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Bisher musste sich Tessa mangels Sparring-Partnerin allein durch die Shootings quengeln. Doch die Rettung naht in Form eines Rauschgoldengels mit spitzer Schnute. Larissa, die Gewinnerin des österreichischen Ablegers von "Germany's next Topmodel", mischt jetzt im Zickenzirkus kräftig mit.
Die britische Soulsängerin Joss Stone lässt der ganze Rummel im Show-Business nach eigenen Worten kalt.
... in 'school shootings'. Warum, fragten mich meine Kollegen seit gestern? Daher aus aktuellem Anlass ein Zusatz. Wie fast jeden Tag hatte ich auch heute Dienst am Metalldetektor durch den alle Schüler müssen. Mein Partner fragte mich heute auch nach dem 'Warum?' Eigentlich liegen die Fakten auf dem Tisch. Vor dem Hintergrund, dass es keine totale Sicherheit gibt, ist der leichte Zugang zu Waffen hier in USA einer der Hauptgründe. Es gibt auch Verbrechen die mit Messer und Fäusten begangen werden, aber besonders 'violent' wird es bei Schusswaffen, wie auch bei der aktuellen Schiesserei in Ohio. Ein zweiter Fakt ist eine Verherrlichung der Gewalt. Hierzulande, wo ein möglicher 'Nip Slip' von JLo bei den Oscars die Moralapostel die Lupe herausholen lassen, kontrastiert geradezu die Gewalt auf den anderen Kanälen. Nippel oder doch nur Randareola stehen Kopfschuss oder Machete gegenüber. Ein weiteres Problem sind Bullies und deren Opfer die möglicherweise nach Rache sinnen. Frühstadien einer schwelenden Gewaltbereitschaft zu erkennen, ist bei den riesen High Schools kaum möglich. Gun Control ist aus dem Sprachwortschatz vorerst gestrichen. Im Wahlkampf taucht ab und zu auf, dass Obama in seiner 2. Amtszeit als erstes die Waffen wegnehmen will. Warum er damit eine gesamte Amtszeit gewartet hat, kann niemand beantworten. Aber die Angst davor lässt schon jetzt die Waffen und Ammo Dividende in die Höhe schnellen. 3 Tote Jugendliche sind das Resultat des aktuellen Amoklaufs. Ich bin mir sicher wir werden bald von nichterkannten Problemen lesen. Die Frage nach dem 'Warum' wird vielschichtig auftauchen. Warum hat man die Situation nicht ansatzweise vorher sehen können? Warum hat man Warnsignale nicht erkannt? Warum wird das soziale Feld "Schule' immer wieder von solchen Tragödien heimgesucht? Kann eine Kombination aus Metalldetektoren, Gun Control,  Beratungslehrern/Counselors, Anti-Bullying-Unit und eine Umkremplung der Lernstätte Schule derartige Taten verhindern? Sicher nicht, aber zumindest effizient eindämmen. Man wird sicher Zigaretten eher als Waffen aus der Bevölkerung verbannen. Die Logik der Waffenlobby wird in der High School nicht wie nach dem letzten Virgina Tech Schooting funktionieren. Da die 'youngsters' noch keine 21 sind, dürfen sie keine Waffen haben die einen Amokläufer stoppen könnten. Viele Universitäten haben inzwischen das tragen von Waffen erlaubt. In der Schule? Moment mal.... muss ich evt. bald auf die Gun Range zum Training? In der Logik der Waffenlobby klingt das bewaffnen der Lehrer plausibel, oder?
Heidi Klum hat durchgegriffen. Zwei Mädchen hat sie nach Hause geschickt - raus in die Freiheit. Frei von Zickereien und der "menschenunwürdigen Behandlung".
Ich habe die Tage mal aggressivst meine Festplatten durchwühlt und dabei festgestellt, wieviel Zeugs sich doch im Laufe der Zeit so ansammelt. Komisch dabei, dass einem so etwas tatsächlich frühjahrsputzähnlich in dem Sinn kommt, um die Zeit. Alles mal entrümpeln. 200 GB haben dabei ihren Datentot gefunden. Und was soll ich sagen. Tat gar nicht weh. Aber es war ein gelungener Anlass, sich durch den einen oder anderen Ordner zu wühlen, und zu schauen, ob man mit 4 Jahre alten RAW-Dateien, die man auch seit 4 Jahren nicht geöffnet hatte, noch was anfangen kann. Es ist ein irgendwie befreiendes Gefühl, den Löschen-Knopf zu drücken :-) Allerdings bin ich mir auch grad nicht sicher, ob „recycling“ unbedingt dann ein Qualitätsgarant ist. Bisweilen fügen sich aber Einzelbilder erst in einer Kombination zu einem „rundgelutschten“ Ganzen. Der eine rauft sich die Haare und unterstellt mangelnden Entscheidungswillen, wenn man eine „Serie“ zusammenstellt. Wobei die ja nicht zwangsläufig ihre Fortsetzung innerhalb eines Shootings finden muss, sondern mittels eines irgendwie gearteten roten Fadens von Shooting zu Shooting das Staffelholz weiter geben kann. Der nächste sieht sich als Konzipierer und hat im Hinterkopf das „große Ganze“, bei dem jedes neu entstandene Bild seine Ergänzung im dem Darauffolgenden finden kann. Zyniker mögen dabei meinen, dass der Einzelbildmacher eben einfach keine Kapazitäten hat, von einem Shooting zum nächsten zu denken und die übergreifende Kreativität damit erschöpft ist, zum kommenden Termin wieder ins gleiche Studio zu finden. Da wir aber alle ein Herz für Randgruppen haben und uns ungerne komplett festlegen, sei gesagt, dass man überraschender Weise sich beides mal zu eigen machen kann. Mal so. Mal so. Gelle? :-) In diesem Sinne Es grüßt der Papendieck
...und zwar hinter die Kulissen. Ab geht es direkt zum Fotoshooting für die kommende Herbst-/Winter-Saison 2011. Wir sind also mal wieder ein Jahr voraus ;-) Produktionsstätte war das Würzburger Studio des Fotografen Ingo Peters , der einmal mehr die Kampagne für Lezard shootete. So herrschte eine entspannte und professionelle Arbeitsatmosphäre am Set, die dazu führte, dass der ganze Zauber nach 12 Stunden bereits vorbei war. Gestärkt vom leckeren, wie unkomplizierten Catering inklusive Croissants und Sushi, konnten Model Milana Keller & Co. schon um 19 Uhr die wohlverdiente Heimreise antreten. Das Ergebnis dieses straffen Arbeitstags? Der Beginn meiner Arbeit, ein waschechtes Making-of in Bildern, aktuelle Modethemen präsentiert im Retro-/Mad Men-/70ties-Look, viele Lieblingsstücke und ein Designer, der mir mal wieder Rede und Antwort steht (im folgenden Post). Was will man mehr... Making-of René Lezard Kampagne F/W 2011, Würzburg 09.11.2010 ...and The Oscar, The Hulk and The Hasilein are going to.... ...F/W 2011 René Lezard by Matthias Heitzler, Ingo Peters, Milana Bogolepova Keller and Set-Team... ...und wenn ihr die Anzeigen dieses Würzburger-Shootings in kommenden Zeitschriften seht, könnt ihr ruhigen Gewissens sagen, ihr seid direkt dabei gewesen. ;-) Viel Spaß mit dem tollen Ergebnis. ...mein favorisiertes Outfit. 6 Trends auf einmal. Neue Rocklänge (Midi = Megatrend!), Taillenbetonung, Camel, Söckchen, Schnürschuhe und Strick. ...Jeanshemd unter Camel-Anzug. Respekt! ...Konfektion und camel, camel, camel... ...fango, dunkelblau, Midi, taupe...wunderbar... ...irgendwie hatte St. Emile eine ähnliche Print-Idee, allerdings fürs Frühjahr... Die ganze Kollektion ist so klar, modern und weiblich. Ich bin absolut positiv überrascht, hatte ich doch ehrlich gesagt, René Lezard in den letzten Saisons schon aus meiner "Muss-ich-unbedingt-sichten-Runde" verbannt. Zwischendurch, nachdem Otto Drögsler und Jörg Ehrlich sich entschlossen, statt weiter mit Lezard zu arbeiten, ein eigenes hochwertiges, jerseylastiges DOB-Label zu gründen ( Odeeh ), hatte Lezard irgendwie seinen Weg verloren. Für mein Ein- bzw. Verkäufer-Empfinden war bereits 2008 ein gewisses "Auf-der-Stelle-treten" im Gange. Nach dem Designerwechsel wurde es ganz deutlich, dass René Lezard Women nicht wusste, wo sie mit ihrer Marke stehen oder hinwollen. Erst nicht rechtzeitig weiterentwickelt, dann zuviel auf einmal gewollt. Lezard ist nicht Lifestyle, Lezard ist gekonnte Konfektion. Diese Orderrunde befindet sich das René Lezard- Team wieder am richtigen Ort. Dem Weg inspirierter, professioneller Konfektion. Klare, kluge Linien. Modernität mit aktuellen, dennoch klassischen Rocklängen und 70er-Jahre angelehnten Zweiteilern. Deutliche Thematik, aber alles nicht zu fancy. Das sind die richtigen "Leisten" für René Lezard . Die Marke ist wieder "unterwegs". Auf der Berliner Premium werde ich jedenfalls für den Lezard-Stand mehr Zeit einplanen als die vorangegangenen Saisons und zwar nicht als Alice, sondern als Einkäuferin. Gleich nach den ersten fertigen Bildern dieser Produktion hatte ich übrigens eine musikalische Assoziation in Bild und Ton. Vanessa Paradis. Ob es an den schönsten Camel-Variationen der anstehenden Saison liegt? An den 70er Anklängen? Keine Ahnung, jedenfalls hat's gefunkt. Lieblingsstücke, die auch zu meinen F,avoriten gehören bilden den Abschluss des Blicks hinter die Kulissen einer internationalen Foto-Kampagne. Im nächsten Artikel erfahrt ihr dann Persönliches, Berufliches und Inspirierendes von Matthias Heitzler, Head of Design, René Lezard. Bis dahin deckt Euch für das Frühjahr jetzt schon mal mit typischen, aber auch knallebunten Chinos ein. Einige sind breits im Sommer 2010 auf diesen Trendzug aufgesprungen und können jetzt Ausschau halten nach den neusten Flared-Jeans und Marlene-Hosen. Für alle anderen oder die, die nicht genug kriegen können von diesem lässigen unkomplizierten Look gilt: Immer schön krempeln! Brandempfehlungen: Closed mit Jill, Keri und Zoe, Mason's mit Jaqueline und Marilyn, sowie Maison Scotch . Ach ja, ich wünsche allen ein unerwartetes, aufregendes und kreatives 2011! Bisous, Alice.
Der Frost hat mir heute irgendwie die Birne verklebt. White-out im Geiste. Damit hier aber auch mal ein bisschen was zotiges zu Tage tritt, möchte ich einfach mal ein paar Anekdoten zum besten geben, die einem so widerfahren, wenn man sich mit extrovertierten und „fotogeilen“ Vertretern des weiblichen Geschlechtes abgibt.  Zu eigenwilligen Korrespondenzverläufen im Zuge einer Terminvereinbarung will ich zu einem späteren Zeitpunkt kommen und nichts vorweg nehmen. Was mich immer wieder am meisten beeindruckt, ist das kreative Potential der „Ladies“, wenn es darum geht ein Shooting abzusagen. Ich verzichte hier und heute mal auf eine Bebilderung, weil es den Eindruck erwecken könnte, das wäre ein versteckter Hinweis auf die Person, um die es ginge. Wobei es ja quasi sinnfrei wäre, Bilder von jemandem zeigen zu wollen, den man sowieso nicht fotografieren konnte, weil das Shooting ja abgesagt wurde. *Grübel*  (Anmerk. d. Verf. : Dem nicht so bewanderten Mitleser sei geschildert, dass es im Wesentlichen zwei Arten von Shootings gibt. Aufträge, bei denen man rumstehendes, rumliegendes, rumlaufendes, aber immer gutaussehendes Menschenmaterial benötigt. Und die individuellen eignen Ideen, die man mit jemandem, der Lust hat und passen könnte, zusammen umzusetzen versucht. Ersteres wird so gut wie nie mit fadenscheinigem Palaver abgesagt, denn es geht ja um Knete *zwinker*. Bei allem anderen kommen echte Klopperargumente.)  Neben der Art und Weise wie solche „Privatveranstaltungen“ gecancelled werden, sind die Ausreden meistens ziemlich durchschaubar und machen einen weniger durch die Absage an sich ärgerlich, sondern eher durch die Tatsache, dass man für so blöd gehalten wird, den Happen so zu schlucken. Genauso blöd, wie zu glauben, man erführe nicht, warum sie eigentlich abgesagt hatte. Wenn es nach Ausrede Nummer eins ginge, dürfte kaum ein Modell ein noch funktionierendes Auto haben, sooft wie die Kisten angeblich im Eimer sind. Außerdem haben viele Modelle auch keinerlei Verwandtschaft mehr, so viele Leute wie da immer sterben. Aber vielleicht sind die ja auch immer alle vor das Auto gelaufen, als die Dame loswollte? Das wäre ein logischer Zusammenhang, oder? Unfall und wieder wer hin. So was aber auch! Wenn die Mädels die Kreativität, die sie beim Ausredenerfinden entwickeln, mal in Ideenreichtum in Sachen Fotografie lostreten würden, dann wären entsprechende Portfolios frei von diesem langweiligen Susi-und-Strolch-Mädchen-Geknipse. Am Verstand zweifeln lässt z.B. die Ausrede, man hätte den eignen Geburtstag vergessen und könne deswegen nicht kommen. Absagen ist ja nicht schlimm, aber man muss es nur tun. Das schön unpersönliche SMS-Schreiben macht es natürlich so schon verantwortungsfrei. Und Aussetzer im Mobilfunknetz verhindern natürlich auch immer, dass man sich melden konnte. Der plötzlich erscheinende neue Freund hilft auch immer beim Rückzug, oder der frisch gebackene Ex-Freund noch viel mehr. Die Hochzeit einer der Schwestern kam auch ganz überraschend. Doof nur, wenn man weiß, dass es keine Geschwister gibt. Bandscheibenvorfälle sind echt ´ne hässliche Sache. Aber die jungen Dinger von heute sind ja so verrückt, dass die ein paar Stunden später durch spontane Selbstheilung in der Lage sind, bei einem bezahlten Workshop akrobatischste Posen einzunehmen. Der Wahnsinn! So rollt auch schon mal ein ICE über den Schminkkoffer oder das Modell aus dem gleichen Ort findet angeblich die Straße nicht, in der das Studio ist und schreibt lieber eine SMS, dass sie sich nicht verarschen lässt, anstatt kurz per Telefon nachzufragen. Der uneinholbare Oberklopper ist allerdings das pflichtbewussteste Modell, das ich kenne. Und ich versichere, dass es kein Ausgedachter ist. Nur an ihren wartenden „Auftraggeber“ denkend, griff sie selbst in größter Not geistesgegenwärtig zum Telefon und meldete sich mit verschwörerisch gedämpfter Stimme, um mitzuteilen, dass sie gerade im Kofferraum eines Auto entführt wird, und deswegen nicht zum Shooting kommen könne. Mal ehrlich. Ist das nicht ehrenwert? *GRÖHL* In diesem Sinne Es grüßt der Papendieck
Aus gegebenem Anlass sei heute nur mal ein kurzer Anriss dessen publiziert, womit Master Hoppe und meinereiner sich ein paar Tage beschäftigt haben. Hexenmeister Hoppe hat mit dem Ensemble des Musicals „WICKED-Die Hexen von OZ“ ein prächtiges Kalendershooting durch gehämmert. 13 Bilder, teils mit dezidierter „Choreo“ galt es auf Film zu bannen. Ich will an der Stelle auch gar nicht viel berichten, da das Spannende daran die Bilder sein werden, die es im fertigen Kalender zu sehen geben wird. Man darf sich auf reinste Hoppe-Fotografie freuen, denke ich. Also weiß ich. Ich war ja dabei. (Einer musste ihm ja das Licht einstellen, die Kamera anschalten, die Objektivdeckel abmachen, Kaffeeholen und das Posing erklären. Machen wir ja immer so, wenn wir zusammen arbeiten. Nie macht derjenige das selber, was man hinterher sieht auf den Bildern. Wenn man anderen Glauben schenken darf, die zwar nicht dabei sind, aber es GANZ genau wissen, nech?) Professionelle Körperbeherrschung und den Drang vor eine Kamera konnte man bei den Jungs und Mädels beinahe schon voraussetzen. Was allerdings wirklich nachhaltig beindruckt hat, war die Disziplin und das Höchstmaß an individueller und allgemeiner Organisation, die der „Planungsstab“ da präsentiert hat. Robert, Terence und Nuno : Danke, Gracie, Graças!!! Zweieinhalb Tage Powerplay und am dritten Tag Einzelknipsereien mit den Leuten, die nach den anderen Tagen die Nase immer noch nicht voll hatten von Shootings. Gutaussehende und bewegliche Mädels bin ich ja gewöhnt. So viele vorzeigbare Männer, die es vor eine Kamera zieht, auf einem Haufen, war quasi das Eldorado für uns Körper- und Kopf-Knipser. Ach, und………..Danke Marc fürs Mitnehmen.... And thanks to all the "Wicked People". In diesem Sinne Es grüßt der Papendieck
Nun ist es amtlich. Össelwetter in ganz Deutschland treibt die Knipser aus den zugigen Hinterhöfen ins mollig warme Studio. So auch dieses Wochenende, wo mal wieder ein schicker Workshop zum Thema „Ästhetischer Akt“ angesagt war. Anbei mal ein kleiner Lichttest, bei dem lediglich ein einzelner Spot von fast direkt oben einen schönen Bühnenlicht ähnlichen Charakter erzeugt.  Im Wesentlichen ging es dabei um Grundlagen wie Benutzung einer Blitzanlage – und dem Faktor „Reproduzierbarkeit“ mit einfachen Mitteln für spätere selbst initiierte Shootings zu Hause oder in anderen kleinen Studios. Lichtsetzung und Basics in Sachen Bildidee-Entwicklung hatten Anteile, genauso wie der respektvolle Umgang mit einem Aktmodell sowie die Kommunikation und Vermittlung der eignen Vorstellungen. Die gute Nera hat mal wieder dabei bewiesen, dass ein Anfänger keine Scheu haben muss, mit einem erfahrenen Aktmodell zu arbeiten, denn mit entsprechender Aufmerksamkeit und in ruhiger, entspannten Atmosphäre, schaffte sie mal wieder, Unsicherheiten schnell vergessen zu machen und die Leute zum Selberrumtüfteln zu motivieren. Ich habe bis jetzt nur einige weniger Endergebnisse von den Teilnehmern gesehen, aber ich denke, wir haben mal wieder bewiesen und gezeigt, dass Platz in der kleinsten Hütte ist und mit dem Verwerfen von Althergebrachtem bzw. mit dem Kombinieren unterschiedlicher Ansätze Fotos möglich sind, die durchaus vorzeigbar sind und etwas abseits des erwarteten Standards sind. Geschmäcker sind dabei kaum verschiedener, aber letztendlich stelle ich immer ganz gerne den Werkzeugkoffer hin und zeige, was man mit was anstellen kann bzw. warum es manchmal auch Spaß macht, Dinge zweckentfremdet zu benutzen. Immer nach dem Motto: „Schön, dass es Lehrbücher gibt. Aber man muss sich ja nicht halten. In diesem Sinne Es grüßt der Papendieck
Eine Anfrage eines geneigten Lesers will ich mal zum Anlass nehmen eine neue Sparte zu eröffnen. Und als Kind der Siebziger und frühen Achtziger bleibt mir als eine Art Hommage an den Herren mit dem Zwirbelbart und dem CH-Fehler nur eine Benennung. Es folgt der Hobbytip. Die Frage war nach dem Aufwand und der Bauart des gezeigten Wasserbeckens. Vorweg sei gesagt, dass es sicherlich mind. 32 andere Arten gibt, das zu bewerkstelligen, aber ich beschränke mich mal auf die, wie sie Master Hoppe ausgetüftelt hat.  Die Skizze zeigt es unterstützend, was da so verwendet wurde. Vier Baubohlen wurden im Quadrat hochkant gestellt mit dicken Winkeln zusammen „gespaxt“. An jede Ecke wurde ein stabiles Kantholz von 3 Meter Länge senkrecht platziert, um später einer schwarze Moltonbahn als Aufhängung zu dienen. In das Bohlen-Quadrat wurde eine handelsübliche Teichfolie (4x4m) gelegt. Und dabei einfach über die Ränder übergeschlagen. Befestigen sollte man das VORHER nicht, denn durch das eingefüllte Wasser zieht sich die Folie ja noch genau in Form und würde sonst spannen und das Konstrukt nach innen rein kippen lassen. Das Gewicht des eingefüllten Wasser zieht die Folie schon an die passenden Stellen.  Beim Thema Gewicht. Eine Grundfläche von 3x3 Metern (also 9 qm) befüllt auf 15 bis 20 cm Wasserhöhe ergibt souveräne 1,8 Kubikmeter Wasser. Für die ungeübten Hobbymechaniker und Physikverweigerer. Das sind 1,8 Tonnen Wasser. In Worten : Eintausendachthundert Kilogramm H 2 O! Da sollte man im Zweifel einen Statiker fragen, denn selbst bei nur 10 cm Füllhöhe ist´s noch fast ne Tonne! Und wo wir schon beim Thema Wasser sind. Man sollte auch bedenken, dass man das Zeug da nicht nur rein bekommt, sondern auch wieder raus! Wichtig beim „rein“ ist vor allem die Temperatur. Man beachte, dass dort ein Modell drin sitzen wird. Und die 12 Grad Leitungstemperatur sind vielleicht nur für Oxana aus Nowosibirsk „badewannenwarm“. Da müssen schon 40 Grad im Vorlauf sein, damit bei der Menge und Fläche für einen angemessenen Zeitraum des Befüllens und des Shootings noch aushaltbare Verhältnisse herrschen. Auch nicht unwichtig im Zusammenhang mit Wasser. Strom. Es heißt zwar, dass man bei leichten Depressionen ein Bad mit ätherischen Ölen und bei schweren eins mit Fön nehmen soll, aber wenn man halbwegs fürsorglich seinen Modellen gegenüber sein will, ist die Sicherheit nicht zu verachten. Also primär geht´s natürlich um das teure Equipment, was es zu schützen galt, aber lasst es euch gesagt sein. Einen abgesoffenen Blitzkopf könnt ihr auf den Elektronikschrott werfen, ein durchgegrilltes Modell wird man echt schwer los in der heutigen Zeit.  Also, was ist zu tun. Ich denke, ich verrate keine Geheimnisse, wenn ich sage, dass man sein Galgenstativ und vor allen dem Blitzkopf ausreichend sichert gegen „In-das-Becken-Reinfallen-usw.“. Steckdosen u. ä. sind aus dem Spritwasserbereich zu bringen. Extremen Wellengang sollte das Modell dann auch vermeiden. Sonst ist die ganze Bude voll gesifft und das will ja auch keiner, nech?  Dann kann´s eigentlich schon losgehen. Das „zenitale Licht hilft, die Umgebung im Dunkel „absaufen“ zu lassen. Weitergehende Bearbeitung am Rechner tut ihr Übriges. Um eventuelle „helle Reste“ auf dem Hintergrundmolton und durchschimmernde Falten in der Folie verschwinden zu lassen, ein kleiner Tipp. Man füge in PS einfach eine Tonwertebene ein, schiebe deren Weißregler fast nach ganz links in den Schwarzbereich. Damit überhellt man extrem und die kleinen nervigen hellen Punkte im Schwarz werden sichtbar. Die Dinger einfach wegretuschieren auf der Bildebene und anschließend die eingefügte Tonwerteben einfach wieder raus kicken. Und es bleiben einem dämliche Kommentare in Foto-Gemeinschaften erspart, wo Leute die Bilder anderer herunterladen und bei 400%-iger Vergrößerung sezieren und nach Pixel-Verrutschungen drogenhundartig durchschnüffeln.  Die Frage, ob man so etwas ohne viel Aufwand hinbekommt, mag damit vielleicht nicht so ganz umfassend beantwortet sein. Denn, ob etwas aufwändig erscheint oder nicht, obliegt der Eigenwahrnehmung. Für mich stellte es kein Aufwand dar. Hat ja der Hoppe gebaut *ätsch* Nein, mal im Ernst. Es ließ sich binnen 30 Minuten wieder auf- und abbauen. Das einzig langwierige war das Befüllen bzw. das Entleeren. Ansonsten galt die Devise: „…"Motivation ist der Quotient aus Eigennutz und Zeitaufwand multipliziert mit der Wurzel aus Effizienz plus Attraktivität des Angebotes." In diesem Sinne Es grüßt der Papendieck P.S.: Übrigens vielen Dank, Hermann, für das Nachfragen. So oder so ähnlich würde ich mir das öfter wünschen.
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