbrüchlichen Tochter-Liebe. Plötzlich ist es ganz stille im Schlafzimmer, friedlich, als würde die wilde Welt sich mal eben so gar nicht mehr drehen, sondern sich von den Menschen erholen und sich hinlegen und einfach ruhen. Dazu alsbald dann mehr vom getrennten Papi...
Bei einem Schulbesuch in Südrussland hat Dmitri Medwedew die Muskeln spielen lassen.
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Er arbeitete in Hamburg, hatte hier Frau, Geliebte und Familie. Dann verschwand Ahmad S. Am Telefon erzählte er seiner Mutter, er wolle als Märtyrer sterben. Nun ist er in Händen der CIA. Seine Aussagen versetzen ganz Europa in Terrorangst.
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