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Als sich Eisbär Knut am 23. März erstmals der Öffentlichkeit präsentierte, eroberte er im Sturm die Herzen seiner Betrachter. Massen von Fans pilgerten zu seinem Gehege - und brachen dabei alle Rekorde. Knut ist längst ein Wirtschaftsfaktor. Trotzdem muss er vielleicht schon bald sein Zuhause verlassen.
Trotz der anhaltenden Sympathie-Welle für den kleinen Eisbären Knut lässt sich der Berliner Zoo die positive Berichterstattung von Journalisten schriftlich versichern. Zensur, schreit nun der Deutsche Journalisten-Verband und prangert "Knebelverträge" an.
Heute vor einem Jahr hatte Eisbärenbaby Knut seinen ersten öffentlichen Auftritt im Berliner Zoo - und löste eine bundesweite Welle der Begeisterung aus. Wie der kleine Eisbär an den Schuhen unseres Umweltministers nuckelte, und was seither passierte.
Die Flut erboster-Fan-Briefe hat Wirkung gezeigt: Eisbär Knut, Star des Berliner Zoos, ist ab sofort in einem größeren Gehege zu sehen. Die bisherigen Bewohner wurden kurzerhand ausquartiert - doch die Fans haben immer noch was zu meckern.
Kuscheltiere, Postkarten, Tassen mit Knut? Das ist noch gar nichts. Denn jetzt soll der kleine Eisbär so richtig vermarktet werden. Unter anderem soll es eine Internetseite und eine DVD von ihm geben. Das größte Knut-Projekt wird vor allem Kinder freuen.
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