Unicef-Bilder des Jahres Kinderland ist abgebrannt

18. Dezember 2012, 11:00 Uhr
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Ehrenvolle Erwähnung fand ebenfalls die Foto-Reportage "Kinder der Hexen" von Ǻsa Sjöström aus Schweden. Die sechsjährige Jumma lebt im sogenannten Hexen-Camp Gnani nahe der Grenze von Ghana nach Togo. Hierhin werden Menschen verbannt, die der Hexerei bezichtigt werden. Jummas Großvater wurde ins Exil geschickt und nachdem er starb, ist die Familie dort geblieben. Sie hätten Angst, Gnani zu verlassen, da man auch sie für Hexen halte, berichtet die Fotografin. In Gnani gibt es weder Strom noch Wasser.

Der Alltag aus Gewalt, wirtschaftlicher und sozialer Anarchie und den Folgen klimatischer Veränderungen führt in Teilen Afrikas immer wieder zu Ausbrüchen brutalsten Aberglaubens. Außerhalb Gnanis drohen den stigmatisierten Menschen Verleumdungen, Gewalt und auch die Todesstrafe. Selbst Kinder werden immer wieder der Hexerei beschuldigt.

Unicef unterstützt Selbsthilfegruppen und einheimische Organisationen, die dem tödlichen Aberglauben durch Aufklärung entgegenwirken wollen.
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