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Statist

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Klimawandel
Klimawandel
Die Sonne ist nur Statist

Neben CO2 gilt die Sonne als entscheidender Faktor für den Klimawandel. Deutsche Wissenschaftler untersuchten das Ausmaß der Sonnenaktivität. Klimaforscher Joachim Jungclaus erzählt im stern.de-Interview, warum das Ergebnis Klimaskeptiker überraschen dürfte.

Silverstone
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Weltmeister als Statist

Um den Sieg fährt Formel1-Weltmeister Michael Schumacher in dieser Formel1-Saison selten mit. Auch in Silverstone konnte er den Sieger Montoya nicht gefährden und wurde Sechster.

SPD in Bayern
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Stoßgebete für Christian Ude

Öffentlich hat er mit dem Ruhestand geliebäugelt, jetzt will Christian Ude, Münchens OB, doch nochmal das große Rad drehen - als SPD-Kandidat bei der Landtagswahl 2013. Seine Partei ist schon völlig aus dem Häuschen.

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Ach, Afrika...Teil 6

Der TÜV ist ja hier schon bisweilen eine Geißel, dessen Fängen man schwerlich entkommen kann. Dass es eine ähnliche Institution in afrikanischen Gefilden gibt, war mir bis zu dem Zeitpunkt nicht klar, in dem mir mein herzallerliebster Sachbearbeiter im sog. „Straßenverkehrsamt“ in Windhoek, einen kleinen Zettel durch „Kunden-Futterluke“ schob. Natürlich ohne weitere Erklärung, versteht sich. Fürs Quatschen wird er ja schließlich nicht bezahlt. Dank der freundlichen Mithilfe der mich wie Möwen einen einlaufenden Krabbenkutter umkreisenden Ansammlung freundlicher Menschen südwestafrikanischer Herkunft war es mir dann möglich den Prozess des Autoanmeldens in eine finale Richtung zu lenken. Als erstes stand ein Termin bei der lokalen Polizeistation an. Irgendwie war mir da nicht ganz wohl bei. Nicht, weil ich Dreck am Stecken hätte, aber man merkt, dass Klischees und ein bisschen Vorurteil, geboren aus wilden Geschichten anderer Afrika-Reisender, das kleine Flämmchen der Voreingenommenheit am Lodern halten. Erstaunlich kundenorientiert gelang es dem Uniformierten in dem kasernenartigen „Prachtbau“ mir sofort zu helfen und mich an die zuständige Bürokraft weiter zu vermitteln. Aber ich hätte es wissen müssen. Wenn dir jemand wortgewaltig und überfreundlich hilft und dich zu jemandem anderen verweist, dann macht er das nicht aus reiner Menschenfreude, sondern um dich geradewegs in die Abgründe afrikanischer Bürokratie schauen zu lassen. Man verzeihe mir die lästerliche Formulierung, aber eine so „große“ Frau hatte ich bis dato noch nicht gesehen. Und schon gar nicht eine , die in einer Uniform steckt. Mit sitzsackähnlichen Ausmaßen, kombiniert mit einer Laune, die man sonst nur einem Honigdachs zuschreiben würde, thronte diese schwarze Offenbarung und Inkarnation von MAMA AFRIKA in einer bis zum Platzen gespannten weißen Bluse und einem an ein römisches Feldlagerzelt erinnernden dunkelblauen Rock auf einem Barhocker (!!!!) hinter dem Schalter und verdrehte just in dem Moment mit einem Seufzer vor Glückseligkeit über meine Ankunft die Augen. Das begleitende Geräusch dazu erinnerte mich irgendwie an die Szene in Jurassic Park als Sam Niell sein Ohr auf den magenverstimmten Triceratops legte. Und diese Frau ist also die „Kundenbetreuerin“? O.k.! Na, dann! Ich habe keine Ahnung, WIE dieses informelle Gespräch abgelaufen ist, denn ich habe NULL verstanden von dem, was sie sagte. Irgendwann drückte sie auf eine Art Buzzer und ich stellte mich schon aus das Schlimmste ein. Im Knast soll´s ja echt nicht schön sein. Doch dann näherte sich eine andere „Kundenbetreuerin“ dem Raum, was ich erst nur durch das staccato-hafte Klacken hoher Absätze erahnen konnte. Mit schlimmen Befürchtungen über das mich Erwartende wurde ich aber eines besseren belehrt. Wenn die Dame hinter dem Schalter mit vorherrschender Materie gleich zu setzen wäre, war DIE Lady so etwas wie Antimaterie. Ein anderer Begriff als „gazellenhaft“ fällt mir einfach im Zusammenhang mit dieser Erscheinung nicht ein. Sie sprach natürlich auch nicht mit mir, sondern ruckte nur mit hochgezogener Augenbraue mit dem Kopf in die Richtung, in die ich folgen sollte. Wie vom Designer durchdachte Proportionen schwangen in Form von idealer Abstimmung in Sachen Hüfte und Taille vor mir den Gang entlang. Aber ich schweife ab *räusper*. Besagte Dame lieferte mich umgehend bei einem „Officer“ ab, der mich rüde in die Realität fortschreitender Amtsgeschäfte runter bremste. Irgendwie war ich nur Statist in der ganzen Sache und kam mir ein bisschen ausgeliefert vor. Vor allem als der gute Mann feststellte, dass die Fahrgestellnummer – und um die ging es letztlich bei der polizeilichen Vorführung – in den Papieren nicht der Nummer entspricht, die sich im Auto befand. Tja, das war´s dann wohl. Doch Knast. Spontane Schwitzattacken gefolgt von sich durch Blutmangel erzeugtem Tunnelblick und papptrockener Zunge, glotze ich wie ein angeschossener Kudu in die sich mehr und mehr verengenden Augen meines „Verbindungsoffiziers“. Er holte tief Luft, nestelte an seinem Bat-Man-Allzweckgürtel herum, und ich sah mich schon mit Handschellen den Gang runtergezerrt. Kopfschüttelnd fummelte er jedoch einen Kugelschreiber hervor, strich die Nummer in den Papieren durch und schrieb die vorhandene Nummer einfach drunter. Stempel drauf. Handschlag. Good bye, Mister and have a nice day! Klatsch, bumm, fertig. “Hurry, hurry, Mister….â€, kam an mein Ohr, als ich nach zwei Minuten Stasis mich immer noch nicht bewegte und mir der Police-Officer damit andeutete , dass ich mich dann doch jetzt mal verkrümeln sollte. Schließlich hätte er ja nicht den ganzen Tag Zeit. Manche Dinge MUSS man nicht verstehen. Einfach nur so hin nehmen. Also brummte ich mit dem Auto, welches nun FAST offiziell meins war, dann doch endlich in Richtung „TÜV“. Aber das ist eine andere Geschichte wert. In diesem Sinne Es grüßt der Papendieck P.S.: Und bevor sich wieder jemand beschwert. Die Bilder haben nüscht mit dem Text zu tun. Ist nur Deko!

Nachrichten-Ticker
Oppositionskandidat boykottiert Präsidentenwahl in Weißrussland

Der Führer der größten Oppositionsbewegung in Weißrussland hat angekündigt, die Präsidentschaftswahl im Dezember zu boykottieren.

Der Fußball-Blog
Blog "Der Fußball-Blog"
Stolz im Schatten

Große Ereignisse bleiben auch nach dieser WM in Erinnerung. Die grandiosen Spektakel der deutschen Nationalmannschaft. Das fast perfekte Spiel der Spanier und ihr unglaublich geduldig erspielter Triumph. Im Schatten dieser Giganten gibt es aber auch andere Momente, die man nicht vergessen kann. Am Samstag, den 12. Juni betritt Diego Armando Maradona die Bühne. Mit seinen Argentiniern besiegt er Nigeria 1:0, aber das Ergebnis ist Nebensache. Maradona zeigt mit großer Gestik seine Freude, seinen Ärger, er tätschelt und knutscht seine Spieler, so als ab ob jeder von ihnen und nicht nur Sergio Aguero ein Schwiegersohn von ihm wären. Nur wenn das Spiel zwischendurch vor sich hin plätschert, betrachtet Maradona das Spielfeld wie ein Bademeister sein Schwimmbad – ein wenig gelangweilt, doch sicher, dass er alles unter Kontrolle hat. In den ersten Spielen hat Maradonas Argentinien alles unter Kontrolle, aber das ändert sich. Maradona ist trotzdem eine der herausragenden Persönlichkeiten dieser Weltmeisterschaft. Man muss ihn nicht mögen, aber in seinem grau melierten Bart und in seiner Michelin-Männchen Figur steckt viel Geschichte und noch mehr Charisma. Maradona ist ein krasser, irgendwie immer noch kranker Typ – aber ein Typ ist schon viel wert in einer Fußballwelt, in der die Fans im Stadion manchmal wie perfekt verkleidete FIFA-Hostessen aussehen. Nur – als Typ ist man nicht unbedingt ein guter Trainer. Maradona ist genau genommen gar keiner, er glaubt immer noch, dass Spiele durch einen genialen Spieler gewonnen werden können. So wie Argentinien 1986 eine ganze WM dank ihm gewann. 2010 hat Maradona Messi, aber Messi allein hat keine Chance gegen ein großartiges deutsches Team. Drei Tage nach dem man zum ersten Mal Maradona begegnet ist, fällt bereits das schönste Tor dieser WM. Unnachahmlich wie der brasilianische Außenverteidiger Maicon gegen die Nordkoreaner den Ball fast von der Torauslinie, mit voller Absicht ins Tor schnibbelt. Danach fallen noch einige spektakuläre Weitschusstore, bei denen man aber nie genau weiß ob tatsächlich der Spieler oder nicht doch der WM-Ball Jabulani für die Flugbahn verantwortlich ist. Die wenigen spektakulären Treffer stellen dem Turnier natürlich kein gutes Zeugnis aus. Trotzdem – nach viel Angsthasen-Taktik in der Vorrunde bekommt man bei dieser Weltmeisterschaft besseren Fußball als vor vier Jahren in Deutschland zu sehen. So auch beim Gruppenspiel Kamerun gegen Dänemark in Pretoria. Ein Duell, über das am nächsten Tag fast nur unter ferner liefen berichtet wird. Dabei spielen insbesondere die Löwen aus Kamerun großartig. In der Schlussphase jagt eine Chance die nächste. Kamerun ist aggressiv, trickreich, leidenschaftlich und überraschend – aber eben auch verhaftet in alter afrikanischer Fußball-Naivität. Vorne nutzt man seine Chancen nicht, hinten wehrt man sich zu wenig. Für die Dänen kommt es dagegen zum Gruppen-Endspiel gegen Japan und auch dort sind sie wieder an einem ganz speziellen WM-Moment beteiligt. Doch wieder nur als Statist und Zuschauer. Denn der Japaner Keisuke Honda zeigt in diesem Spiel kurz vor Schluss den schönsten Trick dieser WM, als er sich den Ball mitten im Strafraum und in Bedrängnis irgendwie hinten rum links vorlegt um ihn dann perfekt zum Mitspieler zu passen. Japan steht im Achtelfinale und Honda auf der Einkaufsliste der ganz großen Clubs. Großes Kino also schon in der Vorrunde, aber große Drama kommt erst noch. Es ist Achtelfinale, es ist der 2. Juli, Ghana spielt gegen Uruguay. Ghana die letzte afrikanische Hoffnung bei der ersten Weltmeisterschaft auf dem afrikanischen Kontinent. Das Spiel wogt hin und her, es werden Fehler gemacht, „hüben wie drüben“ hätte Heribert Fassbender gesagt. Aber es ist kein schlechtes Spiel wie uns Steffen Simon und Günter Netzer weismachen wollen. Insbesondere die Black Stars zeigen in der Verlängerung einen ungezügelten Offensivdrang, wie ihn wohl kaum eine andere Mannschaft zugelassen hätte. Ghana möchte kein Elfmeterschießen, wohl weil sie wissen, dass sie es verlieren würden. Sie bekommen noch eine Chance in der 120. Minute, doch der Kopfball wird auf der Linie von Luis Suarez abgewehrt – mit den Händen, Elfmeter. Suarez ist kein besonders fairer Spieler, doch es gibt schlimmere Kaliber, Mark van Bommel oder Nigel de Jong lassen im WM-Finale schön grüßen, aber das Handspiel von Suarez hätte wohl jeder Spieler gemacht. Es gibt also Elfemeter und Asamoah Gyan legt sich den Ball zurecht. Afrika drückt ihm die Daumen, und alle Fußball-Fans, die ein Herz haben, auch. Doch der Stürmer-Star, der immer eine ganz merkwürdige Mischung aus Lächeln und Leiden zur Schau trägt, verschießt. Dass er im anschließenden Elfmeterschießen sicher verwandelt, macht das Ganze nur noch eine Spur tragischer. Hätte er nicht den zweiten gegen den ersten Schuss tauschen können? Am Ende weint Asamoah Gyan, als gäbe es kein Morgen mehr. Gibt es aber und es gibt die Erinnerung an diesen gigantischen Moment, der sich stolz einreiht neben der deutschen Mannschaft und den Spaniern, dem Weltmeister.

Hollywood-Stars am runden Tisch
Hollywood-Stars am runden Tisch
"Ein Regisseur kann Seelen zermalmen"

Brad Pitt, Mickey Rourke, Sally Hawkins, Frank Langella, Robert Downey Jr, Anne Hathaway - alle an einem Tisch. Kurz vor der 81. Oscar-Verleihung trafen sich sechs Schauspieler, die fast alle auf den begehrten Preis hoffen können, zum amüsanten Geheimnisverrat.

Finanzkrise
Finanzkrise
Wie Paulson die USA retten will

Mit einem Rettungspaket über 700 Milliarden Dollar will Finanzminister Henry Paulson die US-Wirtschaft vor dem Untergang bewahren. An mehreren Fronten kämpft der Ex-Investmentbanker für seinen Plan - und häuft dabei gigantische Macht an.

EM-Momente
EM-Momente
Big-Mac-Truppe gegen Unschlagbare

Vor der Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz erinnert stern.de in einer Serie an die magischen Momente der EM-Geschichte. Im siebten Teil überrascht der größte Außenseiter der EM-Geschichte eine Mannschaft, die auf Jahre hinaus unschlagbar hätte sein sollen.

"Troja"
Homer geht nach Hollywood

Brad Pitt als edler Recke Achilles, Peter O'Toole als gebeutelter König Priamos: Regisseur Wolfgang Petersen lässt sich die Neuverfilmung der Schlacht um Troja einiges kosten.

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