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Angriff aus dem Hinterhalt: Bissige Muräne attackiert Oktopus

Unterwasser-Kampf Bissige Muräne attackiert Oktopus – doch der hat einen Trick auf Lager

Sehen Sie im Video: Bissige Muräne attackiert Oktopus – doch der hat einen Trick auf Lager.
 
Attacke am Ozean-Boden: Eine Muräne greift mit vollem Körpereinsatz einen Oktopus an und der wehrt sich, in dem er mehrmals Tinte gegen den Angreifer spritzt.
Die beeindruckenden Aufnahmen entstehen auf einem Tauchgang im Februar in der Nähe von Sydney, Australien. Chris Klein taucht mit seiner Frau und seinem Sohn am Bare Island Riff. Die drei entdecken mehrere Oktopusse – eines der größten Tiere will sich vor den drei Tauchern in Sicherheit bringen – doch das geht nach hinten los.
Plötzlich taucht eine Muräne auf. Völlig unbeeindruckt von den Tauchern greift sie den Oktopus an. Der Raubfisch beißt in den Körper des Tieres und erwischt dabei eines seiner Tentakel.
Der Oktopus befreit sich, indem er Tinte in Richtung des Angreifers spritzt.
Chris Klein sagt gegenüber der Daily Mail Australia:
„Es passierte alles sehr schnell. Der Oktopus sah geschockt und verletzt aus – aber er hatte Glück, dass er überlebt hat. Ich gehe seit 30 Jahren tauchen – so etwas habe ich noch nie gesehen.“
Muränen können eine Größe von bis zu vier Metern erreichen. Es sind nicht besonders wählerische Raubfische. Sie ernähren sich von anderen Fischen, Krebstieren und auch von Aas, das im Wasser treibt – oder wie in diesem Fall auch mal von einem Tintenfisch. 
Der Verlust eines Armes ist für einen Oktopus übrigens nur ein Problem von kurzer Dauer: Ebenso wie bei Seesternen wachsen die Gliedmaßen der Tiere wieder nach.  
 
Quelle: Facebook/ChrisKlein
 
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Es sind ungewöhnliche Aufnahmen: Eine kleine Schlange und ein Hundertfüßer sterben mitten im Todeskampf. Diese tote Schwarzkopfnatter wurde von Wanderern in einem Nationalpark in Florida Keys gefunden. Die Parkwächter senden den Fund an Forscher im Florida Museum of Natural History. Die Wissenschaftler sind überrascht: Bei der Schlange handelt es sich um die sehr seltene Art Tantilla oolitica – eine Sichtung der Schlange habe es zum letzten Mal vor vier Jahren gegeben, so das Museum. Aber wie ist das Tier zu Tode gekommen? Normalerweise können Schlangen Beutetiere fressen, die ihr eigenes Körperdurchmesser um ein Vielfaches übertreffen. Schlangen hängen dafür ihre Kiefer aus und vergrößern damit ihr Maul. Mit Hilfe eines 3-D-Modell des Fundes konnten die Wissenschaftler eine digitale Autopsie des Reptils und Insekts durchführen. Dieses gibt den Forschern Hinweise, was zum Tod der kleinen Schlange geführt haben könnte. Im Inneren des Tieres sind Verletzungen zu sehen: Der Hundertfüßer hat in seinem Todeskampf wahrscheinlich die Schlange verletzt. Inwieweit Schwarzkopfnattern gegen das Gift ihrer Beute geschützt sind, ist noch unklar. Allerdings verletzte das Insekt auch Teile der Atemwege der Schlange, sodass sie erstickte.
Amerikanische Schwarzkopfnattern sind nicht giftig und werden in der Regel nicht größer als 20 Zentimeter. Seit 2007 steht die Art auf der UUCN Roten Liste der bedrohten Arten. Vor allem die wachsenden Städte und der damit verbundene Rückgang ihres Lebensraumes sind der Grund dafür. Es ist das erste Mal, dass ein 3-D-Modell dieser Art angefertigt werden konnte. Es ist auch der erste Fund, der das Fressverhalten dieser Schlangenart aufzeigt. Die Wissenschaftler des Museums haben ihre Daten der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt, damit auch andere Herpetologen Einsichten über das Verhalten von Schwarzkopfnattern erhalten können.


Quelle: Esa Journals Florida Museum of Natural History


(Korrektur: In einer alten Version des Videos wurde das Insekt fälschlicherweise als Tausendfüßer bezeichnet. Anm. der Redaktion)